So bewerteten unsere Tester das Lokal

Klostergasthof Maria Eck in Siegsdorf

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Siegsdorf - Kürbiscremesuppe, Tafelspitz und Zwiebelrostbraten - das ließen sich unsere Tester bei ihrem Besuch vom Klostergasthof schmecken. Der Testbericht im Detail:

Restaurant Name: Klostergasthof Maria Eck

Wo: 83313 Siegsdorf, Maria-Eck-Str.3, Telefon 08662/9396, E-Mail: hotel@maria-eck.de

Öffnungszeiten und Ruhetag: Von 11-20 Uhr durchgängig warme Küche; Montag Ruhetag

Spezialitäten/Besonderes: Zwiebelrostbraten, Tafelspitz, Steak, Chiemseefisch, Wild-Spezialitäten; hervorragende Dessertkarte, z.B. hausgemachtes Pralineneis

Zahlungsmöglichkeiten: bar oder Kreditkarten

Homepage des Lokals: www.maria-eck.de

Besucht am: 01.10.2015

Zeit: Abendessen

Anzahl der Personen: 2

Umsatz: incl. Tipp 65 Euro

Was wurde gegessen: 1x Kürbiscreme-Suppe, 1x Vitello “Bayrisch“, 1x Wiener Tafelspitz, 1x Zwiebelrostbraten, 1x Mineralwasser, 2 x Zweigelt-Cuvee “Carnuntum“.

Bewertung des Restaurants:

Essen: Die Speisen waren hausgemacht und frisch, die einzelnen Zutaten von hoher Qualität, alles auf den Punkt gegart oder gekocht, genau richtig abgewürzt.

Service: Sehr freundlicher, unaufgeregter, aufmerksamer und kompetenter Service.

Ambiente: Der Klostergasthof, erbaut im frühen 17. Jahrhundert, steht auf einem Vorberg des Hochfelln. Urig von außen, aber mit eleganten Stuben im Inneren. Die bayerische Eleganz zieht sich durch alle Räume, und vom Restaurant aus hat man einen wunderbaren Blick über den östlichen Teil des Chiemsees.

Sauberkeit: Saubere Tischwäsche, exakt vorgelegte, glänzende Bestecke, Gläser ohne Randspuren, Servicemitarbeiter in sauberer, konservativ-eleganter Kleidung. Toiletten sehr sauber und gepflegt.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Gut. Alle Zutaten, ob Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse und Obst, kommen aus der Region. Alles wird frisch zubereitet. Auch gibt es eine saisonale Spezialitäten-Karte. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ob der hohen Qualität der Zutaten angemessen.

Fazit der Restauranttester:

Erst ein bisschen wandern, dann mit einem entsprechenden Hunger an einem der Tische im Restaurant mit dem herrlichen Chiemsee-Blick Platz nehmen, und sich vom Ober beraten lassen.

Der Blick auf den Chiemsee ist umwerfend. Auf den Tischen stehen Rosen, alles ist eingedeckt wie zu einer Familienfeier oder einer Hochzeit. Der Mann am Nebentisch wartet, bis seine Begleiterin kurz den Raum verlässt, dann sagt er zum Ober: „Sie haben hier so tolle Weine auf der Karte. Wissen sie was? Bringen Sie mir einen Roten, der so schmeckt, als wenn ich was von Wein verstehen würde.“

Der Herr Ingolf (schwarze Hose, schwarze Weste, weißes Hemd) verzieht keine Miene, sondern deutet eine leichte Verbaugung an: „Sehr wohl, kommt sofort.“

Dann begrüßt er uns, legt die Speisenkarten vor, und ich sage mit einem Kopfnicken zum Nebentisch: „Den Wein nehmen wir auch.“

Wir bekamen einen 2013er Carnuntum-Zweigelt eines österreichischen Nobelwinzers. Hervorragend der Wein, angenehm der Preis: 5,10 Euro für das Viertel.

Die Speisenauswahl ist übersichtlich, aber sehr gut. Wir entschieden uns für eine Kürbissuppe (4,20 Euro), die sehr schön von der Konsistenz her war, und wirklich gut im Geschmack. Dann eine Spezialität des Hauses, ein “bayerisches Vitello“(8,80 Euro): Dünn geschnittene Scheiben von der Kalbslende, mit einer gut gewürzten Sauce, garniert mit frischem Rucola und hauchdünn gehobelten Radieschen. Ein Genuss!

Dann kam der Zwiebelrostbraten: Medium gebraten das Lendenfleisch, sehr gut die sämige, dunkle Bratensauce. Darüber frische, frittierte, knusprige Zwiebelringe, das Ganze mit Bratkartoffeln, die mich an die meiner Oma erinnerten: braun, saftig, mit ein bisschen Speck drin.

Nun zum Wiener Tafelspitz: Den gibt es jenseits der Grenze auch nicht besser. Auf den Punkt gekocht, in einer schmackhaften Meerrettichsauce, ebenfalls mit Oma-Bratkartoffeln. Wirklich ausgezeichnet. Auch die Salate: frisch, knackig, bunt gemischt und mit allem, was der hauseigene Garten hergibt.

Leider waren wir nicht mehr imstande, die hausgemachten Nachspeisen zu probieren, etwas das Pralinen-Eis, oder den Scheiterhaufen. Erwähnenswert ist auch “unser“ Ober, Herr Ingolf: Immer da, wenn es um Nachschenken ging. Fragen, ob alles passt, und am Schluss erzählte er uns auf Nachfrage noch geduldig und freundlich, wo die einzelnen Zutaten zu unseren Speisen herkamen. Alles Regional, alles aus dem näheren Umkreis.

Fazit: Man muss nicht unbedingt streng katholisch sein, um himmlisch zu essen. Wir kommen wieder, Herr Ingolf.

Zu Gast im Maria Eck:

Ein Abendessen im Klostergasthof Maria Eck in Siegsdorf

Diesen Restaurant-Tipp gaben Ihnen Liv & Heinz von Wilk!

Quelle: chiemgau24.de

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