Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der neue Coach des Bezirksligisten im Interview

Westerndorfs Trainer Pritzl über den Abstiegskampf: „Jedes Spiel ist ein Endspiel“

Will mit dem SV Westerndorf den Klassenerhalt erreichen: Trainer Franz Pritzl.
+
Will mit dem SV Westerndorf den Klassenerhalt erreichen: Trainer Franz Pritzl.

Franz Pritzl soll mit dem SV Westerndorf den Klassenerhalt erreichen. Nach dem Abgang von Markus Wallner übernahm der 54-Jährige die Geschicke beim Bezirksligisten. Im Interview mit beinschuss.de spricht Pritzl über die Vorbereitung und den Abstiegskampf.

Rosenheim - Der SV Westerndorf kämpft als Aufsteiger in der Bezirksliga Ost um den Klassenerhalt. Mit 16 Punkten aus 18 Spielen überwintert der SVW auf einem direkten Abstiegsplatz, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt aber nur einen Punkt.

Westerndorfs Trainer Pritzl im Interview: „Spielen gegen sechs direkte Konkurrenten“

Kurz vor der Winterpause trennten sich die Wege mit Cheftrainer Markus Wallner, der zu den Wasserburger Löwen wechselte. Interimsweise übernahm in den letzten Spielen des vergangenen Jahres Torben Gartzen, mit Franz Pritzl steht zur Rückserie ein neuer Trainer künftig an der Seitenlinie. Pritzl trat zuvor Ende 2021 beim Ligarivalen TSV Bad Endorf zurück.

beinschuss.de sprach mit Westerndorfs neuem Trainer über den Vorbereitungsplan, Veränderungen im Kader und wie das Ziel Klassenerhalt erreicht werden soll.

Hallo Franz, deine neue Aufgabe ist es, den SV Westerndorf vor dem Abstieg zu bewahren. Wie schätzt du eure Chancen ein?

Franz Pritzl: Uns ist allen bewusst, dass es schwer wird. Aber ist es machbar. Wir haben zwar ein oder zwei Spiele mehr als die Konkurrenz, spielen aber in der Rückrunde gegen sechs direkte Konkurrenten. Deshalb haben wir alles in der eigenen Hand.

Du kennst die Liga und hast bereits mit deinen Ex-Verein Bad Endorf gegen Westerndorf gespielt. Wie schätzt du Mannschaft ein?

Pritzl: Es ist ein junges Team, das willig ist und viel Potenzial hat. In der Hinserie musste sie oft Lehrgeld zahlen, was auch daran lag, dass kaum Führungsspieler da waren. Oftmals hat auch das nötige Spielglück gefehlt.

„Wir müssen zu Hause eine Macht werden“

Pritzl über die bisherige Heimschwäche seines Teams

Was muss sich aus deiner Sicht ändern, dass der Klassenerhalt gelingt?

Pritzl: Die Jungs müssen die Zweikämpfe annehmen, darauf werden wir im Training das Augenmerk legen. Ohne eine gewisse Robustheit gewinnst du in dieser Liga kaum Spiele. Zudem müssen wir zu Hause eine Macht werden, die Heimtabelle ist deutlich ausbaufähig. Und in der Defensive müssen wir kompakter stehen, 42 Gegentoren sind eindeutig zu viel.

Im vergangenen Jahr sorgten oft individuelle Fehler für Gegentore. Woran machst du das fest?

Pritzl: Das hat einerseits mit der Unerfahrenheit der Mannschaft zu tun, andererseits - wie bereits gesagt - haben gewisse Führungsspieler in der Mannschaft gefehlt, die die jungen Spieler auf dem Platz leiten. Außerdem werden solche Fehler in der Bezirksliga einfach direkt bestraft. 

Westerndorf startet Ende Januar in die Vorbereitung - acht Testspiele vereinbart

Wie sieht es mit Neuzugängen im Winter aus?

Pritzl: Wir haben einige Spieler im Auge, doch bislang ist noch nichts spruchreif. Was ich aber sagen verraten kann: Dominik Schlosser wird wieder mit dem Fußball beginnen. Das freut uns sehr. Und dann hoffen wir, dass Torben Gartzen in der Rückserie verletzungsfrei bleibt. Damit wir eine Achse aus erfahrenen Spielern haben.

Wie sieht der Vorbereitungsplan bei euch aus?

Pritzl: In den kommenden zwei Wochen werden wir zusammen mit Corox Fitnesseinheiten absolvieren und am 27. Januar geht es mit der sechswöchigen Vorbereitung los. Dann haben wir acht Testspiele, unter anderem gegen den Landesligisten SV Bruckmühl.

Zum Rückrundenauftakt geht es gegen den direkten Konkurrenten Siegsdorf, eine Woche später gegen Otterfing. Kein einfaches Programm oder?

„Für uns wird jedes Spiel ein Endspiel sein“

Trainer Pritzl über die kommenden Spiele.

Pritzl: Der Vorteil ist, dass wir gleich zu Beginn voll da und hoch motiviert sein müssen. Für uns wird jedes Spiel ein Endspiel sein. Wir müssen auch gegen die Top-Teams an eine Überraschung glauben und vielleicht einen Punkt einfahren. Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir von den zehn Spielen sechs gewinnen, dann sollte das reichen. Sollten wir die Partien gegen die direkten Konkurrenten nicht gewinne, dann haben wir es auch nicht verdient in dieser Liga zu bleiben.

Im April geht es dann auch noch gegen deinen Ex-Klub Bad Endorf. Wie wird das Spiel für dich?

Pritzl: Natürlich ist das ein mulmiges Gefühl. Aber ich habe mich im Guten in Bad Endorf getrennt. Klar ist aber, dass wir in den 90 Minuten Gegner sind. Mein Wunsch wäre es, dass sowohl Endorf als auch wir am Ende in der Liga bleiben.

Franz Pritzl, vielen Dank für das Interview.

ma

Kommentare