Bergführerin (41) setzt Rettungskette in Gang

Personensuche nach Lawinenabgang auf der Schönbergspitze in Tirol

Personensuche nach Lawinenabgang auf der Schönbergspitze in Tirol
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Die Lawine an der Schönbergspitze.

Lienz - Eine 41-jährige Bergführerin setzte nach einer Schneebrettlawine auf der Schönbergspitze die Rettungskette in Gang, da sie verschüttete Skitourengeher vermutete.

Die Pressemitteilung im Wortlaut


Am 30. Dezember 2020, gegen 13.30 Uhr, meldete eine 41-jährige Bergführerin telefonisch bei der Polizei in Lienz, dass sie während einer Skitour auf die Schönbergspitze im Gemeindegebiet von Schlaiten einen Lawinenabgang, vermutlich mit Personenbeteiligung festgestellt habe.

An einem steilen Hang an der Nordseite der Schönbergspitze habe sie eine abgegangene Schneebrettlawine gesehen und konnte aus der Entfernung zwei Abfahrtspuren feststellen, welche in die Lawine hinein führten. Unterhalb der Lawine konnte die Österreicherin zwei Skitourengeher feststellen, welche talwärts fuhren.


Da unklar war, ob noch weitere Skitourengeher in diesem Bereich unterwegs waren, wurde durch die Frau die Rettungskette in Gang gesetzt und durch die Leitstelle ein Hubschrauber entsendet.

Zur weiteren Abklärung flog der Hubschrauber mit der Bergführerin über die Lawine. Dabei konnte festgestellt werden, dass auch wieder zwei Spuren aus der Lawine hinausführten. Signale eines Lawinenverschüttetensuchgerätes konnten nicht festgestellt werden. Die abfahrenden Skitourengeher konnten nicht mehr angetroffen werden.

An dieser Stelle appelliert noch einmal die Alpinpolizei neben der Mitnahme entsprechender Ausrüstung, ausgelöste Lawinenabgänge zu melden, um unnötige aufwendige Suchaktionen zu vermeiden.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

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