Der Kreisklassist verrät seine Wünsche für 2021

SV Nußdorf blickt auf 2020 zurück: „Sportlich gesehen ein Jahr zum Vergessen“

Robert Dandlberger, Abteilungsleiter des SV Nußdorf/Inn, hofft auf ein baldiges Ende der Pandemie und die Rückkehr zur Normalität.
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Robert Dandlberger, Abteilungsleiter des SV Nußdorf/Inn, hofft auf ein baldiges Ende der Pandemie und die Rückkehr zur Normalität.

Die Fußballvereine aus der Region standen 2020 vor großen Herausforderungen. beinschuss.de hat beim Kreisklassisten SV Nußdorf/Inn nachgefragt, wie der Verein auf das vergangene Jahr zurückblickt, wie sich die Corona-Pandemie auswirkt und welche Wünsche der Klub für 2021 hat.

Nußdorf am Inn - Die Corona-Pandemie wirkte sich im vergangenen Jahr auch auf die Fußballvereine aus der Region aus und stellte diese vor große Herausforderungen. beinschuss.de blickt mit den Klubs aus der Region auf 2020 zurück und fragte nach, wie sehr sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Verein bemerkbar machen und ob es trotzdem schöne Momente gab. Zudem blicken wir auf 2021 und die Klubs verraten, was sie sich für 2021 wünschen.


SV Nußdorf am Inn: „Durch die lange Pause hat die Motivation sehr gelitten“

Nun beantwortete Robert Dandlberger, Abteilungsleiter des Kreisklassiten SV Nußdorf/Inn, die Fragen von beinschuss.de:


Hallo Herr Dandlberger, wie lautet aus Sicht eures Vereins die Bilanz des vergangenen Jahres?
Robert Dandlberger: Sportlich gesehen war das vergangene Jahr eines zum Vergessen. Die 1. Mannschaft hatte einschließlich Liga-Pokal fünf Pflichtspiele, die 2. Mannschaft nur drei.
Wie wirkt sich die lange Aussetzung des Trainings- und Spielbetriebs auf euer Vereinsleben, auch hinsichtlich möglicher Abmeldungen von Mitgliedern, aus?
Dandlberger: Durch die lange Pause hat die Motivation sowohl im Jugend, als auch im Herrenbereich sehr gelitten. Es gab auch einige Abmeldungen.
Das Thema „Finanzen“ ist im Profibereich allgegenwärtig. In eurem Verein auch?
Dandlberger: Finanziell haben wir schon gewaltige Einbußen. Es fehlen die Zuschauereinnahmen und vor allem die Werbeeinahmen aus der Stadionzeitung.
Gab es für euch als Verein in diesem Jahr schöne Momente? Wenn ja welche?
Dandlberger: Ein besonderer Moment war, als wir wieder mit dem Mannschafts-Training starten konnten.
Wie habt ihr im Verein den Re-Start im September erlebt?
Dandlberger: Der Re-Start war wegen der Auflagen schon eine Herausforderung für alle Vereine. Es mussten ja das Corona-Konzept umgesetzt werden. Das Zuschauerinteresse war erfreulicherweise sehr groß, als es wieder losging.
Stehen in diesem Jahr im Verein besondere Highlights oder Feste an, solange die Corona-Pandemie dies zulässt?
Dandlberger: Wenn möglich möchten wir im Juli 2021 ein Jugendturnier von der G-Jugend bis zur A-Jugend durchführen. Außerdem hätten wir ein Waldfest geplant. Ich glaub aber noch nicht, dass wir das alles durchführen können.
Welche sportliche Ziele habt ihr als Verein im Herren- und Jugendbereich in diesem Jahr?
Dandlberger: Im Herrenbereich wollen wir mit unseren Mannschaften so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Mit der Jugend wollen wir an die guten sportlichen Leistungen des letzten Jahres anknüpfen.
Zum Abschluss: Welche Wünsche habt ihr aus Sicht des Vereins für das Jahr 2021?
Dandlberger: Wir wünschen uns vor allem Gesundheit und ein baldiges Ende der Pandemie. Dann werden wir auch wieder zur Normalität zurückfinden.
Herr Dandlbeger, vielen Dank für das Interview.

ma

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