Stadionumbau und weitere Neuigkeiten

Neuer Co beim SVK - Jung und Liener gehen

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Manuel Jung wechselt nach Österreich

Kirchanschöring - Zum Ende des Jahres ist bei Fußball Bayernligist SV Kirchanschöring Ruhe eingekehrt. Nachdem Auswärtssieg am letzten Spieltag im Norden Schwabens in Nördlingen (2:3) gab es eine kleine Jahresabschlussfeier im Vereinsheim.

An diesem Abend wurde auch Manuel Jung verabschiedet, der nach Österreich zu Union Raiffeisen Mondsee wechselt. Jung spielte fünf Jahre für die Gelb-Schwarzen und schoss den Verein mit seinem 2:1 Siegtor in Kirchheim bei München vor Jahren in die Bayernliga. 

Natürlich stünde für „Manu die Türe beim SVK jederzeit offen“, wie Thomas Dengel aus der Abteilungsleitung betonte. Das gilt auch für Thomas Liener, der nach langer Verletzungspause nach Ostermiething wechselt. Kevin Kostner wird den SVK in Richtung Ampfing verlassen.

Neben dem Platz sieht nicht nur Dengel „einer hoffentlich erfolgreichen Zukunft“ entgegen und gab die Veränderungen im Trainerstab vor Weihnachten seinen Mitstreitern bekannt. Neben Chef-Coach Seppi Weiß wird zum Trainingsstart am 21. Januar 2020 Markus Huber als neuer Co-Trainer im Boot sein. I

n Sachen Torwarttrainer bleibt mit Thomas „Zimbo“ Zimmermann alles beim alten, während im Fitness-Bereich ein bekanntes und ein neues, aber sehr bekanntes Gesicht den Trainerstab komplettieren: Harry Singhartinger steigt nach einem halben Jahr Pause wieder bei den Gelb-Schwarzen ein und verfolgt mit dem ehemaligen Co-Bundestrainer Andi Stitzl ein neues Konzept. Stitzl war seit dem Freundschaftsspiel der Biathleten und Wintersportler in Kirchanschöring immer wieder als Zaungast bei Bayernliga-Heimspielen vor Ort und macht derzeit den Diplom-Trainer in Köln. Die beiden haben schon vor länger Zeit zusammen gefunden und laut Singhartinger „gemeinsam etwas entwickelt“.

Eder rückt in Abteilungsleitung auf

Da freut sich beim SVK nicht nur Dengel natürlich „riesig“. „Wir sind jetzt sehr gut aufgestellt und können unseren Neustart beginnen“. Ex-Kapitän Albert Eder, der bisher als Co-Trainer Weiß zur Seite stand, wird quasi als „Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainern und Verein“ in die Abteilungsleitung aufrücken. Eder hat nach wie vor einen guten Draht zur Mannschaft.

Mit dem 46-jährigen Huber als Co-Trainer kommt ein Mann zum SVK, der seine Jugendzeit beim FC Bayern München absolvierte und ein Jahr für die A-Jugend des TSV 1860 München spielte. Im Seniorenbereich wirkte Huber in Anif, beim ESV Freilassing in der damaligen Landesliga, als diese noch die viert höchste Fußball-Liga in Deutschland war. 

Identifikationsfigur Huber

Natürlich war Huber auch bei seinem Heimatverein in Bad Reichenhall tätig. Huber besitzt die Trainer-B-Lizenz und den Eliteschein im Jugendfußball und war lange Jahre Stützpunkttrainer in der Kurstadt für den Bayerischen Fußballverband. „Wir haben jetzt Trainer aus der Region“ sagt Dengel und freut sich „mit Identifikation“.

Einfacher werden für die Gelb-Schwarzen auch die Trainingsmöglichkeiten im Winter. Das haben sie in Kirchanschöring aber den Nachbarn in Fridolfing zu danken, auf deren neuem Kunstrasenplatz der SVK einige Einheiten in der Wintervorbereitung gebucht hat.

Stadionumbau geht weiter

Im neuen Jahr geht es zudem in Sachen Stadionumbau weiter. Simon Wadislohner informierte darüber beim letzten Heimspiel gegen Ismaning (1:2) die Zuschauer. Nach der Installation des Flutlichtes werde im Jahr 2020 die Tribüne mit einem Anbau versehen. „Ein großes Projekt“, nicht nur für Wadislohner, damit entstehe ein zusätzlicher Kiosk, wichtiger wäre aber die Schaffung weiterer, behindertengerechter sanitärer Anlagen. Wadislohner dankte der großen Anzahl freiwilliger Helfer „ohne die das niemals funktionieren“ würde.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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