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Rechnung: So sind fast zehn Euro Ersparnis möglich

Bis zu 20 Cent pro Liter Unterschied: Zu dieser Tageszeit tankt ihr in der Region am günstigsten

Eine Frau tankt in einer Tankstelle
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Wenn man günstig tanken will, sollte man auf die Uhr schauen.

Die Diskussionen um den Spritpreis haben in letzter Zeit wieder etwas nachgelassen. Kein Wunder, nach weit über zwei Euro für einen Liter Super Benzin, hat sich der Kraftstoff-Preis wieder um die 1,80 Euro eingependelt. Dabei kommt man um eine bestimmte Zeit besonders günstig weg.

Landkreise - Obwohl die Tankpreise in den letzten Wochen wieder ein wenig nach unten gegangen sind, muss man immer noch tief in die Tasche greifen. Vielfahrer sollten am besten nach einem Zeitplan vorgehen, so spart man tatsächlich einige Euro pro Tankladung ein.

Zu dieser Tageszeit tankt man am besten

Da sich die Tankpreise mehrfach am Tag ändern, lohnt sich ein Blick auf die Uhrzeit besonders. Teilweise sind fast 20 Cent pro Liter Super Benzin Unterschied. Teuerste Zeit ist demnach mit Blick auf die Tankstellen der Region in den vergangenen Tagen, der frühe Morgen. Um 7 Uhr haben die Preise von Rosenheim bis Berchtesgadener Land meist ihren Höchststand mit rund 1,90 bis teilweise 2 Euro pro Liter Super Benzin. Abends ab 19 bis ca. 21 Uhr fallen die Preise dann oft um bis zu 20 Cent pro Liter an den selben Tankstellen: bis auf 1,73 Euro (Landkreis Mühldorf und Landkreis Traunstein) und 1,76 Euro in Rosenheim.

Ein Blick auf die Uhr spart bares Geld

Laut einer Studie des ADAC bleiben die Preise nachts über einen längeren Zeitraum weitgehend konstant, ab 5 Uhr morgens beginnt bereits ein Anstieg, der kurz nach 7 Uhr seinen Höhepunkt erreicht. Hier liegt meist das höchste Preisniveau des Tages. Laut ADAC folgen im Tagesverlauf weitere Preisspitzen nach 23 Uhr klettert der Preis wieder auf sein nächtliches Niveau. Am günstigsten tankt man demnach zwischen 20 und 22 Uhr. Preisgünstig kann auch der Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr sein.

Fast zehn Euro Ersparnis möglich

Am Beispiel Rosenheim ergibt sich aus der letzten Woche folgende Rechnung: wer am Dienstag (22. November) um 7 Uhr für 1,94 Euro (günstigster Preis um diese Uhrzeit) 50 Liter Super Benzin getankt hat, musste 97 Euro bezahlen. Am gleichen Tag um 21 Uhr lag der Preis an der billigsten Tankstelle in Rosenheim bei 1,76 Euro pro Liter Benzin, macht für 50 Liter bei 88 Euro, man spart sich also 9 Euro, wenn man den richtigen Zeitpunkt wählt. Eine ganz ähnliche Rechnung ergibt sich in den Landkreise Traunstein, Mühldorf am Inn und Berchtesgadener Land.

Diese Wochentage vermeiden

Auch der Tag ist entscheidend an dem man tankt. Vermeiden sollte man wenn möglich den Freitag, da vor dem Wochenende die Benzinpreise in der Regel nach oben gehen. Spürbar ist dieser Trend oft schon am Donnertag. Auch der Samstag ist ein vergleichsweise teurer Tag, während Sonntag und Montag die Preise wieder nach unten purzeln, Dienstag wieder ansteigen und Mittwoch wieder leicht fallen. Eine Regel oder Garantie für diese Entwicklung gibt es dafür aber nicht.

  • Freie Tankstellen anfahren, diese sind oft um mehrere Cent pro Liter günstiger als Tankstellen, die an große Mineralölkonzerne gebunden sind. Meist findet man diese bei Supermärkten.
  • Vermeiden sollte man große Tankstellen an Verkehrsknotenpunkten oder Autobahnen, die grundsätzlich meist teurer sind, einfach weil sie stark frequentiert sind.
  • Wer unterwegs ist und tanken muss, sollte die Autobahn verlassen und sich eine Tankstelle etwas abseits suchen.
  • Vor Feiertagen und Schulferienbeginn ziehen die Preise meist noch mal an, wer hier klug plant, spart oft ebenfalls einige Cent pro Woche.

Spritpreis-Apps liefern guten Überblick

Wer immer informiert sein möchte, der sollte sich über Spritpreis-Apps oder auf entsprechenden Internetseiten, wie der des ADAC, informieren, die die Tankpreise laufend anpassen. So können Autofahrer beim Tanken nicht nur das richtige Zeitfenster wählen, sondern auch besonders preisgünstige Tankstellen in ihrer Umgebung finden.

Und beim Diesel?

Wenigstens einen kleinen Grund zur Freude haben Dieselfahrer nach dem ganzen Ärger der letzten Monate: Das Tanken ist für sie so günstig wie seit Monaten nicht mehr. Am Wochenende fiel der Preis für den Kraftstoff auf den niedrigsten Wert seit August, wie der ADAC jetzt mitteilte. Rechnet man die Effekte der im Sommer geltenden Steuersenkung auf Kraftstoffe heraus, ist es sogar der niedrigste Dieselpreis seit Mai. Auch für die anderen Kraftstoffsorten ging es bergab, wenn auch bei weitem nicht so stark. „Die Preise bewegen sich im Moment in die richtige Richtung. Offenbar greift der Wettbewerb wieder etwas besser“, so der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht. Es sei aber noch viel Luft nach unten, betont er: „Die Preise sind nach wie vor überhöht - besonders stark bei Diesel.“

si/dpa

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