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Herber Dämpfer für Flusskreuzfahrten

Rostock - Dem boomenden Kreuzfahrttourismus auf deutschen Flüssen droht nach einem Bericht der “Ostsee-Zeitung“ ein herber Dämpfer.

Die ermäßigte Mehrwertsteuer für Flusskreuzfahrten von derzeit sieben Prozent solle 2012 entfallen. Kreuzfahrer auf Elbe, Rhein oder Donau müssten dann tiefer in die Tasche greifen und den Steuersatz von 19 Prozent zahlen, schreibt das Blatt (Dienstag). Tourismuspolitiker quer durch alle Fraktionen versuchten indes, den Anstieg der Besteuerung zu verhindern.

Der Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages, Klaus Brähmig (CDU), sagte der Zeitung, er habe sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewandt, um ein Auslaufen der Sonderregelung für Kreuzfahrten zu verhindern. Seit den 80er Jahren gilt für diesen Bereich der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Wird diese Ausnahmeregelung nicht verlängert, tritt ab 1. Januar 2012 automatisch der Satz von 19 Prozent in Kraft.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Burgbacher (FDP) setzt sich für den bislang geltenden verringerten Steuersatz ein. “Ich würde es gern sehen, wenn es bei der für die Reedereien und Passagiere günstigen Regelung bleibt“, sagte er der Zeitung. Der SPD-Tourismusexperte Hans-Joachim Hacker kritisierte, dass die Bundesregierung in diesem Bereich willkürlich die Mehrwertsteuer anhebe, auf eine Beseitigung der vielen Ausnahmeregelungen bei der Umsatzsteuer dagegen verzichte.

dpa

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