Arbeitssieg für den SVL

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Ottings Kapitän Thomas Mayer mit seinem Laufener Namensvetter Daniel Mayer (in rot) im Zweikampf

Auf schwer bespielbaren Boden bei der DJK Otting kam der SV Laufen ein wenig besser ins Spiel. Vor allem Außenspieler Michael Hollinger war einer der Aktivposten und versuchte immer wieder durch schnelle Vorstöße Verwirrung in der DJK-Defensivreihe zu stiften. So auch in Minute 14. Michael Hollinger setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durch und brachte das Leder scharf vor das Tor der DJK. Dort erreichte Daniel Mayer den "Rebound-Ball" und zog satt ab. DJK-Torhüter Frisch konnte aber den Rechtsschuss entschärfen.

Vier Minuten später war erneut Michael Hollinger an einer Torchance der Gäste beteiligt. Nach einem Pressschlag mit Christoph Seehuber flog der Ball in Richtung Strafraumgrenze, wo David Cienskowski schon fast bereit stand. Allerdings stellte sich Keeper Josef Frisch als der Gedankenschnellere heraus und kam somit schneller an das Runde als Laufens Toptorjäger, der dann drei Minuten später verletzungsbedingt das Feld räumen musste. Allgemein zeigte sich die Partie weiterhin zerfahren und einige Nickligkeiten und eine harte Regelauslegung des Unparteiischen Putze von der DJK Nußdorf vereitelten oftmals den Spielfluss.

Eine Riesenchance für die DJK Otting ergab sich in der 34. Minute für dessen Spielführer Thomas Mayer. Stefan Kriegenhofer hatte sich zuvor auf halblinks durchgesetzt und sah den freigelaufenen Thomas Mayer. Völlig freistehend nahm Mayer den falschen Fuß zum Abschluss und haute damit das Leder um einen Meter am Tor des SVL vorbei. Die DJK nun in dieser Phase ein wenig stärker, was sich auch in der Ballbesitzstatistik wiederspiegelte. Doch die Drangphase der Hausherren wurde schon bald durch weiterhin aktive Laufener durchbrochen.

Der SVL konnte selbst wieder sehenswerte Aktionen präsentieren und wurde in der 40. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Nach einem Freistoß von Christian Höhn lief Dominik Lindner durch zwei Abwehrspieler hindurch und stellte den Schlappen in der richtigen Ausrichtung zum 0:1 hinein. Munteres Wechseln auf beiden Seiten sahen die durchaus zahlreich erschienen Zuschauer unter mehr als ungemütlichen Temperaturen. Lange tat sich in beiden Strafräumen eher wenig. Erst ab Minute 55 nahm die Partie wieder mehr Fahrt auf. In der 60. Minute pfiff Schiedsrichter Putze eine gute Tormöglichkeit für die Gäste ab. Nach einem klugen Pass des Kapitäns Florian Hollinger nahm Gerhard Nafe die Witterung auf und stieß in die Schnittstelle in Richtung Ball und gegnerischem Tor. Allerdings sah hierbei der Unparteiische eine Abseitsstellung des Youngsters aus der Salzachstadt.

Aber auch die DJK gab keinesfalls auf und kam mit körperbetonten Kampf in die Partie zurück. Nach langer Hereingabe von Peter Frisch köpfte der baumlange Offensivspieler Maximilian Fenninger um Zentimeter am Tor vorbei (64.). Im Gegenstoß musste der Hausherr fast den zweiten Treffer entgegennehmen. Nach der Chance von Fenninger spielte der SV Laufen schnell von hinten über Torwart Michael Höglauer heraus. Kapitän Florian Hollinger wollte daraufhin seinen Mitspieler Christian Höhn mustergültig bedienen, was ihm auch gelang. Höhns Kopfstoß allerdings verfehlte das Tor und flog über die Querlatte hinweg. In der 70. Minute sahen viele Zuschauer einen strafstoßwürdigen Einsatz von Gerhard Nafe im eigenen Strafraum. Nafe ging mit Stefan Kriegenhofer in den Zweikampf, was diesen dann zu Fall brachte, allerdings eine diskussionswürdige Aktion blieb. Schiedsrichter Markus Putze entschied kompromisslos auf "weiterspielen".

Die DJK Otting versuchte in der Folge durch mehr Aggressivität in den Zweikämpfen aufkommende Spielzüge der Gäste frühzeitig zu unterbinden und selbst zu mehr Torchancen zu kommen. Sie schürten damit einige kleinere aufkommende Brandherde im Defensivverbund des SV Laufen, welche sich aber nicht zu Großfeuern ausbreiten wollten. Wiederum war es eine lange Hereingabe in den Strafraum, welche die nächste Tormöglichkeit für die Hausherren eröffnete. Der dort postierte Andreas Sommer fand jedoch nicht den richtigen Schusswinkel und setzte den Ball über das Gehäuse (81). In der Schlussphase entwickelte sich ein Fight um jeden noch bestehenden Grashalm auf dem Sportplatz in Otting. Keiner wollte nachgeben. Der SV Laufen bedacht, der Aggressivität der Hausherren entgegenzuhalten.

Der Hausherr selbst war bemüht mit einem Treffer noch einen Punkt am Waginger See zu behalten. Die Salzachstädter stellten sich aber als effektiver und cleverer heraus und suchten immer mehr den direkten Weg zum Tor von Keeper Frisch. Nach maßgenauem Freistoß von Christian Höhn in der 84. Minute stieg Abwehrrecke Michael Kirschner am höchsten und versuchte sich mit einem durchaus kräftigen Kopfstoß am Torerfolg. Doch Kirschners Versuch blieb beim Versuch und verfehlte Zählbares.

Nachdem Schiedsrichter Putze die Nachspielzeit anzeigte, war allen klar, dass es nun doch um Alles ging. Und auch hier stellte sich der SV Laufen als clevereres Team heraus. Kurz vor Ende der "Verlängerung" machte Helmuth Putzhammer für die Salzachstädter den "Sack zu". Gerhard Nafe war im "Infight" mit drei Gegenspielern und schaffte es im Liegen den Ball nach vorne zu Helmuth Putzhammer zu bringen. Dieser machte unaufhaltsam einige Meter und sah auch den ein wenig aus dem Kasten stehenden Josef Frisch. Mit einem satten hohen Ball fand Putzhammer das Ziel und nagelte somit den Auswärtserfolg des SV Laufen mit dem 2:0 fest.

Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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