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Von der Loferer Alm auf das Schwarzeck 

Wander-Tipp: Eine Überschreitung für Anfänger 

Auf dem Gipfel des 1.565 Meter hohen Schwarzecks.
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Auf dem Gipfel des 1.565 Meter hohen Schwarzecks.

Lofer – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Endpunkt der Höhenstraße Loferer Alm auf das Schwarzeck. 

Hört man das Wort “Überschreitung”, denkt man zuerst an eine aufwändige und anstrengende Tour in Höhenbereichen über 2.500 Meter, wie beispielsweise die berüchtigte und wilde Watzmann-Überschreitung. Und dennoch können auch kleinere Berge mit wesentlich weniger Aufwand überschritten werden. Einer davon ist das sanfte Schwarzeck. 

Von der Loferer Alm auf das Schwarzeck

Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Wer folgen der Straße weiter nach rechts. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Über einen Viehrost... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und links am Haus Gertraud vorbei. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Und nochmal links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Mal über ausgetretene... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...mal über planierte Pfade. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Rechts hinauf. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Weiter auf der Fahrstraße... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und die Kechtalm (links hinten) kommt in Sicht. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Rechts oben erscheint das Sennerinkreuz. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Ein paar Meter noch in Richtung Kechtalm... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und schon sind wir da! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Der Blick schweift zu Reifelberg (1.883 Meter) , Vorderlahnerkopf (1.909 Meter) und Sonntagshorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...den mit 1.961 Metern höchsten Berg des Landkreises Traunstein. Gut zu erkennen ist auch die südliche Aufstiegsroute. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Auch der Reifelberg hat sich eine Nahaufnahme verdient! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Wer ganz genau hinsieht, kann die Ruhpoldinger Kirche St. Valentin erspähen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Im Dunst verschwimmt die Kampenwand (1.669 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Wie ein Tafelberg ragt das Dietrichshorn (1.542 Meter) aus der Umgebung. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Auch die steilen Wände... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...der Reiter Alm sind von hier gut zu sehen. Rechts dahinter der 2.608 Meter hohe Hochkalter. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Mit etwas Fantasie erkennt man zwischen dem Gipfel des Gföllhorns (1.627 Meter, links) und des Grubhörndls (1.747 Meter) einen schlafenden Menschen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Rechts vorne ist der Schönbichl (1.624 Meter) mit seinem Sender zu sehen, links dahinter die Loferer Steinberge mit Großem Ochsenhorn (2.511 Meter), Reifhörnern (2.483Meter), Breithorn (2.413 Meter), Mitterhorn (2.506 Meter) und Östlichem Rothorn (2.404 Meter), Großem Rothorn (2.409 Meter), Rothörnl (2.394 Meter) und Seehorn (2.155 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Hier ist das Dürrnbachhorn (1.776 Meter) zu sehen, rechts dahinter der Unternberg (1.425 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Wir marschieren auf die Seilbahnstation zu... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und an der Panoramaplattform vorbei. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Ein letzter Schlussspurt... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und zuletzt ein wenig steil... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und wir sind am Gipfel des 1.565 Meter hohen Schwarzecks angelangt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Ein Blick nochmal zur Reiter Alm... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und zum Dietrichshorn.... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...zum Sonntagshorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
... sowie zum Dürrnbachhorn. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Hier eine Nahaufnahme vom Unternberg... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und zum Hochgern (1.748 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Durch die Bäume spitzt die ebenfalls stark erschlossene Steinplatte (1.889 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Der Ausblick auf die Loferer Steinberge ist ungefähr der gleiche. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Die Reiter Alm mit Häuselhorn (2.284 Meter, links) und Wagendrischelhorn (2.251 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und Stadelhorn (2.286 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Rechts daneben der 2.608 Meter hohe Hochkalter und noch weiter rechts daneben das Steintalhörnl (2.468 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Hier im Bild: die 2.522 Meter hohe Hocheisgruppe. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Im Dunst verschwindet der 2.593 Meter hohe Große Hundstod, rechts daneben das Seehorn (2.365 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Ganz hinten ragt das Birnhorn (2.634 Meter), höchste Erhebung der Leoganger Steinberge hervor. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Loferer Steinberge noch einmal von nah: Großes Ochsenhorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...Breithorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Mitterhorn... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und Rothörner. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Ebenfalls eine markante Landmarke: Das Kitzbüheler Horn (1.998 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Nun geht es rechts der Seilbahnstation vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und wir biegen rechts ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
Auf planiertem Wege... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...geht‘s steil... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...auf den Almboden hinab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
An den Kasern vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...biegen wir links ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Bergstation der Loferer Almbahn.
...und gelangen über diese Straße wieder zum Ausgangspunkt. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Sennerinkreuz, 1.540 Meter, Schwarzeck, 1.565 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 150 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Bergstation der Seilbahn. Alternative: Endpunkt der Höhenstraße Loferer Alm, mautpflichtig (10 Euro) 

Gehzeit: Insgesamt eineinhalb bis zwei Stunden. 

