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SV Laufen - ASV Piding 1:1

Laufen muss Last-Minute-Ausgleich hinnehmen

Helmuth Putzhammer markierte im Spiel gegen den ASV Piding per Foulelfmeter die zwischenzeitliche SVL-Führung.
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Helmuth Putzhammer markierte im Spiel gegen den ASV Piding per Foulelfmeter die zwischenzeitliche SVL-Führung.

Laufen - Der ASV Piding verhagelte am Freitagabend ein wenig den Heimsaisonabschluss des SV Laufen auf deren Sportanlage. Der SVL führte bis zur Schlussminute durch einen Foulelfmeter von Helmuth Putzhammer und wähnte sich im letzten Heimspiel schon über der Ziellinie, bevor ein verrücktes Tor in der letzten Minute die Punkteteilung herstellte.

Im vorgezogenen Freitagabendspiel der Kreisklasse 4 hatte der Gast vom ASV Piding die erste sehenswerte Tormöglichkeit an der Salzach. Kapitän Hans Freimanner zog einen Freistoß in der 5. Minute mit Schnitt aus dem Halbfeld in Richtung Tor. Freimanners Schuss flog durch Freund und Feind hindurch. Torwart Thomas Kalcher sah diesen Schuss sehr spät, fischte ihn aber noch zur Ecke heraus. Einen ersten Warnschuss für die mutigen Pidinger gab Gerhard Nafe in der 12. Minute ab. Helmuth Putzhammer kam im Mittelfeld an das Leder und passte auf David Cienskowski. Der von einer Rotsperre zurückgekehrte Goalgetter der Laufener chippte das Leder weiter auf Gerhard Nafe, der per Dropkick sein Glück suchte, jedoch um einen Meter über die Latte schoss (12.). 

Drei Minuten darauffolgend ebenfalls ein haarscharfes Scheitern mit einem Schuss über den Querbalken. Diesmal allerdings auf der Gegenseite. Sebastian Reiter tankte sich bis an die Strafraumgrenze durch und scheiterte in der Folge knapp am Torerfolg. Laufens Trainer Hermann Lindner, der am Freitagabend seinen letzten Heimauftritt als Coach der Salzachstädter bestritt, musste in der 22. Minute verletzungsbedingt auswechseln. Für den in den letzten Wochen als Aktivposten zu nennenden Gerhard Nafe kam Maximilian Schmidt in die SVL-Sturmreihe. Dieser hatte zwei Minuten nach seiner Einwechslung gleich eine Megachance zur Laufener Führung. Der Ball wurde von David Cienskowski auf den Einwechselspieler durchgesteckt. Schmidts Schuss aufs lange Toreck sprang vom Innenpfosten in die Arme von Torhüter Tobias Scholze – Glück für den Gästetorwart. 

Ab dieser Situation bis zum Pausenpfiff sah die Partie vor 90 Zuschauern an der Freilassinger Straße wenig Höhepunkte und suchte größtenteils nach Spielstruktur. Viel besser und aufregender wurde es auch im zweiten Durchgang nicht, obwohl dort die beiden Treffer fielen. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff trieb Helmuth Putzhammer das Leder durchs Mittelfeld und passte auf Maximilian Schmidt, der sich auf der rechten Außenbahn postiert hatte. Schmidts Flanke erreichte zwar Maximilian Luckner, der den Ball aber mit zu viel Kraft übers Tor knallte. Nur drei Minuten später war es Schmidt selbst, der erneut eine Einschussmöglichkeit hatte. David Cienskowski war diesem der Flankengeber. Cienskowskis Hereingabe kam auf den kurzen Pfosten, wo Torhüter Scholze das Leder aus den Armen glitt. Der Nachschuss von Schmidt wurde im letzten Moment zum Eckstoß abgelenkt. 

Der wohl beste vorgetragene SVL-Spielzug der gesamten Partie führte in der Folge dann zur 1:0 Führung für die Salzachstädter. Minute 62 war soeben angebrochen. Dieser gut vorgetragene Spielzug über wenige Stationen fand im aufgerücktem Außenverteidiger Adrian Braunsperger sein vorläufiges Ende. Braunsperger stach von außen in den Strafraum und wurde von Manuel Maske im selbigen elfmeterreich touchiert. Diesen fälligen Strafstoß verwandelte Helmuth Putzhammer in sicherer Manier zum 1:0. In der Folge sah man auf beiden Seiten ein bis zwei Standards, die so etwas wie Torgefahr hervorriefen, alle aber ungenutzt zerschellten. Nach einem taktischen Foul und einem Foulspiel in der ersten Hälfte kassierte dann Laufens Innenverteidiger Tobias Stockhammer in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte, so dass der ASV Piding eine Viertelstunde vor Schluss in Überzahl auf dem Feld an der Freilassinger Straße stand und lief. Doch die Überzahl war nicht ausschlaggebend für den späten Ausgleichstreffer. Eher Glück und der Überraschungseffekt

waren in der 90. Minute Freunde der Gäste aus Piding. Hubert Bichlmailer schlug von der Mittellinie einen weiten Ball in den Strafraum. Georg Wieder kam nichts als Leder, was Torwart Kalcher vollends überraschte und die Laufener Nummer 1 den Freistoß über sich fliegen lassen musste – 1:1. Ein äußerst kurios verrückter Treffer des ASV Piding. Obwohl das Tor sehr kurios und verrückt war, war es dem Spielverlauf gerecht und die Punkteteilung nicht nur auf dem Ball völlig gerechtfertigt. 

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Pressemitteilung Schmidbauer (SV Laufen)

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