Aibling fast am Ziel

 


Einen souveränen Pflichtsieg mit kleinen Nachlässigkeiten landete der TuS am gestrigen Abend im Derby gegen Großkarolinenfeld. Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel und es wurde gleich deutlich, dass die Gäste nicht nur als Punktelieferant nach Aibling gekommen waren, sondern an ihre Chance glaubten und sie durch Einsatz und Kampf auch suchten. Doch der starke Hopf zeigte gleich in seiner ersten richtigen Aktion nach 10 Minuten den Unterschied zwischen beiden Mannschaften auf: Nach einem gelungenen Pass von Akdogan schoss er, aus einer eigentlich ungefährlichen Position am linken Sechzehner-Eck, den Ball mit einem fulminanten Schuss ins lange Tordreieck - ein wahres Traumtor. Ab jetzt lief das Spiel der Kleeblätter und schöne Kombinationen ermöglichten immer wieder klare Chancen durch Riebel, Hopf und Katozka, die aber allesamt vergeben wurden. Lediglich Hopf war mit einem Abpraller nach Freistoß von Katozka noch erfolgreich. So ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 2:0 in die Pause. Die mangelhafte Chancenverwetung sollte sich rächen. Mit frischem Mut kamen die Gäste aus der Kabine und erzielten kurz darauf durch Sokic den Anschlusstreffer. Allerdings roch dieser Treffer stark nach Abseits. Die aufkommenden Hoffnungen der Karoer erstickte ein vorbildlicher Kapitän Paul Krabichler mit einem, für ihn äußerst ungewöhnlichen, Kopfballtor zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer im Keim. Da wollte dann auch Matthias Katozka in nichts nachstehen und erzielte in der 60. Minute mit einer schönen Einzelleistung die Vorentscheidung zum 4:1. Danach verflachte das Spiel auf Aiblinger Seite etwas, man wollte offensichtlich Kraft sparen für die nun bevorstehenden, entscheidenden „englischen“ Wochen. Lediglich der eingewechselte Bene Stadler prüfte mit einem schönen Heber aus 18 Metern die Qualität des rechten Pfostens. Der TuS wollte das Ding so bis zum Ende locker nach Hause schaukeln, aber die nie aufgebenden Gäste wurden in der 85. Minute für ihren Einsatz noch einmal verdientermaßen belohnt. Nach einer Unachtsamkeit von Nordmann konnte sich dieser nur mehr mit einem Foul im Strafraum helfen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Krauss sicher zum 4:2-Endstand. (weg/ste)

 

Quelle: rosenheim24.de



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