ASV Dachau - TSV Kastl 3:2

"Erfahrungen, die wir sammeln müssen"

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Kastl ist nach der Pause in Dachau unsanft gestolpert, wird aber mit vereinten Kräften wieder aufstehen.

Dachau - Der TSV Kastl führt im Topspiel der Landesliga deutlich zur Pause, steht aber nach 90 Minuten ohne Punkte da. Der Trainer Sven Vetter sieht es gelassen - und stützt weiterhin seine Spieler!

"Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Heute haben wir verloren, aber auch daraus können wir lernen. Das sind alles Erfahrungen, die wir sammeln müssen", bilanzierte Sven Vetter, Trainer des Aufsteigers Kastl, den Auftritt seiner Jungs in Dachau zusammen.


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Mit einer 2:0-Führung ging es für die Gallier aus Kastl in die Halbzeitpause. Michi Langenecker (6.) und Dominik Grothe (41.) trafen für die Auswärtsmannschaft, die in den ersten 45 Minuten viel richtig machte und vor dem Tor des ASV endlich wieder eiskalte Vollstrecker-Qualitäten zeigte. Diese fehlten dem Landesligisten seit Anfang der Frühjahrsrunde ein wenig.

Weber hält erst noch den Punkt fest

Nach der Pause waren die Dachauer aber weiterhin hellwach und nutzen die "zwei Unkonzentriertheiten" der Kastler zum Ausgleich. Erst verkürzte Dachaus Torjäger vom Dienst, Philipp Schmidt, Kastl jetzt schon gewarnt (51.). Doch nur 180 Sekunden kam es noch dicker für die Vetter-Elf. Berger glich sogar aus, 2:2 nach diesem Doppelschlag.


Egon Weber verhinderte zunächst noch Schlimmeres. Einen Strafstoß, den Vetter als "klare Fehlentscheidung" bezeichnete, konnte der baldige Buchbach-Torwart gekonnt entschärfen und abwehren.

Erfahrungen für die neue Spielzeit

Doch nach einem starken Angriff der Dachauer über die Außenbahn landete das Spielgerät dort, wo es eigentlich nicht landen darf: Direkt im Zentrum kam erneut Maximilian Berger an den Ball, schloss ab, traf: Das 3:2 für die Truppe aus dem Norden der Landeshauptstadt (83.)!

Die drei Punkte bleiben in Dachau, das mit Deisenhofen und Traunstein im Paket Rang 1 und 2 noch im Blick hat. Kastl sammelt indes weiter Erfahrungen für die neue Saison - die wird nach den erneuten Patzern der Konkurrenz nun wohl endgültig wieder in der Landesliga stattfinden.

Quelle: rosenheim24.de




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