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Deer Candy: So klappt ein Wildgericht-Fingerfood

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Das Rezept des Tages: Deer Candy - so klappt ein Wildgericht-Fingerfood.
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Immer mittwochs und samstags verrät uns "Die Frau am Grill" einen Grill- oder Rezept-Tipp. Heute: Deer Candy - So klappt ein Wildgericht-Fingerfood.

Wenn wir über Wildgerichte sprechen, dann dreht es sich meist um Rezepte, bei denen die Zubereitung einen längeren Zeitraum einnimmt. Wie zum Beispiel einen Rehbraten oder ein Hirschgulasch. Was jetzt nicht unbedingt heißt, dass diese Zubereitungen sehr kompliziert sein müssen. Dennoch kommt doch die Frage auf: Gibt es für Wild nicht auch Fingerfood-Rezepte? Nein? Na, dann lassen wir uns heute mal eines einfallen: Deer Candy!

Wie kommt es zu dem Namen „Deer Candy“?

Ganz einfach: „Deer“ ist Englisch und steht für Wild. Und „Candy“ ist auch Englisch und bedeutet Süßigkeit. Und da die mundgerechten Stücke von unserem Rehrücken (Wild) karamellisiert (mit Zucker) werden landen wir eben bei „Deer Candy“.

Ein bisschen wenig als Hauptspeise, oder?

Richtig! Aber kleine Frühlingsrollen oder Mini-Buletten vom Vorspeisen Buffet geht auch nicht als Hauptspeise durch. Deer Candy eignet sich wirklich als einer von mehreren Appetitanregern wenn Gäste kommen. Um vielleicht vorweg eine kurze und leckere Wild-Kreation zu servieren. Am besten mit Preiselbeermarmelade servieren und dort die Wild-Häppchen kurz eintunken.

Auf was muss bei der Zubereitung geachtet werden?

Der schmale Grad besteht hierbei zwischen scharfem Anbraten und Verbrennen bzw. Trocken werden. Der in Stücke geschnittene Rehrücken muss unter oftmaligem Wenden scharf angebraten werden. Anschließend mit Portwein ablöschen und karamellisieren. Nebenbei sollte man wirklich keine anderen Tätigkeiten verrichten, sondern seine volle Aufmerksamkeit dem Rehrücken schenken. Er dankt es einem sodann auch mit seinem unglaublich leckeren und zarten Geschmack.

Allgemeine Informationen

  • Portionen: 4 
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten 
  • Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten

  • 600 g Rehrücken
  • 2 EL Brauner Zucker
  • 1 Stängel Rosmarin
  • 3 EL Portwein
  • 5 EL Preiselbeermarmelade
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)

Zubereitung

  1. Zuerst wird der Rehrücken in mundgerechte Stücke geschnitten.
  2. Die Pfanne auf dem Herd bzw die Grillplatte auf dem Grill stark erhitzen (beim Grill: 250 Grad). Anschließend wird das Fleisch scharf im Sonnenblumenöl angebraten. Hier darauf achten, dass es nicht anbrennt, also: immer wieder wenden! Dabei den Rosmarin drüber streuen.
  3. Nach dem Anbraten mit Portwein ablöschen und wenn dieser verdampft ist mit dem Zucker karamellisieren.
  4. Vier bis fünf Minuten weiter braten und dann das dickste Stückchen in der Mitte durchschneiden und testen. Passt einem der erreichte Gargrad: vom Herd nehmen. Falls nicht: Noch ein bis zwei weitere Minuten braten.
  5. Sofort mit Salz und Pfeffer würzen und noch warm zusammen mit Preiselbeermarmelade servieren.

Viel Spaß,

Eure Anja

Die Frau am Grill 

Anja Auer - Die Frau am Grill!

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

Quelle: rosenheim24.de

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja