Kolbermoor schickt Waldkraiburg in den Abstiegskampf

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Kastl haben die Bezirksliga-Fußballer des SV-DJK Kolbermoor auch ihr erstes Heimspiel im Jahr 2015 siegreich gestaltet. Mit 3:0 besiegten sie am Samstag den VfL Waldkraiburg, der bereits in der Vorwoche mit gleichem Ergebnis gegen Baldham verloren hatten.

Beim VfL stehen die Zeichen nun wohl auf Abstiegskampf, während die Kolbermoorer bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Traunstein herangerückt sind. Ihr Trainer Jochen Reil ließ nach Abpfiff aber keine Euphorie aufkommen: „Es war das erwartete Kampfspiel. Wir sind noch nicht über 90 Minuten da, wo wir sein wollen, was man speziell in den 20 Minuten nach der Halbzeit gemerkt hat.“

Zur Pause führten die Gastgeber allerdings schon mit 2:0, und das verdankten sie zum Teil einem Blitzstart. In der 3. Minute verlängerte Patrick Eder einen Einwurf von Christian Schnebinger und Cesare Ratti legte mit der Sohle clever auf Tobias Hotter ab, der aus sechs Metern souverän zum 1:0 traf. Mit dem psychologischen Vorteil auf seiner Seite dominierte der SV-DJK danach das Geschehen.

Traum-Freistoß von Eder zum 3:0

„In der ersten Halbzeit sind die Waldkraiburger fast gar nicht gefährlich geworden, abgesehen von ein paar Standards“, sagte Reil, dessen Truppe ihren Vorsprung jedoch erst kurz vor der Pause ausbauen konnte. Alex Schlosser verlängerte einen Eckball von Schnebinger am ersten Pfosten, am zweiten brauchte Raphael Pszolla die Kugel nur noch über die Linie zu nicken (38.).

Die Gäste sammelten in der Kabine neuen Mut, brachten den Spielfluss des Favoriten ins Stocken und gingen endlich ernsthaft in die Offensive. Bei zwei Kopfbällen von Markus Gibis und vor allem einem gefährlichen Schuss, den Michael Cossu vom Sechzehnereck abfeuerte (62.), musste Marcel Feret sein Können aufbieten. Später kam aber auch Kolbermoor wieder vermehrt zu Torchancen.

Die Entscheidung fiel dann gut fünf Minuten vor Schluss, als Benjamin Hadzic für eine Notbremse gegen Stefan Hertlein die rote Karte sah – den folgenden Freistoß aus 18 Metern zirkelte Eder wunderschön über die Mauer und zum 3:0-Endstand in die Maschen. (har)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare