SV Westerndorf - TSV Peterskirchen 3:1

Super-Fabi schießt den SVW zum nächsten Sieg

Rosenheim/Westerndorf - Wieder einmal die Top-Leistung der gesamten Mannschaft und ein entfesselt aufspielender Fabian Martinus lassen dem TSV Peterskirchen beim 3:1 an der Römerstraße keine Chance.

Einzellob tut gut, doch wieder muss man feststellen: Hier hat jeder in der SVW-Mannschaft einen großen Beitrag zum dritten Sieg gegen eine Spitzenmannschaft geleistet. Und dieses Mal wurde auch wieder mehr miteinander geredet, mehr gelobt, mehr Anweisungen gegeben. Der SVW ist fast wieder auf dem Niveau der Rückrunde der letzten Saison angekommen. Die Stürmer haben genauso engagiert gearbeitet wie beim Sieg in Prien, aber „nur“ Fabian Martinus hat die Tore geschossen.


Die Verteidigung agierte dieses Mal noch souveräner als beim letzten Mal. Denn schließlich kam eine der angriffsstärksten Mannschaften der Liga, die inzwischen 17 Tore verzeichnen kann, nach Westerndorf. Nach diesem Spiel fragt man sich, wie sie das bis jetzt angestellt haben. Klar konnte man erkennen, dass Peterskirchen schnell vorne ist, dass sie auch gute Einzelleistungen vorweisen können, wie durch Benedikt Randlinger (10) oder Hichem Mahroug (16), der immer wieder ins Abseits lief.

Westerndorf glänzt mit starker Abwehr

Richtige Chancen gab es wenige und torgefährlich waren sie kaum. Und der eine Gegentreffer war ein Geschenk des SVW-Schlussmannes Simon Rott, dem der Ball bei einem Freistoß in der 33. Minute durch die Hände rutschte, dann unglücklich gegen die Brust prallte und von da zum 1:1 ins Tor kollerte. Simon Rott hat in den letzten Spielen mit seinen hervorragenden Paraden zu den guten Ergebnissen erheblich beigetragen. Also kein Grund zur Traurigkeit.


Zurück zur Abwehr, die mit den Innenverteidigern sehr stabil besetzt ist: Sebastian Niesner, der als Kapitän seine Aufgabe und Verantwortung sehr ernst nimmt und von hinten die Mannschaft immer wieder ordnet, und Michael Jackl, der nach seiner langen Verletzungspause wohl endlich wieder zu seiner früheren Topform zurückgefunden hat. Dazu Max Kleeberger, der sich intensiv und oft erfolgreich mit in den Sturm einschaltet, und auf der anderen Seite Matthias Brandner, der jetzt insgesamt sehr sicher wirkt.

Martinus netzt zum 2:1 ein

Trotz stürmischem und recht aggressivem Beginn der Peterskirchener sowohl in der ersten (erste Chance in der dritten Minute) als auch in der zweiten Halbzeit dominierten die SVWler die meiste Zeit das Spiel, auch wenn sie nach dem 1:0 (7. Minute) in einen zu defensiven, abwartenden Modus verfielen. Dieser Führungstreffer war der erste Streich von Fabian Martinus, der einen Freistoß von halblinks aus etwa 25 Metern rechts an der Mauer vorbeizirkelte und ihn links ins Tor setzte.

Nach dem schon erwähnten 1:1 wachte der SVW wieder auf und setzte energisch nach. Man wollte den zweiten Treffer, der dann nach einer guten Kombination von Michael Krauß auf Martinus, der zu Max Danzer weiterleitete, der aber mit zu viel Kraft den Ball aus halblinker Position links neben das Tor setzte, noch nicht kam. Dieser Führungstreffer war wieder Martinus vorbehalten, der diesmal auf der rechten Seite zu finden war, wo er sich gegen die Abwehr der Peterskirchener mit Leichtigkeit durchsetzte und einen satten Schuss aus gar nicht so guter, rechter Position ins Tor zum 2:1-Halbzeitstand (44.) schoss (Zitat eines Zuschauers: „Der kann’s einfach.“).

Auch den nächsten Treffer macht Martinus

Weitere richtige Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Nur einen Freistoß der Peterskirchener in der 42. Minute könnte man als Halbchance durchgehen lassen. Gleich nach der Pause wurde den Peterskirchenern dann endgültig klar, dass in Westerndorf nichts zu holen ist. Wieder war es Fabian Martinus mit seinen neuen Schuhen, der nach einer gelungenen Vorbereitung durch „Baba“ Krauß den 3:1-Endstand erzielte (48.).

Ab da konnte man an der Körperhaltung der Gäste immer wieder sehen, dass sie nicht mehr wirklich an einen Sieg glaubten, obwohl sie sich immer wieder aufrafften und einigermaßen gefährlich in den SVW-Strafraum eindrangen, ohne allerdings echte Chancen herauszuspielen. Gleiches gilt auch für den SVW, der das Spiel kontrolliert zu Ende brachte, immer wieder gefährlich nach vorne kam und mit dem eingewechselten Marinus Jackl einen neuen Stürmer hatte, der die Peterskirchener Abwehr nervös machte. In der 79. vergab er allerdings eine Superchance, als er der sehr unaufmerksamen Peterskirchener Abwehr den Ball abnahm, ihn aber fast zu überlegt am Torwart und leider auch am Tor links vorbeisetzte.

Rot für Georg

Service:

Schließlich gab auch Dominik Georg ein kurzes Zwischenspiel, in dem er überzeugen konnte, allerdings nach einer roten Karte das Feld nach nur zwölf Minuten wieder verlassen musste. Peterskirchen hat einen erheblichen Dämpfer versetzt bekommen, die Mannschaft des SVW muss erkennen, dass sie zu den besseren Teams gehören. Sie sind in der Lage, jeden zu besiegen.

Dazu gehört aber auch, sich nicht nur der Spielweise des Gegners anzupassen, sondern gerade bei sehr defensiven, abwartenden Mannschaften auf die eigene Stärke zu vertrauen und die Initiative zu ergreifen. Die letzten Male gelang das optimal. Und so können sie gleich nächsten Samstag in Bruckmühl weitermachen. Samstag, 23. September, um 15 Uhr ist dort Anpfiff.

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Pressemitteilung SV Westerndorf

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa



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