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SV-DJK Kolbermoor - SC Baldham-Vaterstetten 2:2

In Nachspielzeit: Kolbermoor gibt Heimcoup aus der Hand!

Kolbermoors Abwehrspieler Anton Peter (blau) jagt dem Ball hinterher.
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Kolbermoors Abwehrspieler Anton Peter (blau) jagt dem Ball hinterher.

Kolbermoor - Der SV-DJK Kolbermoor empfing als klarer Aussenseiter den aktuellen Tabellenzweiten SC Baldham-Vaterstetten zu einer Partie, die überraschenderweise lange Zeit zugunsten der Hausherren verlief. Das glücklichere Ende hatten jedoch die Gäste für sich - da sie, bereits mit zwei Toren im Hintertreffen liegend, in den letzten Minuten der Partie noch das Unentschieden erzwingen konnten. Ein irres Finish.

Nach der Spieleröffnung durch Schiedsrichter Kevin Kassel tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, jedoch musste bereits nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf Seiten der Hausherren Andreas Schunko wegen einer Verletzung ausgewechselt werden.

Kurz vor der Pause bringt Hotter Kolbermoor in Führung

Nachdem die Kontrahenten bis dahin eine gefällige Partie mit mehreren erfolglos abgeschlossenen Spielzügen zeigten, gewann die Partie zum Ende der ersten Halbzeit an Fahrt: Nach einem schön herausgespielten Spielzug erzielte Kolbermoors designierter Goalgetter Tobias Hotter nach längerer Durststrecke wieder ein Tor - zur 1:0 Führung für die Gastgeber (39.). Nicht lange darauf ertönte der Schlusspfiff der ersten Halbzeit und es ging mit knappen Vorsprung der Einheimischen in die Pause.

Mit diesem im Rücken versuchten die Rot-Blauen in der zweiten Halbzeit ihre Führung weiter auszubauen. Sie nahmen das Heft des Handelns in die Hand - und es gelang ihnen tatsächlich, dass das Spielgeschehen hauptsächlich in Richtung des Gästegehäuses verlief.

Rot-Blau bestimmt Match - Buljubasic macht das 2:0

Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen sollte Nadil Buljubasic zehn Minuten vor dem regulären Spielende nach einem gut ausgeführten Standard das zweite Tor zugunsten der Gastgeber gelingen (80.).

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Mit diesem beruhigenden Vorsprung hätte man meinen sollen, dass nichts mehr passieren hätte sollen - zumal kurz darauf auch Torschütze Buljubasic den Ball freistehend aus Elfmeterdistanz knapp über die Latte jagte.

Ist das der Überraschungserfolg für den SV-DJK?

Es sollte sich herausstellen, dass die Münchener Vorstädter förmlich auf diesen Moment gewartet hatten. Während die Kolbermoorer sich bereits in Sicherheit wähnten - schlugen die Gäste mit Eiseskälte zu:

Nahezu Knall auf Fall drehten sich Dynamik und Statik des Spiels gegen Tor der Hausherren - und diese mussten sich plötzlich eines gewaltigen Ansturms aus allen Rohren erwehren.

Unfassbar: In langer Nachspielzeit gelingt SCBV das Comeback!

Zunächst sollte dies noch gut gelingen, doch in einem Moment der Unachtsamkeit der Platzherren nutzte der SCBV dies gnadenlos aus und markierte in Figur von Ljeotrim Sekiraqa das Anschlusstor zum 2:1 (88.). Das bedeutete jedoch beileibe noch nicht das Ende des Anrennens der Gäste - den SV-DJK erwarteten noch einige quälend lange Minuten bis zum erlösenden Schlusspfiff. Es wurde auf fünf Minuten Nachspielzeit entschieden.

In der allerletzten Minute wurde dann auch noch ein Spieler der Baldham-Vaterstettener im Sechzehner der Rot-Blauen zu Fall gebracht - was zu einem Elfmeter für die Gäste führte. Unfassbar. Gäste-Akteur Simon Lämmermeier ließ sich nicht lange bitten - und verwandelte den fälligen Strafstoß trocken zum ultra-späten 2:2 Ausgleich (90.+4).

Kurz darauf ertönte dann auch schon der Schlusspfiff und Nenad Grizeljs Kolbermoorer mussten sich tatsächlich noch widerwillig den Punkt mit den Münchener Vorstädtern teilen. Statt die drei bereits sicher geglaubten Punkte daheim zu behalten und den Überraschungscoup einzufahren. Es zeigte sich, dass es sehr schwer ist über die volle Spielzeit auf dem Posten zu sein - doch genau dies hatte Trainer Grizelj von seinen Schützlingen am Anfang noch erwartet.

Grizelj mit Auftritt zufrieden - "Gegentore brutal ärgerlich"

Auch der einzelne Punkt ist jedoch besser als nichts - vor allem darf man nicht außer Acht lassen gegen wen er geholt wurde. Coach Grizelj meinte daher zur Partie: „Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden, wir haben heute einmal mehr bewiesen, dass wir durchaus mit der Tabellenspitze mitspielen können - trotz unserer aktuellen Tabellenposition. Die Gegentore waren jedoch brutal ärgerlich. Vor allem das erste, da es aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen ist - das Zweite, weil uns nicht klar ist warum der Schiedsrichter so lange hat nachspielen lassen. Der Elfmeter an sich war berechtigt. Wir gehen auf jeden Fall mit gestärkter Moral und erhobenen Hauptes ins letzte Spiel des Kalenderjahrs, in welchem wir endlich wieder drei Punkte ergattern wollen.“

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Pressemitteilung SV-DJK Kolbermoor

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