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Der Stürmer wagt den Schritt in die Bayernliga

Wasserburgs Neuzugang Kobl im Interview: „Ziel ist es, in der Startelf zu stehen“

Daniel Kobl (l.) stieg mit seinem Heimatverein SV Bruckmühl in die Landesliga auf. Jetzt wagt er den Schritt in die Bayernliga und wechselte zu den Wasserburger Löwen.
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Daniel Kobl (l.) stieg mit seinem Heimatverein SV Bruckmühl in die Landesliga auf. Jetzt wagt er den Schritt in die Bayernliga und wechselte zu den Wasserburger Löwen.

Nach dem Aufstieg mit dem SV Bruckmühl verlässt Angreifer Daniel Kobl den zukünftigen Landesligisten und wagt bei den Wasserburger Löwen den Sprung in die Bayernliga. beinschuss.de hat mit dem 22-Jährigen über den Wechsel, seine Ziele mit den Wasserburger Löwen und den Aufstieg mit dem SV Bruckmühl gesprochen.

Wasserburg - Daniel Kobl war ein wichtiger Bestandteil der Aufstiegsmannschaft beim SV Bruckmühl. Der 22-jährige Stürmer wird aber das Abenteuer Landesliga bei seinem Heimatverein nicht bestreiten, denn er wagt den Sprung in die Bayernliga Süd zum TSV 1880 Wasserburg.

Die Löwen hatten Kobl bereits länger im Blick, bereits 2019 wollten sie den Angreifer, der damals für den Sportbund Rosenheim in der Landesliga auf Torejagd ging, verpflichten. 2021 ging der Wechsel nun also über die Bühne. Im Interview mit beinschuss.de spricht Kobl über den Wechsel, den Aufstieg mit dem SV Bruckmühl und seine Ziele mit den Wasserburger Löwen.

Hallo Daniel, nach dem Aufstieg verlässt du deinen Heimatverein SV Bruckmühl und wechselt nach Wasserburg. Was waren für dich die ausschlaggebend Gründe für den Transfer?

Daniel Kobl: Die Gespräche mit den Verantwortlichen und den Trainern waren von Anfang an überzeugend. Ich habe mich schnell wohlgefühlt und den Eindruck bekommen, dass der Verein sehr strukturiert ist und gute Ambitionen hat. Zudem passt für mich das Umfeld. Ich hatte schon immer das Ziel in der Bayernliga zu spielen und habe mich deshalb dazu entschieden, die neue Herausforderung anzunehmen. Das war keine Entscheidung gegen Bruckmühl, aber ich will nicht später einmal bereuen, dass ich den Schritt nicht gewagt habe.

Wie lauten jetzt deine Ziele in Wasserburg?

Kobl: Ich will mich zunächst in der Mannschaft etablieren und persönlich weiterentwickeln. Das große Ziel ist es, das Bayernliga-Niveau zu erreichen und in der Startelf zu stehen.

Ich bin zu 100 Prozent von diesem Schritt überzeugt.

Daniel Kobl

Die Konkurrenzkampf ist groß, mit dir kommt auch Marko Dukic, Torschützenkönig aus der Landesliga, vom Sportbund Rosenheim. Dazu sind auch bereits einige Offensivkräfte im Kader. 

Kobl: Ja das stimmt. Aber dadurch entsteht auch viel Lernpotential, worauf ich mich sehr freue. Zudem kenne ich Mike Neumeier, sowie auch Michael Barthuber und Leon Simeth aus meiner Zeit beim Sportbund. Ich nehme den Konkurrenzkampf an und stelle mich diesem. Die Trainer schenken mir das Vertrauen, sonst hätten sie mich nicht geholt. Zudem bekomme ich auch meine Zeit, mich an das neue Niveau zu gewöhnen. Ich bin zu 100 Prozent von diesem Schritt überzeugt.

Wie lauten die Ziele des Vereins für neue Saison?

Kobl: Noch haben wir keine konkreten Vorgaben erhalten, das wird in den kommenden Wochen intern besprochen.. Aber wenn man eine solch erfolgreich erste Spielzeit in der Bayernliga hinlegt, dann will man daran auch in der kommenden Saison anknüpfen.

Du verlässt deinen Heimatverein SV Bruckmühl mit dem Aufstieg in die Landesliga, was der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist. Fiel dir die Entscheidung schwer?

Kobl: Ja na klar! Mit Bruckmühl in der Landesliga zu spielen, wäre sehr viel wert gewesen. Deshalb ist mir die Entscheidung auch wirklich sehr schwer gefallen. Die Zeit beim SVB war klasse, wir hatten ein junges Team gepaart mit Erfahrung und einem super Trainergespann. Deshalb war bei dem Wechsel auch ein lachendes und ein weinendes Auge dabei. Ich bin aber davon überzeugt, dass sie ihren Weg auch in der Landesliga gehen werden.

Ich freue mich auch sehr auf die Heimspiele im Altstadt-Stadion und die super Kulisse

Daniel Kobl

Die Verantwortlichen beim SV Bruckmühl betonten bereits, dass dein Abgang eine große Lücke hinterlässt. Wie liefen die Gespräche über den Wechsel?

Kobl: Ich bin sehr froh, dass wir immer offen und ehrlich miteinander sprechen konnten. So wünscht man sich das als Spieler. Vor allem hat mich gefreut, dass mir die Tür in Bruckmühl immer offen stehen wird. Ich drücke ihnen jetzt für die Landesliga die Daumen und werde versuchen, so viele Spiele wie möglich mir anzusehen.

Der Aufstieg erfolgte leider nicht auf sportlichem Weg, da die Saison 2019/21 abgebrochen wurde. Wie hast du das erlebt?

Kobl: Natürlich wünscht man sich einen anderen Aufstieg. Wenn der Schiedsrichter abpfeift, alle auf den Platz rennen und die Emotionen hochkochen. Deshalb war das schon eine komische Situation. Es wurde uns in der Whatsapp-Gruppe mitgeteilt und dann haben wir bei einem Online-Meeting kurz darauf angestoßen. Es schon schade, weil man so etwas nicht jedes Jahr erlebt und es mein erster Aufstieg im Herrenbereich war.

Die Saison soll Mitte Juli, solange die Corona-Pandemie dies zulässt, starten. Wie groß ist die Vorfreude?

Kobl: Die ist natürlich riesig! Bereits auf den Trainingsstart habe ich sehr hingefiebert und die Testspiele in ein paar Wochen lösen auch schon richtige Freude aus. Ich freue mich auch sehr auf die Heimspiele im Altstadt-Stadion und die super Kulisse. Die ist wirklich einmalig in der Region. Das war auch ein Aspekt beim Wechsel, davon träumt man als junger Spieler im Amateurbereich vor so vielen Fans zu spielen.

Daniel Kobl, vielen Dank für das Interview.

ma

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