Beinschuss.de spricht mit Spielern über die aktuelle Situation

Bad Endorfs Garhammer: "Am meisten vermisse ich mit meinen Freunden zu kicken"

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Andreas Garhammer genießt die Zeit mit seiner Familie und freut sich darauf, wenn er mit seinen Mannschaftskameraden wieder kicken kann.

Bad Endorf - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de fragt bei den Spielern aus der Region nach, wie sie sich die Zeit vertreiben und wie sie sich fit halten.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April findet vorerst keine Spiel statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden. 


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie derzeit am meisten vermissen. Den Anfang macht Andreas Garhammer, Kapitän des Bezirksligisten TSV Bad Endorf.

Hallo Andreas Garhammer, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Garhammer: "Mir persönlich geht es, bis jetzt, sehr gut und meinen Teamkollegen zum Glück auch.

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

G: "Seit dieser Woche hat sich die Lage mit den Ausgangsbeschränkungen natürlich wieder ein bisschen verändert. Aber ich denke, dass es der richtige Schritt des Freistaates ist. Deshalb gehe ich besonnen mit dieser Situation um und halte mich an die Vorgaben.

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

G: "Für meinen Teil genieße ich die freie Zeit sehr mit meiner Frau und meinem Sohn. Die freuen sich natürlich wenn ich mehr zuhause bin. Neben der Arbeit, die ich Gott sei dank noch ausüben kann, gehe ich laufen um mich fit zu halten!

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19 April eingestellt wurde?

G: "Es war die absolut richtige Entscheidung, da die Gesundheit ganz klar im Vordergrund steht und Fußball nur unser Hobby ist!"

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit?

G: "Unsere ganze Mannschaft hält sich durch Laufeinheiten fit, die jeder natürlich für sich selbst gestaltet. Natürlich ist es schwierig und auch ein bisschen langweilig wenn man nicht mit seinen Teamkollegen und Ball trainieren kann. Aber wir machen das beste daraus! Wichtig ist durchzuhalten und gesund zu bleiben."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

G: "In der jetzigen Situation steht alles still. Unsere Vereinsführung geht damit sehr gut um und informiert uns regelmäßig über die aktuellen Situationen wie es beim BFV weitergeht. Und mit der Mannschaft haben wir zusammen mit dem Verein eine Aktion ins Leben gerufen, um Bürger in Bad Endorf zu unterstützen.

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

G: "Wir hoffen alle, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Ich bin gespannt wie entschieden wird, da wir bis zum 19.4 bereits fünf Spiele hinter uns hätten. Wir werden sehen wie der BFV entscheidet."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Und auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

G: "Am meisten vermisse ich mit meinen Freunden zu kicken! In Endorf haben wir eine junge geile Truppe, die fast alle aus der eigenen Jugend kommen und daher alles gute Freunde sind! Ich freu mich am meisten auf das Training mit dem Ball auf dem Platz. Ich glaube ich kann für jeden Fußballer sprechen, dass ohne Ball alles keinen Spaß macht."

ma

Quelle: rosenheim24.de



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