Schwierigkeit: einfach (blau) 

Einkehrmöglichkeiten: Im Tourenbereich ein gutes halbes Dutzend Kaser und Hütten, Kechtalm, circa 1.540 Meter 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke 

Wann sollte man aufpassen? Dadurch, dass das Gebiet der Loferer Alm stark frequentiert ist, muss man sich auf viel Gegenverkehr einstellen, außerdem Achtung vor den Kühen. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 5/5 Punkte: Technisch einfach, dazu kurz und knackig: Auch die Tour aufs Schwarzeck ist empfehlenswert für Einsteiger. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 5/5: Weder Steilabstürze, noch sonstige alpine Gefahren lauern auf der Route auf. Lediglich die Rinder sind ein wenig respekteinflößend, allerdings sind diese Touristenscharen gewohnt und somit nicht sonderlich gefährlich. Demzufolge ist die Tour auch für Familien mit Kindern zu empfehlen. 

Für Hunde geeignet? 4/5: Hundebesitzern kann die Tour ebenfalls empfohlen werden, allerdings sollten sie in der Nähe von Kühen angeleint werden. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5: Durch den Baumbewuchs ist die Sicht etwas eingeschränkt, außerdem ist der Blick auf die Loferer Steinberge nicht ganz so atemberaubend wie auf den Nachbarbergen. Trotzdem ergeben sich ganz schöne Ausblicke, vor allem auf den deutschen Teil der Chiemgauer Alpen. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Eine Tour für alle: Dadurch, dass der Berg im Winter Teil eines Skigebiets ist, ist der Anstieg nicht sonderlich fordernd und somit jedem Bergfreund zu empfehlen. 

Loferer Alm: Durch den weit oben gelegenen Startpunkt ist nicht nur ein Gipfel möglich, wer mehr im Tank hat, kann auch das Grübhörndl oder den Schönbichl ansteuern. 

Kulinarisches Angebot: Eines steht fest: Verhungern wird man auf dem Hochplateau der Loferer Alm nicht. Ein gutes halbes Dutzend an Almen sorgen dafür, dass auch der knurrendste Magen und die durstigste Kehle gestillt werden. Besonders auf der in Gipfelnähe liegenden Kechtalm ist das Mahl am spektakulärsten. 

Für wen die Tour nix ist 

Durch die massive Erschließung des Hochplateaus herrscht auf der Loferer Alm viel Betrieb, sodass man nie gänzlich alleine ist. Wen das stresst, sollte sein Glück lieber in den wenigen Kilometer entfernten Loferer Steinbergen versuchen.

Und los! 

Unser Startpunkt ist die Bergstation der Seilbahn. Von dort aus geht es erst einmal moderat steigend dem Haus Gertraud entgegen, welches wir nach gut zehn Minuten erreichen. Kurz vor und kurz nach dem Haus biegen wir zweimal nach links ab und wechseln auf einen Steig. Nur wenig ansteigend geht es an den Kühe vorbei und bald schon finden wir uns wieder auf einem etwas breiteren Pfad. Von dort aus geht es an einer Skihütte vorbei und wir gelangen wiederum an eine Weggabelung: Hier biegen wir rechts ab und auf einer Fahrstraße geht es ein wenig in Richtung des markanten Dietrichshorns. 

Hier biegen wir links ab.

An einer weiteren Kreuzung halten wir uns links und marschieren auf die Kechtalm zu. Kurz vor dieser machen wir einen kleinen Schlenker nach rechts und erreichen das Sennerinkreuz. Hier können wir etwas rasten oder gehen gleich rechts der Alm weiter in Richtung unseres heutigen Zieles, das durch eine Seilbahnstation gut sichtbar ist. Auf diese wandern wir zu, lassen sie links liegen und das Gipfelkreuz des Schwarzecks kommt in Sicht. Kaum zehn Minuten später ist dieses nach einem letzten kleineren Steilstück erreicht. Berg Heil! 

In der Nähe der Kechtalm befindet sich das Sennerinkreuz.

Für den Rückweg passieren wir erst wieder die Seilbahnstation und biegen dann rechts auf den Steig ein. Von dort geht es relativ steil und in Serpentinen hinab, bis wir wieder die Almhochfläche seinen Kasern erreichen. Hier halten wir uns rechts und auf der Asphaltstraße erreichen wir bald wieder den Endpunkt der Mautstraße. Von dort folgen wir dem Straßenverlauf und in einer guten Viertelstunde sind wir wieder am Ausgangspunkt. 

Simon Schmalzgruber

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