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Tipps für die kalte Jahreszeit

So spart Ihr Heizkosten ohne zu frieren

Heizkörper Spartipp
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Mit diesen Tipps könnt Ihr Heizkosten sparen - ganz ohne zu frieren.

Keine Sorge: Erhöhte Heizkosten bedeuten nicht zwingend, dass Ihr jetzt frieren müsst, um zu sparen. Das geht auch angenehmer – wenn Ihr diese einfachen Tipps beim Heizen befolgt:

Die Temperaturen werden niedriger, die Heizkosten dafür höher – in diesem Jahr dank Inflation und Energiekrise erst recht. Und jetzt? Die Heizung einfach abdrehen? Nein, das ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen die falsche Lösung. Besser beachtet Ihr diese Tipps und Tricks, mit denen Ihr bares Geld bei den Heizkosten sparen könnt, ohne frieren zu müssen:

Tipp Nummer 1: Heizung entlüften

Wenn Euer Heizkörper gluckert oder nur ungleichmäßig warm wird, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass sich Luft darin befindet – und das schluckt Energie. Ihr solltet den Heizkörper daher entlüften. Dazu dreht Ihr zunächst den Heizkörper ganz auf und lasst ihn heiß werden. Stellt nun am besten ein Eimerchen unter das Entlüftungsventil, das sich in der Regel links oder rechts oben am Heizkörper befindet, damit Ihr austretende Flüssigkeit auffangen könnt. Dieses Ventil könnt Ihr nun vorsichtig entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen, entweder mit einem Entlüfterschlüssel, oder, wenn dieser nicht vorhanden ist, mit einem herkömmlichen Schlitzschraubendreher. Durch ein seitlich angebrachtes Loch entweicht nun die Luft aus dem Heizkörper. Wenn nur mehr heißes Wasser austritt, könnt Ihr das Ventil wieder verschließen und das Thermostat herunterdrehen.

Nach der Entlüftung solltet Ihr den Druck im Heizsystem prüfen und eventuell Wasser nachfüllen, in einem Mehrfamilienhaus solltet Ihr dafür Rücksprache mit der Hausverwaltung halten. Wenn Ihr die Heizkörper im ganzen Haus entlüften wollt, ist es sinnvoll, mit den in der untersten Etage befindlichen zu beginnen und sich dann hochzuarbeiten.

Tipp Nummer 2: Heizkörper nicht zustellen

Heizkörper sind nicht die schönsten Einrichtungsgegenstände. Trotzdem solltet Ihr sie nicht hinter Vorhängen oder anderen Möbeln verstecken. Sonst staut sich die Wärme nur dahinter auf und verteilt sich nicht gleichmäßig im Raum. Als Faustregel gilt: jedes Möbelstück sollte circa 30 cm Abstand zum Heizkörper haben, Vorhänge sollten über den Heizkörpern enden.

Tipp Nummer 3: Heizung richtig einstellen

Wenn Ihr Eure Heizung speziell auf Eure Bedürfnisse einstellt, heizt Ihr nicht unnötig und spart somit Geld. Ihr habt dazu mehrere unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Thermostat einstellen: Mit dem Thermostat regelt Ihr die Temperatur für jeden Heizkörper bzw. Raum einzeln. Stufe 1 beginnt meist bei 12 Grad, der Abstand zwischen zwei Stufen beträgt in der Regel vier Grad. Bei Stufe 5 hat es dementsprechend oft schon sehr warme 28 Grad. Das ist natürlich zu viel des Guten: Im Wohnzimmer solltet Ihr etwa 20 Grad Zimmertemperatur, im Schlafzimmer 18 Grad und in noch weniger genutzten Räumen mindestens 16 Grad haben. Noch weiter solltet Ihr die Temperatur dann aber nicht absenken, da sonst Schimmelgefahr droht. Mit elektronischen Thermostaten könnt Ihr noch spezifischere Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel eine Nachtabsenkung. Und solltet Ihr für längere Zeit wegfahren, erleichtert Euch ein elektronisches Thermostat auch die automatische Runter- und dann wieder Hochregelung der Heizkörper.
  • Heizung einstellen: Nicht nur die Heizkörper, auch die gesamte Heizung kann eingestellt werden. Das passiert selten, viele Heizungen laufen einfach auf Werkseinstellungen, ohne an das Gebäude angepasst zu sein. Dadurch habt Ihr aber unnötige Heizkosten. Auch hier können Absenkzeiten eingestellt werden, zum Beispiel während Ihr im Büro seid oder schlaft. Meist habt Ihr dort sogar die Möglichkeit, ein Heizprofil für die ganze Woche zu erstellen, das speziell auf Eure Bedürfnisse zugeschnitten ist. Im Sommer könnt Ihr die Heizung sogar ganz ausstellen und nur den Warmwasserbetrieb laufen lassen. Im Winter ist das aufgrund von Schimmelgefahr nicht ratsam. Bei der Einstellung von Vorlauftemperatur und Co. kann Euch eine Fachkraft beraten – das lohnt sich in der Regel.

