FC Maitenbeth - TSV 1932 Aßling 2:1

Maitenbeth punktet

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Maitenbeth - Trainer in einem Amateurklub zu sein bedeutet auch ein bisschen Künstler zu sein. So musste auch Trainer Lechleiter am 21. Spieltag der A Klasse 3 Inn/Salzach mit dem Personal jonglieren.

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Mit Beisswenger, Schmidt und Hainthaler kehrten 3 Stammkräfte zurück in die Startelf, allerdings fehlten Florian Huber und D.Wimmer und Blaschke. Der Topstürmer von Assling Dimitrijevic musste angeschlagen in die Partie starten. Nach der Niederlage in Schechen hat der TSV nach wie vor Platz 4 im Visier und den Tabellennachbarn Maitenbeth sollte an diesen Sonntag geschlagen werden um sein Ziel zu erreichen.

Der Anfang der Partie verlief ausgeglichen, beide Teams gaben von Beginn an Vollgas um dem jeweiligen Gegenüber nichts zu schenken. Nachdem Maitenbeth Ihre Druckphase beendet hatte kam der TSV zu Torgelegenheiten. Der Knackpunkt im Asslinger Spiel war in der 29. Spielminute. Beissenwger flankt von links in den Strafraum hinein, wo Mertl seinen Kopfball am Keeper Bauer vorbei und in Richtung Tor köpft. Keeper Bauer trift Mertl noch am Kopf, Assling hat den Torschrei bereits in der Kehle und der Ball ist vermeintlich hinter der Torlinie, ehe ein Verteidiger von Maitenbeth den Ball hinter der Torlinie raus bugsiert und dabei die Unterkante der Latte trifft und dann der Ball aus der Tor herausfliegt. Der Schiedsrichter Erl hatte eigentlich eine sehr gute Sicht auf die Szene, aber entschied auf weiterspielen und kein Tor für Assling.

 Im Anschluss gab es wieder Aufregung im Strafraum von Maitenbeth. Erst wird Hainthaler von den Beinen geholt und Mertl wird im Schussversuch geblockt, aber wieder blieb die Pfeife des Referees stumm. So konnte Maitenbeth etwas überraschend aber aus abseitsverdächtiger Position durch Kleber in der 40. Minute das 1:0 machen. Assling damit geschockt. In der Pause haderte man noch mit den Schiedsrichterentscheidungen. Palmhöfer kam für den verletzten Dimitrijevic und man wollte unbedingt den Ausgleich machen. Die ersten 10 Minuten in der 2. Halbzeit gehörten wieder dem TSV, allerdings ohne Torerfolg.

In der 56. Minute nutzte erneut Kleber die Gelegenheit für ein weiteres Tor. Ein Tritt in den Rücken von Abwehrspieler Butz wird nicht gepfiffen und so steht Kleber im Strafraum allein frei und zieht aus 8 Metern ab ins lange Eck. 2:0 Maitenbeth und der TSV konnte die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht fassen. Folglich verpasste Assling mehr sich auf das Spiel zu konzentrieren und haderte immer wieder mit dem Unparteiischen. Einmal konnte Assling dann aber doch ein Zeichen setzen. In der 88. Minute tankt sich Holzmann durch und passt im Strafraum quer auf Palmhöfer der unbedrängt zum 2:1 trifft. Leider fing sich Limberger noch eine Rote Karte wegen Foulspiel ein und durch den Anschlusstreffer kam nochmals so richtig Hektik und viele Fouls ins Spiel, aber auch bei 5. Minuten Nachspielzeit gelang Assling nicht der 2:2 Ausgleich. 

Dazu der Kommentar des Livetickers Felix Zeibe: „Der Referee hat ein klares Tor nicht gegeben und dann lieber das Spiel laufen lassen statt auf Fouls zu pfeifen, auch dem 2:0 geht ein klares Foulspiel an Butz voraus was er abpfeifen muss. Wenn wir das 1:0 machen hätte uns das mehr Sicherheit gegeben. Im Laufe einer Saison gleicht sich es dann aus, mal profitiert man ebenfalls von fraglichen Entscheidungen und mal nicht. Heute waren wir dran. Nur die Schuld beim Schiri zu suchen ist allerdings auch zu einfach. Beim nächsten Gegner Edling II muss wieder gepunktet werden das ist ein Muss.“

Pressemeldung TSV Aßling Felix Zeibe

Quelle: rosenheim24.de

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