ESV Freilassing - SV Erlbach 4:2

Starke Eisenbahner siegen im Kellerduell gegen Erlbach!

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Freilassings Christian Niederstrasser köpft nach einer halben Stunde zum 2:0 ein - und dreht jubelnd ab. Den Erlbachern, die wenig entgegenzusetzen hatten, bleibt nur das Nachsehen.

Freilassing - Im direkten Kellerduell zweier Inn/Salzach-Teams in der Landesliga Südost gelang dem klar überlegenen ESV Freilassing der so wichtige Heimsieg gegen den SV Erlbach. Auf dem Weg dorthin machten es sich die Eisenbahner allerdings nach einer klaren Führung noch einmal gehörig schwer. Das Spiel, welches noch einmal hätte kippen können, fand am Ende jedoch seinen verdienten Sieger. Freilassing hatte hier sowohl spielerisch als auch was das Engagement anging, wesentlich mehr zu bieten. Beim SV Erlbach fehlte es an den Grundtugenden.

Die Anfangsminuten sahen das typische Abtasten beider Mannschaften. Die Heimelf von Trainer Christian Schaider war vielleicht ein klein wenig aktiver, bemühte sich ein wenig mehr das Spiel zu machen. Der SVE dagegen etwas reservierter - Vorsicht hieß die erste Devise. Klar - einerseits spielten die Freilassinger zuhause, andererseits brauchten sie den Erfolg in diesem Kellerduell auch noch mehr als das Gästeteam. Ein Unentschieden hätte zwar beiden nur wenig weitergeholfen im Kampf um den Klassenerhalt - die Erlbacher hätten die Gastgeber bei einer Punkteteilung aber zumindest weiterhin einen Zähler hinter sich halten können.


Engagiertere Freilassinger belohnen sich mit Zwei-Tore-Führung

Diese Phase endete in der zwölften Minute: Freilassings Marco Weishäupl schlug einen Ball aus dem linken Halbfeld zentral in den Strafraum der Gäste. Die halbhohe Hereingabe wäre eigentlich leicht zu verteidigen gewesen, doch die Erlbacher Abwehr pennte und ließ das Leder an mehreren Spielern vorbei durchhoppeln. Der Ball gelangte so zehn Meter vor dem Tor vor die Füße von ESV-Kapitän Albert Deiter. Der Goalgetter der Eisenbahner hatte alle Zeit der Welt, blieb ganz cool, legte sich das Spielgerät noch einmal zurecht - und schob ganz locker zur Führung ein. 1:0 - ein Auftakt nach Maß für die Hausherren!

Service:

Auch danach waren es die Eisenbahner, die mehr versuchten dem Geschehen ihren Stempel aufzudrücken: Bereits in der 29. Minute erhöhten sie zum wichtigen 2:0. Im Anschluss an eine flach zurückgelegte Ecke von rechts ließ Daniel Leitz schön den Ball durch die Beine passieren - und narrte somit die gesamte Gästedefensive. Deiter bekam knapp vor der Strafraumgrenze in zentraler Position den freien Abschluss, nahm die Kugel wunderschön volley - und knallte sie am chancenlosen Erlbacher Torhüter Klaus Malec vorbei an die Unterkante der Latte! Von dort sprang das Leder zwar zurück ins Feld - doch Freilassings mitaufgerückter Verteidiger Christian Niederstrasser war zur Stelle und nickte den Ball zum wichtigen zweiten Treffer der Hausherren ins Netz!


Erlbach zeigt viel zu wenig - der ESV ist einfach präsenter

Die Gäste aus dem Holzland zeigten sich sichtlich beeindruckt von ihrem Rückstand. Freilassing lag hier nicht nur mit zwei Toren in Front - sondern bekam jetzt immer deutlicher Oberwasser. Erlbach kam kaum ein mal zu einem vielversprechenden Konterversuch. Das war ganz einfach zu wenig. Gerade im Abstiegskampf. Die wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld gewannen die Gastgeber, die Schützlinge von SVE-Coach Robert Berg waren meist den entscheidenden Schritt zu weit weg oder zu langsam.

