Ein bitterer Tag für Ostermünchen

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Es traf genau das ein, was der SVO mit allen Mitteln hatte vermeiden wollen: Ein früher Rückstand. Gespielt waren 13 Minuten, als Peter Freimanner die Ostermünchener Hintermannschaft düpierte und Keeper Bauer bei seinem Abschluss keine Chance ließ. Verständlicherweise lagen die Nerven nach diesem Rückstand bei Schiedermeier und Co. blank. Dabei hätte das Voggesberger-Team ausreichend Großchancen gehabt, um den schnellen Ausgleich erzielen zu können. Ein Bernd-Schiedermeier-Freistoß knallte gegen den Pfosten, Hannes Schaal rutschte nach einer Hereingabe von Wolfi Mayr am Ball vorbei und wiederum Bernd Schiedermeier jagte den Ball nach einer Flanke aus kurzer Distanz über das Tor. Und so waren es erneut die Gäste, die kurz vor der Pause jubeln konnten. Sebastian Vorberg tankte sich durch die SVO-Defensive und blieb im Abschluss eiskalt vorm Tor (43.). Nach dem Seitenwechsel war es Markus Grabl, der mit seinem Anschlusstreffer (56.) wieder Hoffnungen in Ostermünchen aufleben ließ. Zehn Minuten nach diesem Tor hatte Koni Vogelsinger die Riesenmöglichkeit, seine Farben wieder ins Spiel zu bringen. Doch wie so oft, versagten beim SVO in diesem Spiel die Nerven und Vogelsinger donnerte den Ball aus vier Metern Entfernung am leerstehenden Tor vorbei. Diese Unkonzentriertheit sollte sich erneut rächen. Nach einem FCB-Angriff wollte Bauer den Ball völlig unnötig sieben Meter vor seinem Strafraum klären, sein Schuss landete allerdings genau vor den Füßen von Fabian Jung, der das Leder über Bauer hinweg zum 1:3 aus SVO-Sicht ins Tor hob (68.). Das war der K.O. für Ostermünchen. Bischofswiesens Treffer zum 4:1 war nur noch Makulatur. Durch diese Niederlage besteht nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib. Ein ganz bitterer Tag für den Ostermünchner Fußball. (bok)

Quelle: rosenheim24.de

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