Kolbermoor verteidigt die Tabellenspitze souverän

Ihren zweiten 3:0-Heimsieg in Folge konnten am Samstag die Bezirksliga-Fußballer des SV-DJK Kolbermoor auf dem Huberberg feiern. Nach dem TSV Waging erwischte es diesmal den Aufsteiger TSV Dorfen, der das Spiel lange offen hielt, sich am Ende aber doch klar geschlagen geben musste. Somit bleiben die Kolbermoorer eine weitere Woche lang auf Tabellenplatz eins in der Bezirksliga Ost.

Die erste halbe Stunde der Partie war für die Gastgeber die schwierigste. „Ich habe nach einiger Zeit auf drei Sechser umgestellt, weil mir die Dorfener im Zentrum zu stark präsent waren. Wir haben danach noch ein bisschen gebraucht, uns aber letztlich gut eingestellt“, erklärte Kolbermoors Trainer Jochen Reil. In dieser Phase gab es nur zwei Aufreger: eine umstrittene Aktion von Kevin Kostner gegen Patrick Eder, die der Unparteiische nicht als Tätlichkeit wertete (17.), und einen Lattenkopfball von Eder nach Hereingabe durch Michael Paccagnel (26.). Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der SV-DJK aber offensiv zielstrebiger und kam so zur Führung – Alex Schlosser traf aus sechs Metern per Kopf, die Flanke hatte wiederum Paccagnel geschlagen (37.).

Nach der Pause sah es zunächst danach aus, als könnte Reils Elf schnell das 2:0 nachlegen. Immer wieder drangen die Kolbermoorer in den Strafraum des Gegners vor, zum Beispiel Dominik Schlosser in der 58. und Tobias Hotter in der 67. Minute. Nur der Abschluss wollte dabei nicht gelingen. Inzwischen spielte der TSV auch in Unterzahl: Der erst zur Halbzeit eingewechselte Marc Obermeier sah binnen kürzester Zeit zwei gelbe Karten und ging vorzeitig zum Duschen (54.). Beenden sollte Dorfen die Partie sogar nur zu neunt, denn in der Nachspielzeit sah Andreas Hartl den roten Karton nach grobem Einsteigen gegen den enteilten Dominik Schlosser.

Doch auch in Überzahl konnte der SV-DJK, etwa ab der 70. Minute, eine Drangphase des Gegners nicht unterbinden. „Da haben wir uns zu weit hinten reinfallen lassen“, sagte Reil. Als sich Daniel Brechbühl bis zur Grundlinie durchdribbelte, schien der Ausgleich in der Luft zu liegen. Aber Mario Schmitt gelang es, die Hereingabe gerade noch aus der Gefahrenzone zu fausten (73.). Erst in der äußerst hitzigen Schlussphase machte Eder durch ein Doppelpack alles klar – jeweils nach schönen Kombinationen über den rechten Flügel, einmal von Paccagnel und Christian Schnebinger (83.), einmal von Florian Ludwig (90.).

Quelle: rosenheim24.de

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