Verrücktes Spiel in Schonstett

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Acht Tore, vier Platzverweise und ein hartes Spiel - so lautet die Bilanz der Partie zwischen Schonstett und Obing. Die Hausherren erwischten einen Traumstart und gingen in der dritten Minute in Führung, als Obermaier in den Strafraum flankte und Benstetter mit dem Kopf zur Stelle war und das 1:0 erzielte. Obing war vom Rückstand aber keinesfalls geschockt, sondern hatte nur zwei Minuten später die passende Antwort parat: Ein Freistoß von Maxi Stübl ging an den Pfosten, Christian Specht schaltete am schnellsten und drückte das Leder über die Linie. Vier Minuten später erlaubte sich Schonstetts Torhüter Aselbor einen großen Bock, als er bei einem Rückpass zu lange wartete, Obings Dobler anschoss und der Ball irgendwie im Tor landete. Schonstett war nun völlig von der Rolle und musste mitansehen, wie Obing auch noch der dritte Treffer binnen 20 Minuten gelang. Einen Schlenzer von Maxi Stübl lenkte Aselbor an die Latte, Christian Specht reagierte hervorragend und netzte ein. Mit dem Pausenpfiff gab es dann den nächsten Rückschlag für die Hausherren. Maxi Stübl, der eine bockstarke Partie ablieferte, traf bei einem Freistoß nur die Latte, Schonstetts Abwehr verfiel wieder in einen Tiefschlaf, Gerald Dobler bedankte sich artig und schob aus kurzer Distanz ein. Im zweiten Abschnitt war die Partie dann schnell entschieden, als Dobler einen Specht-Eckball einköpfte. Schonstett gab sich wenigstens nicht auf und hatte noch eine Chance, das Ergebnis etwas zu korrigieren. In der 71. Minute erzielte der eingewechselte Manuel Rippl das 2:5, ehe Philipp Zapf fünf Minuten vor dem Ende den 3:5-Endstand besorgte. Das Spiel nahm aber ein unschönes Ende, da sowohl Schonstetts Wolf als auch Obings Torhüter Ober mit der Roten Karte vom Platz mussten. Die Hausherren beendeten die Partie mit acht Mann, da Stübl und Frittgen ebenfalls noch vorzeitig zum Duschen geschickt wurden. (ott/ste)

Quelle: rosenheim24.de

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