Christian Richter nicht zu stoppen

Neun Tore aus den vergangenen drei Spielen und damit das Trefferkonto auf 18 Buden verdoppelt -  Aschaus Christian Richter ist der Mann der Stunde in der Kreisliga 1. Dies bekam auch der TSV Bernau schmerzlich zu spüren. Bereits nach acht Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Gäste vom Chiemsee. Baumann spielte Richter am Strafraum schön frei und der Goalgetter ließ den herauslaufenden Bernauer Keeper mit einem Flachschuss keine Chance. Der Tabellenvorletzte ließ sich davon aber nicht beirren und versuchte mit Kampfgeist und klugem Konterspiel dagegen zu halten. Und nur kurz nach der SV-Führung hätte die Jell-Elf bereits ausgleichen können, doch Zaglauers Weitschuss aus 25 Metern krachte ans Lattenkreuz. Die Demirovic-Truppe zeigte sich technisch überlegen und hatte mehr vom Spiel, musste aber bis zur 33. Minute warten, ehe sie erhöhen konnte. Nach Foul an Maier im Sechzehner schnappte sich Birol Karatepe das Leder und verwandelte eiskalt ins linke Eck. Nach dem Pausentee kamen die Gäste durch ein Abstaubertor von Hois schnell zum Anschluss, doch Richters Kopfball wenig später stellte den alten Abstand wieder her. Als Zaglauer dann mit Gelb-Rot vom Platz musste, dachten wohl die meisten der 150 Zuschauer, dass die Partie gelaufen sei. Doch die Bernauer steckten nicht auf und kämpften weiter aufopferungsvoll. Kurz vor Spielende keimte noch einmal kurz Hoffnung auf. Diamantis verkürzte per Kopf, doch praktisch im Gegenzug zeigte der alles überragende Richter erneut seinen Torriecher und stellte den 4:2-Endstand her. Aschau gibt trotz personeller Probleme (gleich sechs Spieler aus der Vorrundenelf stehen nicht zur Verfügung) derzeit ein ganz starkes Bild ab und ist mit neun Punkten hervorragend aus der Winterpause gestartet. Den Bernauern dagegen hilft jetzt wohl nur noch ein Wunder, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. (csl/sva)

Quelle: rosenheim24.de

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