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Von Maiergschwendt über die Farnbödenalm auf den Hochfelln 

Wander-Tipp für heiße Sommertage: Ein schattiges Seitental 

Kann bis spät in den Frühling hinein verschneit sein: Die Aufstiegsroute über die Farnbödenalm.
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Kann bis spät in den Frühling hinein verschneit sein: Die Aufstiegsroute über die Farnbödenalm.
  • Simon Schmalzgruber
    VonSimon Schmalzgruber
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Ruhpolding – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von Maiergschwendt über die Farnbödenalm auf den Hochfelln. 

Der Hochfelln ist zusammen mit dem Hochgern wohl die markanteste Landmarke im Landkreis Traunstein und gleichzeitig ein hervorragender Aussichtspunkt. Ein gutes halbes Dutzend Routen führen auf den Gipfel, zwei davon starten von Maiergschwendt: Nachdem wir letztens über die Thorau-Route nach oben gekommen sind, widmen wir uns heute dem Weg über die Farnbödenalm. 

Wander-Tipp: Von Maiergschwendt auf den Hochfelln

Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Zuerst geht‘s durch den Wald. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wir halten uns rechts. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Circa 20 Minuten später gelangen wir an den Weiler Haßlberg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Weiter in Richtung Glockenschmiede... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
....an ihr vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und wieder in den Wald hinein. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Meter für Meter... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Hier noch nicht nach rechts abbiegen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...denn noch geht es links weiter. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Eine Quelle am Wegesrand! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wir queren eine Brücke... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...über Kaskaden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Jetzt aber nach rechts! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Serpentine für Serpentine... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...auf der Forststraße nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Im Bereich der Farnbödenalm... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...lichtet sich der Wald! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Should I stay or should I go? © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ab in den Wald! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wir verlassen den Almboden... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und finden uns im Winter Wonderland wieder... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...für das unter Umständen Grödel notwendig werden! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wir folgen den Wegweisern. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Schmaler Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...schmaler Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...auf ein Hochplateau. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wir biegen nach links ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und plagen uns... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...über die ausgedehnten Altschneefelder... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...nach oben. Die Schilder helfen hier nur bedingt weiter. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ein Ende ist in Sicht! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ein letztes schattiges Plätzchen.... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...bevor sich der Weg mit der Bründling-Route vereinigt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
20 Minuten noch bis zum Gipfel! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Gleich ist es geschafft! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Berg Heil! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ein herrlicher Blick auf den Chiemsee... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...mit Herren-... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und Fraueninsel... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...sowie dem Achendelta. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ein Blick ins Alpenvorland... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...mit Bergen und Traunstein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...Traunreut und Palling... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...Burgkirchen und der Bayerische Wald... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...Burghausen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und der Tachinger See. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Weiter geht‘s mit den Berchtesgadener Alpen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...sowie dem Kaisergebirge und den westlichen Chiemgauer Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Ostwärts sind Salzburg mit der Festung und dem Gaisberg zu sehen, links dahinter der Traunstein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...rechts daneben das Höllengebirge und der Schafberg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wieder etwas weiter rechts: Inzell mit dem Zwiesel. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und der Untersberg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Der Dachstein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...Hoher Göll... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...sowie die restlichen Berchtesgadener Alpen mit Watzmann, Hochkalter und Hocheisgruppe. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Die Leoganger... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und die Loferer Steinberge. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Wilder und Zahmer Kaiser... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...die Reichenspitzgruppe in den Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...die Venedigergruppe in den Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...Hochgasser und Tauernkogel... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und die „weltalte Majestät“: Der Großvenediger. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
Die Granatspitzgruppe... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz Marmorbruch bei Ruhpolding.
...und zu guter Letzt, der Großglockner, der sich aber leider in Wolken hüllt. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Hochfelln, 1.674 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.000 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplatz Marmorbruch, 83324 Ruhpolding, kostenlos 

Gehzeit: Circa drei bis vier Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Farnbödenalm, 1.180 Meter, Hochfellnhaus, 1.671 Meter 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke und Grödel, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Bis weit in den Frühling hinein kann sich Altschnee halten, der den Aufstieg erschwert. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 3/5 Punkte: Nach schneereichen Wintern hält sich der Altschnee bis weit in den Frühling hinein, außerdem ist der schmale Weg nicht immer gleich zu finden. Unsichere sollten lieber über die Thoraualm aufsteigen! 

