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Von Hintergschwendt auf den Sulten 

Ein unscheinbarer Berg nahe der Kampenwand 

Der Sulten: Ein 1.486 Meter hoher Nebengipfel der markanten Kampenwand.
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Der Sulten: Ein 1.486 Meter hoher Nebengipfel der markanten Kampenwand.

Aschau im Chiemgau – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Wanderparkplatz Hintergschwendt auf den Sulten. 

Von Hintergschwendt auf den Sulten

Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Rechts geht‘s aufe! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Nur mäßig steil... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...geraten wir bald an eine Kreuzung. Hier links! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Es teilt an... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...bis wir erneut an eine Kreuzung gelangen. Hier rechts! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Alleine sind wir kaum beim Aufstieg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Nun links... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...hier rechts. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Die Straße verjüngt sich zum Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...und das Gelände wird abschüssiger... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...und abschüssiger. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Auch die Hände müssen nun mitunter zu Hilfe genommen werden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Links oder rechts? Wir entscheiden uns für links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
„Ge wo bleibstn?“ © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
„Ich komm schon!“ *keuch keuch* © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Die letzten Schrofen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...ehe wir den Weidegrund der Steinlingalm erreichen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
ich verabschiede mich von der niederbayerischen Wanderergruppe... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...und marschiere weiter in Richtung Sulten. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Jenes Fotomotiv bot sich an. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Je höher wir kommen, desto schöner wird der Blick auf die Gedererwand (1.398 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Auch die Kampenwand (1.669 Meter) zeigt sich nun in voller Pracht! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
An der Kreuzung halten wir uns rechts... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...und über einen schmalen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
...und unmarkierten Steig geht es die letzten Meter nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Der Friedenrath (1.432 Meter, links) und die Hochplatte (1.587 Meter) hüllen sich in ein Wolkenkleid. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Der Gipfel ist zum Greifen nah! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Berg Heil! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Dort, wo heute Nebel ist, ergibt sich sonst ein toller Blick auf den Chiemsee. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Zu Füßen der Kampenwand liegt die vielbesuchte Steinlingalm auf 1.437 Metern. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt: Der Wanderparkplatz Hintergschwendt, der schon in der Früh gut gefüllt ist.
Viele Gipfel sind an jenem Tage nicht zu erkennen, aber immerhin Hochfelln (1.674 Meter, links) und Hochgern (1.748 Meter). © Simon Schmalzgruber

„I gangat gern auf d’Kampenwand, wenn i mit meiner Wampn kannt”, lautet ein über die Grenzen des Chiemgaus hinaus bekannter Schüttelreim. Dabei ist die Kampenwand zwar der markanteste, aber nicht der einzige Gipfel in der Umgebung: Denn neben Haupt- und Ostgipfel (letzterer mit dem großen und weithin sichtbaren Gipfelkreuz) ragen weitere Berge auf. Einer davon ist der Sulten, auf den es heute gehen soll. 

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Sulten 1.486 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 650 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Wanderparkplatz Hintergschwendt/Aigen, 83229 Aschau, Tagesticket 5 Euro 

Gehzeit: Circa zwei bis drei Stunden 

Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Steinlingalm, 1.437 Meter (circa zehn Minuten von der Aufstiegsroute) 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit und ein wenig Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Die mittlere Passage fordert unsere Trittsicherheit, da der Steig etwas abschüssig ist. Ansonsten ist die Tour wenig gefährlich. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 5/5 Punkte: Sofern die Tour bei schönem Wetter unternommen wird, ist die Wanderung für Anfänger wärmstens zu empfehlen.

Für Familien mit Kindern geeignet? 5/5: Für Familien mit Kinder gilt: Ist die mittlere Passage gemeistert, steht dem Gipfelerfolg auf dem Sulten nichts im Wege. 

Für Hunde geeignet? 5/5: Da am Tag der Tour auch mehrere Hundebesitzer auf dem Gipfel waren, kann auch für Vierbeiner eine Empfehlung ausgesprochen werden. Solange auf der Alm noch Kühe weiden, sollte man die Hunde für die Passage allerdings anleinen. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5 Punkte: Dadurch, dass die nahe Kampenwand den Sulten um knapp 200 Meter überragt, ist der Blick nach Süden deutlich eingeschränkt. Dennoch ergibt sich bei guter Sicht ein toller Blick auf den Chiemsee. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Eine Tour für alle: Dadurch, dass der Anstieg nicht allzu lang und nicht allzu schwierig ist und zudem mithilfe der Kampenwand-Seilbahn abgekürzt werden kann, ist die Tour auf den Sulten für jedermann machbar. 

Chiemsee-Aussicht: Der Sulten ist einer der nächsten Berge zum Chiemsee, weshalb die Aussicht auf das Bayerische Meer von hier aus auch eine der tollsten ist. 

Alles andere als allein: Die einen hassen es, die anderen mögen es: Das Kampenwandgebiet gehört zu den meistfrequentierten in der Region, weshalb sich hier viele Menschen tummeln, mit denen man schnell ins Gespräch kommt. 

Für wen die Tour nix ist  

Wer die horrenden Parkgebühren am Parkplatz unten sowie den Menschenauflauf oben scheut, sollte von der Tour absehen. 

Avanti, Ragazzi! 

Wir starten unsere Tour auf dem großen Parkplatz Hintergschwendt, der frühmorgens schon ziemlich voll werden kann. Der frühe Vogel pflückt den Wurm! Wir marschieren auf einer breiten Forststraße los. Nur mäßig steil sind die ersten Meter. Circa 15 Minuten später gelangen wir an eine Kreuzung: Hier biegen wir links ab. Der Weg steilt etwas an, nach knapp 15 weiteren Minuten gelangen wir an noch eine Kreuzung: hier rechts abbiegen! Wir verbleiben noch ein wenig auf dem Forstweg, ehe er sich zu einem Steig verjüngt. In etwas abschüssigem Gelände ist der Weg nun teilweise so schmal, dass wir die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Eine knappe Stunde nach Beginn unserer Tour gabelt sich der Weg ein weiteres Mal: Entweder gehen wir den Weg links, der zwar etwas kürzer, aber technisch anspruchsvoller ist, oder die längere Variante rechts. Wir entscheiden uns für links. Über schrofiges Gelände geht es nun verhältnismäßig steil nach oben, dafür machen wir hier auch schnell Höhenmeter.  

An Tagen ohne Nebel hat man vom Gipfel des Sulten einen tollen Blick auf Chiemsee und das Alpenvorland.

Es dauert nicht lange, bis wir auf den Weidegrund der Steinlingalm stoßen. Wir passieren einen Übertritt und tauchen aus dem Wald, bis plötzlich die Kampenwand in ihrer ganzen Pracht dasteht! Und zu unserem heutigen Ziel ist es auch nicht mehr weit. Wir halten uns rechts auf dem Steig und gehen einen Bogen um den Sulten. Auch wenn das nicht allzu steile und gut ersichtliche Gelände zum Abkürzen verleitet, wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Steig bis zur Kreuzung gehen, an der unsere Variante auf den Weg trifft, wenn wir vorher die rechte Variante gewählt hätten. Von dort aus sind es auf unmarkiertem, aber gut sichtbaren und für jedermann zu schaffendem Steig keine 15 Minuten mehr, ehe wir auf dem Gipfel angelangt sind. 

Abstieg wie Aufstieg, oder wir nehmen diesmal die Route über das Liftstüberl und machen das Ganze zur Rundtour. 

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