ESV Freilassing - Türkgücü-Ataspor München 0:4

ESV nach der Pause ohne Chance

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Michael Mayer (re.) hatte mit seiner Truppe große Probleme mit dem starken Auftritt von Türkgücü-Ataspor.
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Freilassing - Die Eisenbahner konnten zumindest lange das Ergebnis halten, doch nach der Pause legten die Gäste richtig los: Freilassing wurden im zweiten Spielabschnitt von Türkgücü-Ataspor regelrecht überrollt:

Man hat sich wieder mal so viel vorgenommen und wieder mal stehen die Freilassing mit leeren Händen da. Gegen die spielstarken Türken konnte der ESV wenig entgegensetzten, in der ersten Hälfte hielt man noch gut mit und setzte ein paar gefährliche Konter, die allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. In der zweiten Hälfte bekamen die Freilassinger gar keinen Zugriff mehr und kassieren vier Gegentore.

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Nacheinem Abtasten zu Beginn übernahm Türkgücü das Kommando und drückte die ESV-Mannschaft weit in die eigene Hälfte und in der zwölften Spielminute war es fast so weit, nachdem Schönberger schon geschlagen war, konnte Niko Otto den Heber von Jerone Gonzalez Duran auf der Linie klären. In der 13. Spielminute musste Schönberger sein ganzes Können aufzeigen, um den Schuss von Valonis Kadrijaj noch an den Pfosten zu lenken.

Pfiff, aber kein Elfer

Und es ging weiter: Türkgücü Ataspor griff an und die Eisenbahner beschränkten sich weiter auf Konter und so ein Konter brachte die Freilassinger in der 34. Spielminute fast in Führung, man befreite sich und schickte den Kapitän Albert Deiter steil, der Freilassinger Spielmacher steckte im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Jungspund Muhammed Ergüden durch, der junge Stürmer ist durch konnte den Torwart umkurven und wird von diesen gelegt, der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Martin Schramm zeigte allerdings nicht auf dem Elfmeterpunkte, sondern dem Stürmer die Gelbe Karte wegen unsportlichen Verhaltens (Schwalbe).

In der zweiten Hälfte drückten die Türken dann richtig aufs Gas und wurden schließlich in der 53. Spielminute belohnt, die Freilassinger Defensive konnte den Dauerangriffen nicht mehr standhalten eine Flanke wurde zu kurz abgewehrt, aus dem Hinterraum kommt Özgür Sütlü und knallte den Abpraller mit Wucht in die Maschen. Damit war der Bann gebrochen, denn es dauerte nicht lange und Türkgücü erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:0, in der 62. Spielminute nutzte Valonis Kadrijaj die Unsortiertheit der Freilassinger Hintermannschaft und konnte aus 14 Metern das 2:0 markieren. Kurz drauf legte er zum 3:0 nach, Cengiz Ötkün war auf der linken Seite durchmarschiert, sein Schuss aus spitzen Winkel klatschte an den langen Pfosten, dort stand der bullige Stürmer Valonis Kadrijaj goldrichtig und staubte ab.

Vier gewinnt

Bei den Freilassinger lief nicht mehr viel zusammen, im Sturm bekam man keine Bälle, im Mittelfeld keinen Zugriff auf das Spiel und in der Defensive tat man alles, um eine noch höhere Klatsche zu verhindern. Das gelang auch soweit gut, auch dank dem sehr gut aufgelegten Schönberger im Kasten der Eisenbahner, der ein ums andere Mal seine Mannschaft vor einem noch höheren Rückstand rettete. Sechs Minuten vor Spielende konnte auch Schönberger das 0:4 nicht verhindern, nachdem im Mittelfeld Denis Krojer einen Freistoß schnell ausführen will und dabei seinen Gegenspieler, der zwei Meter von ruhenden Ball wegstand, anschoss, den zurückgeprallten Ball krallte sich Burkibar Cisse zog Richtung Tor und markiert das 4:0.

Die Freilassinger versuchten dann noch mit ein paar Angriffen den Ehrentreffer zu erzielen, doch die Münchner Türken ließen nichts mehr zu und so blieb es bei der verdienten Heimniederlage der Freilassinger. Es wird jetzt zunehmend schwieriger für die Grenzstädter aus dem Tabellenkeller rauszukommen, wobei die Gegner auch nicht leichter werden. Nächsten Samstag geht es zum letzten Hinrunden-Spiel nach Dachau und der ASV ist Tabellenvierter mit Tuchfühlung zur Spitze.

Pressemitteilung ESV Freilassing

Quelle: rosenheim24.de

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