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Rund um den Tüttensee 

Der geheimnisvolle See zwischen Grabenstätt und Vachendorf

Ein bisschen Morgendunst liegt noch über dem Tüttensee und verleiht ihm einen zusätzlichen Schuss Mystik.
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Ein bisschen Morgendunst liegt noch über dem Tüttensee und verleiht ihm einen zusätzlichen Schuss Mystik.

Grabenstätt – Jeden Freitag lest ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal um den Tüttensee. 

Bis heute zankt sich Wissenschaftler darum, wie der Tüttensee zwischen Grabenstätt und Vachendorf entstanden ist: War es durch ein Toteisloch, das sich nach der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren geformt hat? Oder war es doch eher ein Meteoriteneinschlag? Auch wenn es Argumente für die Theorie des “Chiemgau-Impakts” gibt, so gilt sie heute allgemein als widerlegt. Die geheimnisvolle Mystik des Sees ist dennoch bis heute nicht verflogen. Das macht einerseits die Lage und Umgebung, andererseits aber auch durch die Geheimnisse, die im und am See schlummern. Auf geht’s um die Badewanne der Grabenstätter! 

Rund um den Tüttensee

Startpunkt ist der kostenlose Parkplatz, der von Marwang oder Grabenstätt aus erreichbar ist.
Der geheimnisvolle See zwischen Grabenstätt und Vachendorf © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der kostenlose Parkplatz, der von Marwang oder Grabenstätt aus erreichbar ist.
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Der geheimnisvolle See zwischen Grabenstätt und Vachendorf © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Keiner 

Höhenmeter der Wanderung: Circa zehn Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplatz Tüttensee, Max-Buchfellner-Straße, 83355 Grabenstätt, kostenlos 

Gehzeit: Eine halbe Stunde bis Stunde insgesamt 

Schwierigkeit: einfach 

Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Seebad Tüttensee (in den Sommermonaten geöffnet) 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Keine besondere Ausrüstung/ Kenntnisse notwendig 

Wann sollte man aufpassen? Der Bereich zwischen Ost- und Südufer unterliegt einem besonderen Schutz, darum darf man hier den Weg nicht verlassen. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 5/5 Punkte: Einfach, kurz, knackig: Die Wanderung um den Tüttensee eignet sich perfekt für Einsteiger! 

Für Familien mit Kindern geeignet? 5/5: Auch Familien mit Kindern kann diese Tour wärmstens empfohlen werden. 

Für Hunde geeignet? 2/5: Dadurch, dass das Gebiet um den Tüttensee Naturschutzgebiet ist, müssen Hunde angeleint werden. Leider hielten sich nicht alle Hundebesitzer daran und ließen ihre Hunde frei herumlaufen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass man unterwegs auf freilaufende Vierbeiner trifft und zudem das Baden für Hunde verboten ist, sind Hundebesitzer woanders besser aufgehoben. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 1/5: Dadurch, dass der Tüttensee in einer Senke liegt und von Bäumen umringt wird, gibt es keine große Aussicht. Lediglich Hochfell und Hochgern spitzen an schönen Tagen aus dem Dickicht heraus. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Als Feierabendtour machbar: Maximal eine Stunde dauert der Rundweg um den See, darum lässt sich die Tour auch nach Feierabend easy machen. 

Viele Infos: Auf etlichen Informationstafeln werden einem die Geschichte des Sees und dessen kontroverse Entstehungstheorien nähergebracht.  

Flora und Fauna: Unübersehbar sind die Spuren des Bibers, der an mehreren Stellen Bäume gefällt hat und mithilfe von Kleinholz die Fließgewässer aufgestaut hat. Und nicht nur der Biber ist präsent: Wer ganz viel Glück hat, kann auch den scheuen Eisvogel sehen.  

Für wen die Tour nix ist  

Wer sich nicht im Naturschutzgebiet zu benehmen weiß und Probleme bei der Entsorgung seines eigenen Mülls hat, sollte dem Tüttensee fernbleiben. 

