Kuriose Situation in Waging: Spiel abgebrochen, EBE gewinnt trotzdem

Vorweg muss gesagt werden, dass bei Spielbeginn hervorragendes Wetter und beste Platzverhältnisse herrschten. Ab der 70. Minute dann verdunkelte sich der Himmel, es kam zu einem riesigen Unwetter, das den Spielabbruch in der 78. Minute nach sich zog. Trotzdem wird das Spiel, Spielstand bei Abbruch 0:3 für Ebersberg, für die Waginger als verloren gewertet, wie aus der Pressemitteilung des TSV Waging zu entnehmen ist. 

Die Torfolge: In der 26. Minute nutzte Benedikt Platzer einen Fehler der Platzherren, der schon im Mittelfeld begann, eiskalt zum 0:1 aus. In der 71. Minute wieder ein Bock der Waginger, den Marinus Riedl als Geschenk annahm und zum 0:2 verwandelte.  Als der Himmel sich schon verdunkelte wurde Marinus Riedl wieder zum Tore schießen eingeladen und verwandelte zum 0:3.

Spielsituationen: Schon in der 4. Minute hatte Christopher Lechner eine gute Chance, die er hoch über das Tor hob. In der 10. Minute ging ein Schuss von Stefan Lechner am Tor vorbei. Neun Minuten später verpuffte ein Freistoss aus 17 Metern, getreten von Veit Gröbner, mit einem Schuss in die Mauer. Im Gegenzug hatte Christopher Lechner Pech mit einem Heber, der über das Tor ging. In der 20. Minute konnte Patrick Quast einen Angriff der Eberer im allerletzten Moment gerade noch zur Ecke klären, die Christopher Lechner per Kopfball erwischte. Michael Endlmaier war zur Stelle und bewahrte sein Team mit einer tollen Reaktion vor einem Rückstand. Vier Minuten später versemmelte Maxi Hösle eine tolle Chance. In der 33. Minute wurde Berni Mühlbacher im Gästestrafraum im letzten Moment am Torschuss gehindert. Im Gegenzug vergab Ägidius Wieser auf der Gegenseite eine tolle Chance. In der 36. Minute versemmelte Stefan Lechner eine gute Gelegenheit. In der 39. Minute hatte die Gäste Glück, als sie im Anschluss an einen Eckstoß auf der Torlinie klären konnten. Im Gegenzug allerdings hatten die Platzherren Glück, als Christopher Lechner eine Riesenchance mit einem Lattentreffer vergab.

In der 55. Minute musste Michael Endlmaier, der beste Waginger, sein ganzes Können gegen Christopher Lechner aufbieten um einen weiteren Rückstand zu verhindern. Ein Schuss von Stefan Hinterreiter ging drei Minuten später an der Eberer Kiste vorbei. In der 60. Minute klärten die Gäste einen strammen Hinterhalts Schuss von Wolfgang Gabler zur Ecke. Mit einer tollen Fußabwehr verhindert Michael Endlmaier in der 67. Minute das 0:2. Eine Riesenchance versiebte in der 70. Minute Stefan Lechner.

Fazit: Im Moment brennt auf Waginger Site die Hütte. Man hat jetzt die „Rote Laterne“ nach einem miserablen Start. Es kommt jetzt darauf an mit einer Trotzreaktion den Weg aus dem tiefen Loch zu finden. Jetzt ist das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams gefordert. Noch ist nicht alles verloren. Berni Zeif und Patrick Quast müsse die Mannschaft wieder aufrichten und an die alten Tugenden, die die „Seerosen“ auszeichneten, heranführen. Ich bin mir sicher, die Mannschaft zieht sich aus dem Dreck. (klu)

Pressemitteilung Waging/See

Quelle: rosenheim24.de

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