Eine wahre Nullnummer

Das Spiel verlief sehr zäh und mit wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. Dabei war der SV Schloßberg in der ersten Hälfte die Mannschaft mit dem höheren Ballbesitz. Dennoch konnten sie diesen Vorteil nicht für sich nutzen und so blieb die erste Hälfte weitgehend ereignislos. Lediglich in der 42. Spielminute stockte den Zuschauern kurz der Atem, als Stefan Hachmann einen Kopfball aus sieben Metern an die Latte drückte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus Grassau mehr in die Partie. Dadurch, dass sie ihr Spiel nach vorne verlagerten und offensiver wurden, boten sich auch für den SV Schloßberg mehr Räume, um selbst Angriffe zu starten. Dabei scheiterten beide Mannschaften häufig am Abschluss. Kurz nach dem Wiederanpfiff bot sich erneut die Chance für Stefan Hachmann, der einen Freistoß aus 28 Metern Torentfernung haarscharf über die Latte segeln ließ. Auf der Grassauer Seite kam Thomas Sollacher in der 56. Minute 18 Meter vor dem Tor zum Schuss - Torhüter Daniel Witek hielt. Die Retourkutsche kam in dieser verhältnismäßig rasanten Spielphase prompt durch Dominique Doetsch, dem alleine vor ASV-Keeper Gschossmann die Nerven versagten. In der restlichen halben Stunde flachte das Spiel erneut ab und so ereignete sich kaum noch Nennenswertes bis zum Schlusspfiff. Beide Mannschaften hatten sich in der ersten Hälfte extrem schwach präsentiert und so ist es nur gerecht, dass keiner der beiden die drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Eine Nullnummer im wahrsten Sinne des Wortes. (wid/svs)

Quelle: rosenheim24.de




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