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Freilassing hingegen gelangen durchaus erfolgversprechende Offensivaktionen: Vor allem der schnelle Leitz auf dem linken Flügel machte immer wieder Dampf. Nach 35 Minuten bog er mit viel Tempo toll von außen in den Sechzehner hinein, ließ dort mit einem wieselflinken Haken gleich zwei Gegenspieler stehen - und zog von halblinks auf die lange Ecke ab. SVE-Keeper Malec kam gerade noch heran - und konnte die Situation entschärfen! Tolle Aktion von Leitz! Nur Minuten später versuchte sich sein Teamkollege Mario Switil mit einem gefährlichen Distanzschuss aus etwa achtzehn Metern zentraler Position - und verfehlte das linke untere Eck nur um Haaresbreite (39).

Verdiente Halbzeitführung für die Eisenbahner

Am Ende des ersten Durchgangs stand also eine vollkommen verdiente Führung für die aktivere, ballsicherere - und vor allem engagiertere und präsentere - Elf aus der Grenzstadt. Freilassing war dieses Kellerduell klug angegangen, hatte sich Möglichkeiten erarbeitet - und diese dann auch genutzt. Ein entscheidendes Kriterium wenn man unten drin steht. Der SV Erlbach hingegen präsentierte sich hier bis jetzt nur etwa zehn Minuten passabel - danach war es enttäuschend, was die Gäste boten. Offensiv kamen sie gar nicht zur Geltung, in Sachen Spielaufbau tat sich kaum etwas - und vor allem waren die Holzländer, an der Brisanz dieses Aufeinandertreffen gemessen, einfach nicht ausreichend im Spiel.

Die Freilassinger ließen hier hinten absolut nichts anbrennen gegen erschreckend harmlose Erlbacher - und waren gleichzeitig konstruktiver und gefährlich im Spiel nach vorne. Für eine Mannschaft, die hart um den Klassenerhalt zu kämpfen hat, sah das gut aus - und es lief bislang nach Plan für die Eisenbahner. Einziger Wermutstropfen für den ESV: Spielführer, Torschütze und Aktivposten im Sturmzentrum Deiter musste kurz vor Ende der ersten Hälfte verletzungsbedingt ausgetauscht werden. Der Oberschenkel hatte zugemacht.

Deiter muss raus - aber Triller trifft zum 3:0

Egal was sich die Elf aus dem Holzland für den zweiten Durchgang vorgenommen haben mochte - sie konnte es nicht umsetzen. Und es war bereits in der 54. Minute Makulatur: Freilassings Leitz schickte den für Deiter eingewechselten Alexander Triller mit einem einfachen aber präzisen Pass durch die unaufmerksame Defensivreihe des SVE über halblinks in den Strafraum. Triller hatte einsatzfreudig keinerlei Probleme seinen Gegenspieler abzuschütteln, ließ sich die Chance nicht entgegen - und traf eiskalt links unten zum vielumjubelten 3:0!

Angesichts dessen, wie das Spiel hier bisher gelaufen war und wie die Körpersprache beider Mannschaften wirkte, schien das die Vorentscheidung zu sein. Die Eisenbahner waren endgültig obenauf - Erlbach völlig bedient. In einem Spiel, welches man auf keinen Fall verlieren wollte, bereits kurz nach der Halbzeitpause mit drei Toren im Hintertreffen zu liegen - und klar unterlegen zu sein - der Schock saß. Freilassing hingegen bekam richtig Freude am Spiel, hatte es jetzt einfach, zeigte schöne Spielzüge - und ging auf weitere Tore.

ESV macht den Sack nicht zu - und läuft in einen Konter

Das Einzige was sich die Gastgeber vorwerfen lassen mussten, war dass sie es verpassten ihre zahlreichen Vorstöße ein weiteres Mal gewinnbringend auszuspielen - und den Gästen so endgültig den frühzeitigen K.O. zu versetzen. Und dass sie mit zunehmender Spielzeit und -freude auch zunehmend sorgloser wurden, zu unbedarft nach vorne spielen wollten und so überflüssigerweise einem am Boden liegenden Gegner Räume anboten, doch einmal zu kontern.

