Beinschuss.de spricht mit Spielern über die aktuelle Situation

Traunreuts Michael Haase: "Ich freue mich wieder auf Normalität"

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Michael Haase vom TuS Traunreut hält sich an die vorgegebenen Beschränkungen und hofft, dass sich die Situation schnell verbessert. 

Traunreut - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de hat bei Michael Haase vom TuS Traunreut nachgefragt, wie er sich die Zeit vertreibt und wie er sich fit hält.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April finden vorerst keine Spiele statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden.


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region, wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie am meisten vermissen. Michael Haase, Spieler des Kreisligisten TuS Traunreut, stellte sich nun den Fragen.

Hallo Michael Haase, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Michael Haase: "Mir geht es gut. Vielen Dank."

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

Haase: "Ich halte mich an die vorgegebenen Beschränkungen, habe meine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert und hoffe natürlich, dass sich die Situation möglichst schnell verbessert."

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Haase: "Natürlich greife ich derzeit auch auf Streaming Angebote zurück und "treffe" mich mit Freunden per Videokonferenz auf ein Bier oder einfach Mal zum Ratschen."

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19. April eingestellt wurde?

Haase: "Absolut. In der derzeitigen Situation gibt es Wichtigeres als den Amateursport unbedingt am Laufen zu halten. Wenn man mit diesem "Verzicht" die derzeitige Lage verbessern kann, dann ist die Entscheidung definitiv richtig."

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit?

Haase: "Ich gehe an den eigentlichen Trainings- oder Spieltagen laufen und mache sonst auch Übungen, die man einfach Zuhause machen kann."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

Haase: "Sehr gut. Der Vorstand hat sofort reagiert. Das Sportgelände wurde abgesperrt und auf den sozialen Medien darauf hingewiesen, dass Sport in jeglicher Art auf dem Gelände nicht erlaubt ist. Das Trainerteam hat sich Alternativen für uns überlegt, die wir einfach von Zuhause aus machen können und versucht mit interaktiven Aktionen die Stimmung innerhalb der Mannschaft hochzuhalten.

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

Haase: "Falls es nach Ostern weitergehen sollte, kann man wohl davon ausgehen, dass wir die Saison fertigspielen. Mit englischen Wochen und ein Saisonende im späteren Juni könnte man den verlorenen Monat wohl kompensieren. Auch wenn es nach dieser langen Zeit ohne Training und Spiel wohl ein ordentlicher Kaltstart wäre, aber hier hat ja jede Mannschaft die gleichen Voraussetzungen."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Und auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

Haase: "Ganz klassisch den Ball am Fuß, aber natürlich auch das Treffen von Freunden auf und abseits des Fußballplatzes. Ich freue mich natürlich wieder auf Normalität, den Start der Rückrunde, Heimspieltage und endlich wieder positivere Gesprächsthemen als das derzeit Vorherrschende."

ma

Quelle: rosenheim24.de



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