Für Familien mit Kindern geeignet? 3/5: Auch Familien mit Kindern sollten die Schneelage und die Beschaffenheit des Weges berücksichtigen. 

Für Hunde geeignet? 5/5: Dadurch, dass die Strecke immer wieder an Bachläufen und Quellen entlangführt und schattig ist, ist die Tour auch für Hundebesitzer ein Tipp! 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5: Durch seine exponierte Stellung ist der Hochfelln eine hervorragende Aussichtskanzel, die mit weiten Blicken über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald, von Traun- und Dachstein im Osten zur Zugspitze im Westen und zu den Zentralalpen im Süden aufwartet.  

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Schatten:  Während die Thorau-Route wegen wenig vorhandener Bäume besonders in heißen Sommertagen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden kann, ist die Route über die Farnbödenalm vergleichsweise schattig, da der Aufstiegsweg von Thorau- und Strohnschneid umrahmt wird. Eine gute Alternative also, sollten die Temperaturen über 25 Grad liegen. 

Ruhe: Während auf der Thorau-Route der Bär steppt, ist es auf der Farnböden-Route vergleichsweise ruhig. Gut zu wissen für diejenigen, die nicht viel damit anfangen können, den Weg mit dutzenden Anderen zu teilen. 

Hochfellnhaus: Bei einer Höhe von 1.671 Metern über dem Meer ist das Hochfellnhaus der höchstgelegene Gastronomiebetrieb des Chiemgaus. Das Mile-High-Feeling bei einer Mahlzeit oder einem Bier ist also garantiert!  

Für wen die Tour nix ist

Wer kein Orientierungsvermögen besitzt, sollte die Tour meiden, da der Weg nicht immer markiert ist und man sich so verlaufen kann. 

Allez Allez!

Unser Start ist wie schon beim letzten Mal der Parkplatz Marmorbruch bei Maiergschwendt. Und wie auch beim letzten Mal ist der Aufstiegsweg der gleiche: Erst am ehemaligen Marmorsteinbruch mit seinen unzähligen Kletterrouten, dann durch den Weiler Haßlberg, dann an der Glockenschmiede vorbei, bis wir wieder in den Wald eintauchen. Dort machen wir einige Höhenmeter, bis wir wieder zu der einen ominösen Kreuzung kommen: Hier biegen wir heute rechts ab! Über die mäßig steile Forststraße machen wir Höhenmeter für Höhenmeter und schrauben uns Kurve für Kurve nach oben. Eine gute Dreiviertelstunde sind wir auf der Farnbödenalm angelangt und können rasten, oder wir nehmen gleich den Gipfelsturm ins Visier. 

Die ominöse Kreuzung!

Wie wir auch entscheiden, kurz nach der Farnbödenalm geht es wiederum in den Wald und der Weg schmälert sich. Hier treffen wir auf erste Altschneefelder, die mit zunehmender Höhe ausgedehnter und voluminöser werden: Es kann unter Umständen schon sein, dass man dort knietief oder weiter einsinkt! Aus der komfortablen Forststraße ist mittlerweile ein schrofiger Steig geworden, aber nachdem wir auf einem kleinen Hochplateau angekommen sind, ist der Gipfelbereich mit dem Hochfellnhaus und der Seilbahnstation schon in Sicht! Hier biegen wir links ab und an der Nordostseite der Thorauschneid steigen wir die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel hinauf. Diese haben es allerdings in sich, da der Altschnee hier nochmal richtig lästig ist, außerdem ist es doch etwas abschüssig, sodass dieser Part nochmal unsere volle Aufmerksamkeit fordert! Haben wir diese Etappe hinter uns gebracht, vereinigt sich unser Steig mit der Aufstiegsroute von der Bründlingalm.

Berg Heil!

Die letzten Meter zum Gipfel sind ein lockeres Auslaufen und mit jedem Meter, den wir an Höhe gewinnen, wird die Aussicht mehr! Circa 20 Minuten später sind wir auch schon am Gipfel oben. Berg Heil! Für den Abstieg können wir wieder die gleiche Route nehmen oder wir steigen über die Thoraualm ab. 

Simon Schmalzgruber

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