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Eisenbahner sind weiter auf Aufstiegskurs

Joker Brazina sticht: Freilassing feiert Last-Minute-Sieg gegen Waldperlach

War wieder zweimal Erfolgreich - der Freilassinger Marco Schmitzberger, hier gegen Robin Grünwald
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War wieder zweimal Erfolgreich - der Freilassinger Marco Schmitzberger, hier gegen Robin Grünwald.

Die Eisenbahner waren am 25. Spieltag zu Gast beim Tabellen-Sechsten in Waldperlach. Dabei sah es lange nach einer Punkteteilung aus, doch kurz vor Schluss gelang dem ESV Freilassing noch der Siegtreffer.

München - Der heimische SV Waldperlach war für sein kampfbetontes Spiel bekannt. Der ESV Freilassing war anfangs der Partie mit den Gedanken noch nicht richtig auf dem Platz, das nutzte die Heimelf eiskalt aus.

Waldperlach ging früh in Führung - Freilassing kurz geschockt

Nach fünf Spielminuten machte die sonst so sichere Freilassinger Defensive einen entscheidenden Fehler. Der SV-Routinier Elhami Berisha fing ein Zuspiel von Schindler ab und setzte Efrem Yohannes im Strafraum gut in Szene. Der Waldperlacher Angreifer versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0.

Mit diesem forschen Beginn der Gastgeber hatten die Eisenbahner nicht gerechnet. Im weiteren Verlaufen brauchten die Freilassinger noch einige Minuten um ins Spiel zu kommen, der SVW hätte in dieser Zeit nachlegen können, doch man vergab diese Chancen denkbar knapp.

Schmitzberger traf zum Ausgleich - Gäste kamen besser aus der Kabine

Nach etwa 15 Spielminuten kam der Tabellen-Zweite immer besser in die Partie und hatte gefährliche Annährungen an das Heim-Tor. In der 30. Spielminute war es dann schließlich so weit: Der stark aufspielende Maximilian Streibl schickte aus dem Mittelfeld mit einem langen Ball Matej Kovac auf der rechten Seite auf die Reise. Der Freilassinger Linienläufer lief fast bis zur Grundlinie und spielte den Ball in den Rücken der Abwehr auf den einlaufenden Marco Schmitzberger. Der ESV-Wirbelwind nahm den Ball direkt und schob zum Ausgleich ein. Beide Teams hatten in der ersten Hälfte noch ihre Möglichkeiten, aber richtig zwingendes war nichts mehr dabei.

Die Freilassinger kamen nach der Pause wacher aus der Kabine und übernahmen von Beginn der zweiten Hälfte an das Kommando. Der SV Waldperlach hielt aber mit viel Kampf dagegen. Im weiteren Verlaufen der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend hektischer, weil beide Teams relativ hart zu Werke gingen.

Ein Elfmeter brachte Freilassing in Führung - Brazina wurde zum Helden

Nach einer Viertelstunde kam es dann zu einer strittigen Szene. Nach einem Luftduell im SV-Strafraum bekam ESV-Spielertrainer Deiter den Ellenbogen eines Verteidigers ins Gesicht und blieb verletz liegen. Der Schiedsrichter ließ zuerst weiterspielen, stoppte aber kurz danach die Partie. Nach einem ersten Hinweis seines Assistenten entschied er zuerst auf einen Freistoß für die Eisenbahner, nach einem wiederholten Hinweis vom Linienrichter korrigierte der Spielleiter dann seine Entscheidung und gab Strafstoß. Schmitzberger verwandelte den Elfer souverän.

Die Waldperlacher hielten ab jetzt stark dagegen und belohnten sich in der 80. Spielminute mit dem Ausgleich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld drückte Simon Bartholomae ins Freilassinger Tor. Als sich die Zuschauer schon auf eine Punkteteilung einstellten, veredelten die Eisenbahner in der 91. Spielminute ihre starke Schlussoffensive. Schimag setzte den Doppeltorschützen Schmitzberger gut in Szene, der Freilassinger Angreifer marschierte durch. Seinen Schuss konnte der SVW-Keeper Benedikt Heinrich noch abwehren, allerdings fiel der Ball dem drei Minuten zuvor eingewechselten Marek Brazina vor die Füße und er versenkte die Kugel zur viel umjubelten 3:2-Führung in die Maschen.

Riesen Freude nach dem 2:3 von Marek Brazina(unten), wird von seinem Kapitän Andreas Högler geherzt.

Nach weiteren vier Minuten beendete dann SR Lukas Seider die stark umkämpfte Partie.

PM ESV Freilassing