Tipp Nummer 4: Richtig dämmen und dichten

Umso besser gedämmt die Heizungsanlage selbst und der geheizte Raum ist, umso weniger Wärme geht verloren. Auf diese vier Punkte solltet Ihr achten:

  • Heizungsrohre dämmen: Heizungsrohre und -amaturen müssen gedämmt sein. Ihr könnt Euch pro Meter gedämmtem Rohr jährlich bis zu 20 Euro sparen – es lohnt sich also. Die Dämmung könnt Ihr ganz einfach selbst vornehmen: Besorgt Euch dafür einfach aus dem Baumarkt Rohrisolierungen zum Beispiel aus Kunststoff, Dämmschalen, Kunststoffkleber und Isolierband. Die Ausgaben dafür habt Ihr laut den Verbraucherzentralen meist innerhalb einer Heizperiode durch eingesparte Heizkosten wieder drinnen. Schneidet die Rohrisolierungen entsprechend Eurer Rohre zu und stülpt sie darüber. Es sollten keine Lücken entstehen. Mit dem Kunststoffkleber könnt Ihr die Isolierungen anschließend wieder zusammenkleben.
  • Heizungskörpernischen dämmen: Besonders in älteren Gebäuden sind die Heizkörpernischen in Außenwänden oft nicht gedämmt. Das solltet Ihr nachholen. Polyurethanplatten oder Aerogelmatten sind besonders wirksame Dämmmaterialien. Wichtig: Ihr solltet die Isolierung möglichst luftdicht anbringen, damit kein Schimmel entstehen kann. Mit einer zusätzlichen Aluminium-Kaschierung wird die Wärme vom Heizkörper in den Raum reflektiert. Laut den Verbraucherzentralen ist es aber oftmals energetisch günstiger, den Heizkörper zu versetzen und die Nische mit einem mineralischen Dämmstoff auszufüllen oder mit Porenbeton auszumauern.
  • Fenster und Türen abdichten: Mit einem Stück Papier könnt Ihr ganz einfach herausfinden, ob Eure Fenster und Türen noch dicht sind. Klemmt es dazu zwischen Fensterrahmen und -flügel ein. Könnt Ihr es bei geschlossenem Fenster herausziehen, ist Euer Fenster an dieser Stelle nicht dicht genug. Dann macht es Sinn, die Dichtungen auszutauschen und die Fensterflügel nachzujustieren.
  • Rollladenkästen dämmen: Auch über ungedämmte Rollladenkästen kann viel Wärme verloren gehen. Um das zu vermeiden, solltet Ihr diese mit zugeschnittenen Hochleistungsdämmplatten aus Polyurethan oder Phenolharz verkleiden. Je nach handwerklichem Geschick könnt Ihr das auch selbst tun.

Tipp Nummer 5: Richtig lüften

Wenn schon durch undichte Fenster viel Wärme verloren geht, dann durch geöffnete natürlich erst recht. Deshalb solltet Ihr in der Heizperiode nicht dauerhaft kipplüften, sondern besser mehrfach täglich stoßlüften. Wenn Ihr nur für wenige Minuten die Fenster öffnet, wird die Luft im Raum ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen. Noch schneller geht das, wenn Ihr zusätzlich gegenüberliegende Türen oder Fenster öffnet, also für einen Durchzug sorgt.

fso

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