Hinweis der Redaktion: Das Wetter in den heimischen Bergen vom 30. Juli - 1. August

Es wird wieder unbeständig. Gewittrige Schauer und am Sonntag dazu noch nasskaltes Wetter begleiten das Wochenende.

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Von Kohlstatt auf den kleinen Engelstein 

An heißen Tagen: Kurze Tour mit kleinem Kletterfinale

Links des großen Engelsteins liegt der um ein paar Meter niedrigere kleine Engelstein.
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Links des großen Engelsteins liegt der um ein paar Meter niedrigere kleine Engelstein.

Bergen – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Wanderparkplatz Kohlstatt auf den kleinen Engelstein. 

Der Engelstein – ein sagenumwobener Berg, der vor der mächtigen Kulisse von Hochfelln und Hochgern schier unterzugehen scheint. So soll beispielsweise unter dem Engelstein ein Goldschatz der „drei wilden Fräulein“ Engela, Hatzige und Willibirga liegen, der allerdings von einer Schlange und einem Hund bewacht wird. Nicht nur sein Sagenreichtum macht den Engelstein zum lohnenswerten Ziel, auch der kurze Aufstieg und die lohnende Aussicht sind gute Gründe, einen Gipfelsturm zu wagen! 

Von Kohlstatt auf den kleinen Engelstein

Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Wir starten am Wanderparkplatz Kohlstatt, an dem es auch gerne mal voll werden kann! © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Wir folgen zuerst der Aufstiegsroute in Richtung Hochfelln und Hochgern. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Hier halten wir uns rechts... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...und biegen kurz danach rechts ab. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Nur mäßig steil.... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...und wenig ereignisreich... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...geht es hinauf. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Nicht erst beim Schilderbaum abbiegen... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...sondern schon davor geht es ins Dickicht! © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Wir folgen dem Herren! © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Durch das Altlaub kann man schnell die Orientierung verlieren! © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Gegen Ende ist der Weg wieder besser zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Ganz zum Schluss müssen wir die Hände zur Hilfe nehmen. © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
Ein Blick hinüber zum Großen Engelstein... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...zum Chiemsee... © Simon Schmalzgruber
Der kleine Engelstein befindet sich gleich links des großen Engelsteins - dahinter liegt Bergen.
...und zum Hochfelln. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Kleiner Engelstein, circa 950 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 200 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Wanderparkplatz Kohlstatt, 83346 Bergen 

Gehzeit: Circa eine Stunde 

Schwierigkeit: mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: keine 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Die Schlussetappe ist ausgesetzt und verlangt ein wenig Kletterei (UIAA I)

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 2/5 Punkte: Der letzte Teil der Tour hat es in sich und man sollte beachten, dass hier Kletterstellen im Ier vorhanden sind.  

Für Familien mit Kindern geeignet? 2/5: Auch Familien mit Kindern sollten beachten, dass sich der Schlussspurt in abschüssigem Gelände befindet und somit die Tour nicht für jeden geeignet ist. 

Für Hunde geeignet? 2/5: Für Hundebesitzer kann der Schlussabschnitt ebenfalls problematisch werden, da die Steilstufen nicht für jeden Vierbeiner zu meistern sind. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5 Punkte: Der Blick nach Süden wird durch die wesentlich höheren Nachbarn Hochfelln und Hochgern versperrt, allerdings ergeben sich tolle Blicke auf Chiemsee, das Alpenvorland und bei schöner Witterung bis zum Bayerischen Wald. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Schatten: Dadurch, dass sich der Aufstiegsweg weit unter der Baumgrenze bewegt, ist es durchgehend schattig. Eine Überlegung also für warme Sommertage! 

Ruhe: Während sich vor allem auf den nahen Gipfeln des Hochfelln und Hochgern die Menschenmassen tummeln, hat man es auf dem kleinen Engelstein ruhig. 

Als Feierabendtour geeignet: Dadurch, dass sich die Aufstiegszeit auf lediglich eine gute Stunde beziffert, eignet sich die Tour auch für den Feierabend. 

Für wen die Tour nix ist   

Wer weder Trittsicherheit noch Orientierungsvermögen besitzt, sollte die Tour meiden! 

Auf Los geht’s los!

Wir starten unsere Tour am Wanderparkplatz Kohlstatt. Von dort folgen wir erst einmal der Aufstiegsroute zu Hochfelln und Hochgern, allerdings lassen wir die Brücke links liegen und halten uns rechts und biegen bei der nächsten Weggabelung rechts ab. Es folgt eine wenig ereignisreiche Etappe über die Forststraße, die mal mehr, mal weniger steil nach oben geht. Eine halbe Stunde später schon erreichen wir eine Kreuzung, an der es einerseits zu Bairerkopf und dem Großen Engelstein, andererseits aber zu unserem heutigen Ziel geht.

Hier müssen wir aufpassen, denn der Pfad ist durch das Dickicht nicht sofort einsehbar! Haben wir den Weg gefunden, ist es nicht mehr allzu weit. Wir folgen den Trittspuren und bewegen uns durch den Wald. Ein paar Serpentinen später erreichen wir schon den Gipfelaufbau. Hier geht es in einem kurzen Steilaufschwung über Schrofen und leichter Kletterei (I) zum höchsten Punkt, den wir keine zehn Minuten später erreichen. Berg Heil! Abstieg wie Aufstieg. 

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