Los los, Marsch Marsch! 

Startpunkt unserer Tour ist der kostenlose Parkplatz, der am kürzesten von Marwang aus erreichbar ist. Von dort aus geht es gleich in den Wald hinein und nicht viel später gelangen wir ans Ufer des kleinen Marwanger Mühlbachs, des einzigen größeren Abfluss des Tüttensees. Nicht weit davon warnt eine große Tafel vor etlichen Gefahren, die im und am See lauern: So zum Beispiel auch Explosivstoffe. Eine Hinterlassenschaft der Nazis? Oder ein Relikt des Kalten Krieges? Glaubt man den Geschichten, die man so hört, könnte sowohl das eine, als auch das andere richtig sein: In der Region werden bis heute Sachen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu Tage gefördert. Das können Stahlhelme sein, aber auch Munition und Explosivstoffe wie Mörsergranaten oder Panzerabwehrminen, die Freunde und Bekannte von mir entdeckt hatten. Andererseits ist es auch ein offenes Geheimnis, dass die Amerikaner am und um den Chiemsee Waffendepots angelegt hatten...oder besser gesagt: Immer noch haben? Die Wahrheit wird wohl immer im Dunklen bleiben... 

Stege wie diese gibt es etliche am See und laden zum Verweilen ein.

Wie dem auch sei, auf unserer Tüttensee-Runde folgen wir dem breiten, kiesigen Weg, immer wieder zweigen kleine Wege ans Ufer ab, von wo man aus in einen der wärmsten Seen Oberbayerns springen kann – ganz Unverfrorene können dies auch außerhalb der gängigen Badezeiten machen. Wer nicht ganz so auf Badespaß aus ist, kann auch am Ufer verweilen und die Aussicht auf den See genießen. Und wer weiß, vielleicht huscht gerade in diesem Moment einer der schönen wie scheuen Eisvögel vorbei? Laut einer Einheimischen soll es die dort geben. Sie zu sehen bedarf es allerdings auch viel, viel Glück.  

Der Biber hinterlässt Spuren

Es geht weiter durch den Wald und kurzzeitig mäandriert der Weg ein wenig, dann betreten wir allerdings die besonders geschützte Zone zwischen Ost- und Südufer: Hier ist das Verlassen des Weges verboten! Zwar ist der See weniger zu sehen, doch die informativen Tafeln und die Spuren des Bibers machen diesen Abschnitt dennoch nicht langweilig. Kurz, bevor der Weg einen Knick macht und wir auf die Südseite wechseln, haben sie sogar einen der Zuflüsse mithilfe eines Dammes aufgestaut. Nach dem Knick geht es ziemlich geradeaus weiter und auf dem Weg sehen wir einen frisch gefällten Baum, der Nagespuren aufweist - auch hier ein ganz klares Werk des Bibers. Nun beginnt man auch zu verstehen, warum um einige Bäume Gitterkäfige gezogen wurden: Damit zumindest diese von den emsigen tierischen Bauarbeiten verschont bleiben. Es dauert nicht lange, dann sind wir am Strandbad angelangt, das bereits zur Gemeinde Vachendorf gehört. Dort können wir im Sommer einkehren und die Seele baumeln lassen, vorausgesetzt, der Badebetrieb stört uns nicht. 

Die Spuren des Bibers sind unübersehbar, wie dieser Damm eindrucksvoll zeigt.

Wir durchqueren das Strandbad und es dauert nicht lange, bis wir an einen Parkplatz angelangt sind, von dem wir auch hätten starten können. Dort geht es nochmal über eine Rechtskurve in den Wald hinein. Einmal gelangen wir noch ans Ufer und können die Aussicht über den See genießen. Dann heißt es Abschied vom Tüttensee nehmen: Es dauert keine fünf Minuten mehr, dann sind wir wieder am Marwanger Bach angelangt und damit am Ausgangspunkt unserer Tour. 

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