Wunden lecken ausgerechnet gegen die Kleinen Löwen?

Anschöring empfängt nach Derby-Schlappe 1860 München

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Immer was los ist im Kirchanschöringer Stadion an der Laufener Straße - das wird auch gegen die blutjunge U21 des TSV 1860 München nicht anders sein.

Kirchanschöring - Nach dem erneut verlorenen Lokalderby in Traunstein ist für die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring vor dem Gastspiel der Kleinen Löwen. Am Samstag um 14:00 Uhr treffen sie im Stadion an der Laufener Straße in der Bayernliga Süd auf die Youngster des TSV 1860 München.

Im Hinspiel in München (2:2) kickte ein Aaron Berzel noch gegen den jungen Daniel Köck (SVK), mit Felix Bachschmid, Ugur Türk und Ersatztorwart Alexander Strobl (früher TSV Buchbach) fanden sich bekannte Namen aus dem Regionalliga-Kader in der Aufstellung des TSV 1860 II.

Buntes Rahmenprogramm - Anschöring hofft auf tolle Atmosphäre

Die Verantwortlichen an der Laufener Straße haben sich ohnehin einiges einfallen lassen: Löwen-Fanklubs wurden mit Ticket-Paketen eingeladen, in der Halbzeit-Pause ringen Kandidaten um 1946 Euro - beim Schuss von der Mittellinie ins Tor, eine Aktion, die der SVK gemeinsam mit der VR Bank Oberbayern Südost veranstaltet.

Saß im Hinspiel noch Löwen-Dompteur Daniel Bierofka persönlich auf den Rängen, hoffen sie beim SVK neben Werner Lorant (der in Waging am See wohnt) auf viele Fußball-Fans, die beiden Teams eine tolle Atmosphäre bieten. "Mit ein bisschen Glück", so Kirchanschörings Vorstand Rudi Gaugler, "können wir zudem zwei Tickets für ein Regionalliga-Heimspiel der Löwen im Grünwalder Stadion zu Gunsten der vereinseigenen Jugendkasse verlosen" - eine entsprechende Anfrage laufe derzeit noch, so der SVK-Boss.

Wundertüte vs. Kämpferherzen

Kirchanschörings Trainer Yunus Karayün sagt zu dem Spiel gegen die kleinen Löwen "die sind eine Wundertüte". Da müsse man erst sehen "welche Spieler am Samstag gegen uns spielen". Im Hinspiel in München "standen 70 Prozent Regionalliga-Spieler im Kader", so Karayün, trotzdem "haben wir uns aber sehr gut geschlagen und den Punkt verdient mitgenommen".

Der Aktivcoach meint außerdem "wir sind eine Mannschaft, die weh tun kann". Wer Kirchanschöring kenne, der wisse, "dass wir nie ein Spiel vorher abgeben - und für Überraschungen sind wir generell immer gut".

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Michael Wengler

Quelle: rosenheim24.de

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