Waging ohne Chance in Ottobrunn

Im schmucken, aber leider mit mehr Waginger "Busfans" als Einheimischen nur spärlich besetzten Ottobrunner Stadion begann die Partie zwischen zwei technisch starken Teams sehr flott. Bereits in der 3. Minute musste sich Michi Endlmaier gewaltig strecken, um einen Volleyschuss aus 16 Metern zu entschärfen und fast im Gegenzug scheiterte Michi Fuchs freistehend am ebenfalls glänzend reagierenden Franz Hadler. Während bei den Wagingern nun zusehends ungenaue Zuspiele gegen einen pressenden Gegner dominierten, kam dieser immer besser ins Spiel. Nach einer Unsicherheit in der Seerosenabwehr und einem überflüssigen Eckball nutzte Boris Jungic die Unordnung im Strafraum und überwand Endlmaier mit einem strammen Spannstoß ins lange Eck. Bis zur Halbzeit zeigten sich die Hausherren bei ihren überfallartigen Angriffen wesentlich gefährlicher als die Gäste, bei denen der Torwart mehrfach Kopf und Kragen riskieren musste und bei einigen Schüssen auch Glück hatte. Gab es einmal Waginger Konterchancen, so wurden sie nicht konsequent ausgespielt.   Die zweite Hälfte spielte sich zunächst ausgeglichen im Mittelfeld ab, aber auch hier hatte Ottobrunn die erste Chance:

Timo Aumayers Schuss konnte gerade noch zur Ecke abgeblockt werden, aber den folgenden Eckball in der 60. Minute verwertete der gleiche Spieler mit dem Kopf zum 2:0. Die Seerosen versuchten mit der Doppeleinwechslung von Manuel Karlstetter und Stefan Mühlthaler die Offensive zu verstärken und sofort boten sich zwei Großchancen in der 63. und 65. Minute, wobei erst Toby Hösle knapp über das Tor köpfte und dann Maxi Hösles Schuss aus kurzer Distanz von der aufmerksamen Abwehr um Ugur Karatas geblockt wurde.

Eine Minute später verpaßten gleich drei Waginger eine tolle Hereingabe von Stefan Mühlthaler, wobei letztlich noch der Pfosten im Wege stand, und wenig später fehlte erneut das Glück, als ein präziser Durchstecker von Patrick Quast dem alleine durchgebrochenen Mühlthaler an die Ferse sprang. Zwar hatten die jetzt etwas schwächelnden Hausherren noch eine dicke Konterchance durch Dominik Fischer in der 82. Minute, aber den Schlusspunkt setzte Toby Hösle mit einem satten Flachschuss knapp am langen Pfosten vorbei.

So blieb es beim nicht unverdienten Erfolg der sehr engagierten, zweikampfstarken und über 60 Minuten spielfreudigen Ottobrunner, doch wäre bei besserer Chancenverwertung in den letzten 30 Minuten durchaus ein Punkt für die Gäste drin gewesen, was auch der Heimtrainer Tarkan Kocatepe so sah, der seine Mannschaft leider nicht immer so konzentriert sieht wie in diesem Spiel. (qua)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare