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Zehnter Sieg in Folge

„War ein schwieriges Spiel“: ESV Freilassing schlägt starken FC Aschheim

Mit der Einwechslung von Nico Otto zu zweiten Halbzeit kam die Wende, im Vordergrund Marco Schmitzberger
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Mit der Einwechslung von Nico Otto zu zweiten Halbzeit kam die Wende, im Vordergrund Marco Schmitzberger

Der ESV Freilassing setzt seine Jagd auf die Tabellenführung fort und holt sich im Heimspiel gegen den FC Aschheim den nächsten Sieg. Damit holte die Mannschaft von Branislav Aleksic den zehnten Sieg in Folge und bleibt am VfB Forstinning dran.

Freilassing - Bei herrlichem, fast schon sommerlichen Wetter, empfingen die Tabellenzweiten ESV Freilassing am Samstag den Tabellensiebten FC Aschheim im Max Aicher Stadion.

Schwache erste Hälfte

Die Mannschaft von Gästetrainer Thomas Seethaler war auf das Freilassinger Spiel gut eingestellt und störte den Spielaufbau des Favoriten sehr früh. Beim ESV kam deshalb anfangs kein richtiger Spielfluss auf, man konnte sich in der gesamten ersten Halbzeit keine richtig gefährliche Torchance erarbeiten.

Der FC Aschheim zeigte sich in dieser Phase des Spiels als ebenbürtiger Gegner. Dann erlebten die Eisenbahner in ihrem Strafraum eine Schrecksekunde: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld konnte ein Aschheimer das Luftduell gegen ESV-Keeper Hauthaler gewinnen und den Ball Richtung Tor verlängern. Maik Gunawardhana gelang es jedoch unter starker Bedrängnis und in höchster Not den Ball noch vor der Linie zu klären. Das war die einzige aufregende Szene in der ersten Halbzeit, es ging torlos in die Pause.

Freilassing geht in Führung, Aschheim kontert direkt

Nach dem Seitenwechsel und einigen Umstellungen wurden die Gastgeber souveräner und hatten die Gäste jetzt weitgehend im Griff. In der 52. Spielminute wurden die Eisenbahner dann schließlich für ihre Geduld belohnt: Nach einer Balleroberung im eigenen Strafraum ging es sehr schnell. Streibl spielte geschickt zu Deiter auf der linken Seite, der Freilassinger Spielertrainer zog mit hohem Tempo Richtung FCA Strafraum. 25 Meter vor dem Tor legte er den Ball auf die linke Seite zum mitgelaufenen Nico Otto. Dieser schlug eine punktgenaue Flanke auf Deiter, der die Kugel unhaltbar einköpfte.

Die Gäste konterten allerdings umgehend und hatten eine schnelle Antwort parat. Nur zwei Minuten später erzielte Dennis Merdzanic für den FCA den Ausgleich: Die Freilassinger konnten eine Ecke nicht entscheidend klären, der Ball fiel Merdzanic vor die Füße, der beförderte im Fallen das Spielgerät über die Linie.

Doppelschlag bringt ESV über die Ziellinie

Die Freilassinger versuchten danach zwar immer wieder zum Erfolg zu kommen, doch die Aschheimer Defensive verteidigte vorerst noch geschickt. Dem anhaltenden Druck der ESV Elf konnten die Gäste dann dennoch ab der 80. Spielminute nicht mehr standhalten: Die Grenzstädter machten mit einem Doppelschlag den Deckel drauf.

Erst wurde Schmitzberger in der 80. Minute nach einem herrlichen Dribbling im Aschheimer Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß versenkte Albert Deiter gewohnt sicher im Tor. Nur drei Minuten später erhöhten die Gastgeber auf 3:1. Streibl erkämpfte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball und spielte auf Deiter, der den Ball direkt auf den zuvor eingewechselten Florian Huber weiterleitete. Dieser zog mit Tempo Richtung Strafraum und spielte zu Schmitzberger. Der Freilassinger Wirbelwind stoppte kurz den Ball und schlenzte diesen dann am Torwart vorbei ins lange Eck.

Der Aschheimer Trainer Seethaler resümierte: „Wir müssen unseren Blick jetzt immer mehr nach unten richten. Wir haben versucht, den Freilassingern das Leben schwer zu machen, das ist uns in der ersten Hälfte auch ganz gut gelungen . Doch irgendwann kannst du dem Druck nicht mehr standhalten, deshalb geht die Niederlage gegen den Favoriten in Ordnung“. Der Freilassinger Spielertrainer Albert Deiter meinte: „Es war ein schwieriges Spiel für uns, vor allem in der ersten Hälfte konnten wir keinen richtigen Spielfluss aufbauen. Trotzdem sind wir geduldig geblieben und dafür belohnt worden“.

PM ESV Freilassing