Samerberg marschiert weiter

Der WSV Samerberg marschiert weiter Richtung Herbstmeisterschaft! Mit einem verdienten 3:0 holt man die 3 Punkte in Flintsbach - in einem Spiel, dass noch lange in Erinnerung bleiben wird. Leider nicht aufgrund der sportlichen Geschichte.

Nach dem bitteren 2:2 gegen den Verfolger Brannenburg war es erstmal wichtig, die Stimmung wieder auf Normal-Niveau zu bekommen. Coach Kolm liess sich deshalb was einfallen und lud den ganzen Tross am Freitag zu einer üppigen Brotzeit nach Oberaudorf ein. Im Berggasthof Buchau wurde der Mannschaftsgeist wieder auf Vordermann gebracht und man stimmte sich auf das Spiel gegen den ASV Flintsbach ein. 

Voller Elan ging es dann in das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht. Doch unterschätzt wurde der Gegner freilich nicht. Hatte dieser doch bereits am 2. Spieltag die Brannenburger geschlagen. So war es nicht verwunderlich das der ASV recht druckvoll begann. Die Samerberger hatten in den ersten Minuten so ihre Mühe das Spiel unter ihre Kontrolle zu bekommen. Auch, weil die Flintsbecker mehr als Körperbetont agierten. Ein Foul nach dem anderen zogen die Samer auf sich. 

Man muss leider vermuten, dass der der Trainer der Gastgeber, Heinz Köstler, die Marschroute ausgab, spielerische Unzulänglichkeiten durch körperliche Härte auszugleichen. Es war mehr als auffällig das stets nur Samerbergs Osterhammer und Ricke attackiert wurden. Den Gipfel der Frechheit leistete sich dann Flintsbach 10er Manuel Jasny, als er, ohne am Spielgeschehen teilzunehmen, sich an Ricke anschlicht und diesen bewusst mit einem Ellbogenschlag niederstreckte. Der schlechte Schiedsrichter Fatah Karaca hätte zu diesem Zeitpunkt längst durchgreifen müssen, entschied sich aber lieber der Holzerei zuzuschauen! 

So war es nicht verwunderlich das das Spiel (und es sollte ja auch ein Spiel sein) extrem verfahren war. Nicklichkeiten, Fouls und leider eben auch Tätlichkeiten bestimmten die Erste Halbzeit. In der 44. Minute gab es dann einen berechtigten Elfmeter für den WSV. Wobei man sagen muss das viele Schiedsrichter diesen nicht gepfiffen hätten. Aus kurzer Distanz wird ein ASVler vom eigenen Mann an den Arm geschossen. Der Arm war aber leider oben über seinem Kopf, somit alles Regelkonform, aber wie schon gesagt, viele pfeifen diesen Elfmeter nicht. 

Stefan Ricke schnappte sich dann das Rund und verwandelte gewohnt souverän. Stefans Quote diesbezüglich ist mehr als sehenswert. Es war sein 11. Elfer im Trikot der SamerKicker. Alle hat er verwandelt. 

Nach der Pause übernahm der WSV dann endgültig das Spiel. Es wurde ruhiger auf dem Platz und die Zuschauer bekamen endlich das wozu sie gekommen sind - Fußball! Die Flintsbecker kamen, wenn überhaupt, durch Standards mal vor das Tor von Keeper Langner, aber gefährlich wurden sie dabei nicht. Anders die Gäste. zahlreiche, schön gespielte Angriffe über die Aussen sorgten für gute Chancen. In der 54. Minute netzte dann Lorenz Auer nach schönem Solo und Pass von Osterhammer ein. Das Spiel war dann endgültig gelaufen als ein Abschlag von Langner den Weg auf Lorenz Auer fand. Dieser steckte per Hacke auf Franz Stadler durch, Traumpass auf Osterhammer und Tor. 3:0. 

Kurz vor Schluss kam der Gastgeber noch zu seiner einzig echten Torchance, Robert Krapfl scheiterte mit seinem verdeckte Schuss aus 12m aber an Langner. 

Am Ende muss man froh sein, dass dieses Spiel keine schweren Verletzungen nach sich gezogen hat. Und man darf auch ein Lob an die Mannschaft aus Samerberg richten, die sich zu keiner Sekunde hat provozieren hat lassen und somit die 3 Punkte mehr als verdient hat. Der ASV sollte sich fragen, ob diese Spielart für sie Sinn macht oder ob sie sich nicht besser entscheiden sollten Fußball zu spielen. 

 

Pressemitteilung WSV Samerberg e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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