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SV Seeon-Seebruck - TuS Traunreut 1:2

K.o. in der 96. Minute - Traunreut feiert glücklichen Sieg in Seeon

Seeon - Ein tolle und vor allem sehr disziplinierte Leistung hat der SV Seeon/Seebruck am 10. Spieltag gegen den übermächtigen TuS Traunreut geboten. Aber auch diesmal wurde dies nicht belohnt, sondern am Ende stand die fünfte Heimniederlage als die nackte Tatsache.

Konsterniert lagen die SVS-Kicker am Rasen der SVS-Arena, gerade eben hat ihnen TuS-Kicker Ersel Aydinalp in der 6. Minute der Nachspielzeit – die absolut berechtigt war – den Todesstoß versetzt. „Wir haben zwei Fehler gemacht“, analysierte Aktivcoach Schön, „beide wurden bitter bestraft. Ansonsten haben wir toll dagegen und den Gegner in Schach gehalten“. Das nütze am Ende alles nichts, Aydinalp wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, zwei Verteidiger konnten ihn nicht entscheidend stören und der der Edeltechniker überlupfte Schlussmann Simon Uhmann an der Strafraumgrenze, die Kugel ging seelenruhig über die Linie. Was danach kam war noch bitterer, Aydinalp setzte zum Jubeln an und die Partie wurde vom guten Referee Christian Böckl abgepfiffen. Mehr Pech kann man als Tabellenletzter nicht haben, zumal man auch die Möglichkeit hatte, dass Spiel für sich zu entscheiden.

Den ersten Nackenschlag mussten die Seeoner schon vor dem Anpfiff hinnehmen: Torwart-„Oldie“ Andreas Probst verletzte sich beim Aufwärmen, dafür musste Torwart-„Youngster“ Simon Uhmann ran, der machte in seinem ersten Kreisliga-Spiel einen ruhiges und souveränes Match, bei beiden Gegentoren traf ihn keine Schuld. Traunreut war das gesamte Spiel die tonangebende Mannschaft, aber wie Deutschland bei der WM, „viel Ballbesitz aber keine zwingenden Chancen!“ Der erste Ball ging von Niko Kovac am linken Pfosten vorbei (13.), ehe die erste tolle Kombination zum Führungstreffer für die Siemensstädter führte: Kovac und Simon Maier spielten sich mit einem schnellen Doppelpass in die Gefahrenzone und Letzterer schlenzte die Kugel halbhoch ins rechte Eck.

Sollte das Spiel den „normalen“ Verlauf nehmen und der Tabellenzweite den Laternenträger die Leviten lesen? Nein weit gefehlt, der SVS bot einen couragierten Auftritt und kam mit Schön zur ersten Möglichkeit. Er setzte sich am linken Flügel durch und scheiterte an TuS-Keeper Andreas Szanda, der per Fußabwehr klären konnte (24.). Nach einer halben Stunde scheiterte Kovac am Außennetz, das war es im ersten Durchgang.

Fulminant startete die zweite Halbzeit. Maxi Huber wurde auf SVS-Seite eingewechselt und 20 Sekunden später lag die Kugel im Tor. Philipp Eder setzte sich am rechten Strafraumeck durch, bediente Peter Holzner, dess dessen scharfe Hereingabe nagelte der eingewechselte Huber aus fünf Metern zum verdienten Ausgleich unter den Querbalken (46.). Auf der Gegenseite zog Michael Müller aus 25 Metern ab, Uhmann dreht das Geschoss um den Pfosten. Nun bekam die Heim-Elf Oberwasser, Eder wurde zweimal gebremst – Abseits. Beim zweiten Mal traf er ins Tor, Böckl annulierte mit dem Pfiff den Treffer, er lag richtig. Kurz darauf wurde Eder wieder gestoppt: Er zog alleine auf das Tor zu und wurde zurückgepfiffen obwohl er noch in der eigenen Hälfte losgelaufen war. Böckl lag das einzige Mal daneben. Eine Viertelstunde vor Schluss verhinderte Uhmann gegen Maier das 1:2, als er sich mutig entgegen warf und zu Ecke klärte. Eder und Schön brachten in der 84. Minute das Gästetor nochmals in Bedrängnis ehe Aydinalp mit dem „Lucky Punch“ der Partie ein bitteres Ende für den SVS bereitete und für überschwänglichen Jubel beim TuS sorgte. 

Pressemitteilung SV Seeon-Seebruck (td)

Rubriklistenbild: © dpa

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