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Der Stürmer im großen Meister-Interview

Vachendorfs Klauser über den Kreisliga-Aufstieg: „Bekomme immer noch Gänsehaut”

Der SC Vachendorf steigt in die Kreisliga auf:
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Der SC Vachendorf steigt in die Kreisliga auf.

Der SC Vachendorf hat sich seinen großen Traum vom Aufstieg in die Kreisliga erfüllt. Nach einem 2:1-Erfolg gegen Bischofswiesen steht der SCV bereits vorzeitig als Meister fest. beinschuss.de sprach mit Stürmer Thomas Klauser über die Gründe für die starke Saison, die Feierlichkeiten und die Bedeutung des Aufstiegs.

Vachendorf - Noch ist die Saison in der Kreisklasse 4 nicht beendet, doch eines steht bereits fest: Der SC Vachendorf ist Meister und wird künftig in der Kreisliga spielen.

Nur 21 Gegentore kassierte Vachendorf bislang

Damit belohnte sich der SCV für eine starke Saison. Nur zwei Niederlagen kassierte die Mannschaft von Trainer Martin Meier bis zum Titelgewinn und stellte mit nur 21 Gegentoren die beste Abwehr der Liga.

Im Interview mit beinschuss.de spricht Stürmer Thomas Klauser über den Aufstieg und die Party danach. Zudem verrät er, was sein Team in dieser Saison so stark gemacht hat und was ihn für die kommende Saison in der Kreisliga zuversichtlich macht.

Klauser: „Es flossen auch Tränen bei dem ein oder anderen“

Hallo Thomas, herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft. Wie fühlt es sich heute noch an?

Thomas Klauser: Es ist immer noch ein überragendes Gefühl. Wenn ich darüber rede, bekomme ich jetzt noch eine Gänsehaut. Wie meine Teamkollegen habe auch ich noch oft ein breites Grinsen im Gesicht.

Gegen Bischofswiesen habt ihr den Aufstieg klargemacht, dabei hast du das 2:1-Siegtor erzielt. Wie lief das Spiel aus deiner Sicht und was war nach dem Abpfiff los?

Klauser: Wir haben schwer in die Partie hineingefunden, es war wie, als ob wir einen schweren Rucksack tragen würden. Nach dem Rückstand haben wir das Spiel vor der Pause gedreht, dabei war es ein tolles Gefühl das Siegtor zu schießen. In der Schlussphase mussten wir dann noch einmal zittern, aber wir haben es über die Zeit gebracht. Danach lagen sich manche Spieler in den Armen, andere einfach nur auf dem Boden. Es flossen auch Tränen bei dem ein oder anderen. Danach haben wir ohne Ende gefeiert.

Wie liefen die Feierlichkeiten an diesem Wochenende genau ab?

Klauser: Zuerst haben wir in der Kabine Party gemacht mit lauter Musik und Gesängen. Da wir vorab nichts geplant haben, sind wir spontan nach Traunstein in den Sailer Keller gefahren und haben dort mit bis zu 40 Leuten gefeiert. Anschließend sind wir noch in die „Villa” weitergezogen. Am nächsten Tag wäre in Vachendorf Maibaumaufstellen gewesen, aber da waren wir nicht mehr in voller Mannschaftsstärke vorhanden (lacht).

Klauser: „Unser Prunkstück war auf alle Fälle unsere Defensive“

Habt ihr noch was geplant?

Klauser: Wir werden die nächsten Wochen sicher weitermachen (lacht). Am 28. Mai ist unsere große Meisterfeier und wir werden einen Mannschaftsausflug nach Linz machen.

Wie blickst du auf eure Saison zurück?

Klauser: Wir hatten durchaus unsere Tiefen in dieser Spielzeit, vor allem zu Beginn der Saison und am Anfang dieses Jahres. Beide Male waren die Partien gegen Otting ein Knotenlöser für uns, danach lief es. Als es nur noch darum ging, die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen, hat man gemerkt, dass wir verkrampft waren. Deshalb ist es umso schöner, dass wir es frühzeitig geschafft haben.

War der Aufstieg vor der Saison euer Ziel?

Klauser: Wir spielen seit unserem Aufstieg 2018 immer oben mit. Nur waren wir nie konstant genug oder haben in der Relegation verloren, sodass es am Ende für den Aufstieg nicht gereicht hat. Unser Kader hat auch ein gewisses Durchschnittsalter, sodass einigen klar war, dass wir es wahrscheinlich nur noch dieses oder nächstes Jahr schaffen können. Deshalb ja, der Aufstieg war unser Ziel.

Was hat euch deiner Meinung nach in dieser Saison so stark gemacht?

Klauser: Unser Prunkstück war auf alle Fälle unsere Defensive. Dazu gehört auch Keeper Felix Wendl, der mit überragenden Leistungen uns viele Punkte gesichert hat. Für mich ist er einer der besten Keeper aus dem Landkreis. Außerdem unser sehr breiter und qualitativ hochwertiger Kader von etwa 17 Spielern. Wir konnten Verletzungen von Stammkräften immer gleichwertig ersetzen und auch bei Wechseln im Spiel blieb das Niveau auf dem Feld immer gleich hoch. Dazu kam noch unser überragender Zusammenhalt und die Konstanz in diesem Jahr.

Klauser: „Dieser Moment hat etwas Historisches.“

Was bedeutet der Aufstieg für euch?

Klauser: Ich fiebere selber seit Jahren auf diesen Moment hin. Mir war bewusst, welche Qualität wir in dieser Mannschaft haben und jetzt haben wir das über die gesamte Saison auch gezeigt. Zudem hat dieser Moment auch etwas Historisches, denn der Verein spielte vor schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr so hochklassig.

Ab Sommer heißt es dann Kreisliga. Was ist dort für euch möglich?

Klauser: Wir werden mit Sicherheit nicht vorne mitspielen, sondern es wird von Beginn an gegen den Abstieg gehen. Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln und jeden Punkt mitnehmen, damit wir so früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen. Ich sehe aber Chancen, dass wir eine gute Rolle in der Liga spielen können.

Zum Abschluss: Mit elf Toren bist du bester Torschütze deiner Mannschaft, drei Treffer fehlen dir auf Martin Volzwinkler vom TSV Heiligkreuz, der die Torjägerliste anführt. Ist da noch was möglich?

Klauser: Ich habe damit abgeschlossen. Selber bin ich mit meiner Torausbeute nicht wirklich zufrieden in dieser Saison. Wir wollen als Mannschaft die Saison jetzt durchziehen und alles gewinnen, damit wir mit viel Selbstvertrauen in die Kreisliga gehen können.

Thomas Klauser, vielen Dank für das Interview.

ma

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