Dass auch die Erlbacher dies zu nutzen wissen, zeigten sie schnell. Gleich mit ihrem ersten Torabschluss in dieser Partie waren sie erfolgreich: Konter des SVE mittels eines langen Balles auf Johannes Penkner, der erst seinen Gegenspieler abschüttelte - und sich dann von rechts in den Sechzehner eindringend im Dribbling energisch gegen zwei weitere Verteidiger durchsetzte. Seine Hereingabe von der Grundlinie muss der zur Halbzeit eingewechselte Marc Bruche, der aus dem Rücken seines Gegners hervorschoss, am zentralen Fünfmeterraum nur noch über die Linie befördern - und es stand nur noch 3:1 (72.).

Freilassing zeigt Nerven - Elfer bringt Anschluss für Erlbach

In der Folge zeigte sich, warum der ESV Freilassing eben nicht ganz ohne Grunde unten drin steht in der Landesliga und zu kämpfen hat. Neben der zu naiven Spielweise ließen sich die Hausherren von diesem einen Gegentor aus der Bahn werfen - und sofort verunsichern. Die Grenzstädter wussten eben auch um ihre Tabellenposition - jetzt begannen sie trotz des bis dato gelungenen Auftritts nachzudenken und noch um die Punkte zu bangen. Dies äußerte sich durch extreme Hektik - und vielfach planlos weggeschlagene Bälle, welche postwendend wieder zurückkamen und die Erlbacher aufbauten.

Dies führte schließlich sogar zum Anschlusstreffer: Erlbach probierte es noch einmal, registrierte natürlich auch die Verunsicherung der Einheimischen. Nach einem langen Ball in die Spitze und einem fatalen Stellungsfehler der ESV-Defensive war Wolfgang Hahn im Zentrum frei durch. Er ging auf und davon, wollte Freilassings Keeper Stefan Schönberger umkurven - und wurde von diesem gelegt. Gelb für Schönberger - Elfer für Erlbach. SVE-Torschütze Bruche übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:2 (81.).

Das Spiel droht auf den Kopf gestellt zu werden

Was war denn hier los? Das Gästeteam, welches bereits am Boden und erledigt schien, war plötzlich wieder da - und dran. Jetzt brach bei den Gastgebern natürlich endgültig das große Zittern aus - und die Truppe aus dem Holzland warf mit dem Mut der Verzweiflung in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne.

Die Erlbacher bekamen auch noch zwei, drei vielversprechende Halbchancen - etwas Zählbares sprang dabei am Ende für sie aber nicht mehr heraus. Und das wäre auch mehr als glücklich gewesen - sie schienen erst in diesem Spiel angekommen, als dieses schon beinahe vorüber war. Der SVE war hier viel zu spät aufgewacht - hatte mehr als eine Stunde lang die für den Abstiegskampf nötige Einstellung zur Partie vermissen lassen.

ESV macht den Deckel drauf - und holt sich den wichtigen Heimsieg!

Letztlich gelang es den Grenzstädtern den so wichtigen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. In der 87. Minute erlösten sie sich - und machten den Deckel drauf: Nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte verloren die Erlbacher ungeschickt den Ball, Freilassing war in Überzahl - und spielte es endlich einmal ruhig und überlegt aus. Robert Schiller kam halbrechts im Strafraum der Gäste völlig frei zum Abschluss, wollte den Torhüter ausgucken - scheiterte aber zunächst an Malec. Der Abpraller ging genau zu Triller am langen Pfosten - der aus sieben Metern keine Mühe hatte, mit dem 4:2 für die Entscheidung und den verdienten Heimsieg der engagierteren Eisenbahner zu sorgen!

Quelle: rosenheim24.de



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