Italienurlaub

Vorsicht: In diesen italienischen Städten werden Touristen richtig abgezockt

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In Florenz haben die Betrüger ihre ganz eigenen Maschen entwickelt.

Sie machen gerne Urlaub in Italien? Dann sollten Sie vor allem in bestimmten italienischen Städten vorsichtig sein: Hier werden Touristen über den Tisch gezogen.

In der Kabel-Eins-Sendung "Achtung Abzocke" zeigt Reise-Experte Peter Giesel, in welchen italienischen Städten bei touristischen Aktivitäten Vorsicht geboten ist. Dabei nimmt er die schönsten und damit auch für Touristen attraktivsten Städte unter die Lupe - und zeigt, dass Sie auch auf Italien-Reisen nicht jedem glauben sollten.

Wer nicht aufpasst, zahlt in Florenz das Dreifache

In Florenz kostet die Besichtigung des Doms nichts, lediglich den Besuch der Domkuppel müssen Neugierige zahlen. Dieses Ticket kostet 18 Euro, oftmals gibt es dann lange Schlangen bis zum Einlass.

Diesen Umstand nutzen Betrüger laut der Folge von "Achtung Abzocke", die am 22. Mai 2018 auf Kabel Eins lief, für sich und verkaufen Touristen Tickets für rund das Dreifache, nämlich 45 Euro, mit der Begründung, man müsse dann nicht anstehen. Das entpuppt sich dann jedoch schnell als Betrug - und man muss trotzdem anstehen.

Auch die Augen offen halten sollten Touristen auf dem Markt von San Lorenzo. Er ist für sein Lederhandwerk bekannt. Bei den mobilen Ständen auf der Via dell'Ariento sollten Urlauber aber vorsichtig sein. Denn: Nachdem der Reise-Experte Peter Giesel mehrere Handtaschen bei ihnen gekauft hat, die im Schnitt 40 Euro pro Stück kosten und angeblich aus echtem Leder sind, zeigt sich: nur eine einzige Tasche ist aus Leder, die anderen sind gefälscht.

Doch Florenz kann sich auch von seiner schönsten Seite zeigen - dazu lesen Sie hier mehr.

Von Florenz nach Pisa - und plötzlich ist das Geld weg

Für einen Tagesausflug von Florenz nach Pisa kostet ein Bahnticket für gewöhnlich rund 17 Euro, wenn man sich einen Touristenguide dazu bucht, kostet es noch einmal zehn Euro mehr, als 27 Euro. Das ist gut zu wissen, denn: Mit dem Bus zahlte Giesel stolze 45 Euro für eine Fahrt von Florenz nach Pisa. Das geht also auch günstiger.

Nach Verona in die Oper - aber aufgepasst vor gefälschten Tickets

In einem weiteren Versuch besorgte sich der Reise-Experte Tickets für die Oper, und zwar im Internet, jedoch nicht auf der offiziellen Seite. Er zahlte 65 Euro für einen Abend, beim Eintritt dann jedoch die herbe Enttäuschung: er erhielt keinen Einlass - die Tickets waren gefälscht. Ticket für die Oper sollten also immer nur über die offizielle Website gebucht werden.

Abzocke in der italienischen Hauptstadt Rom

20 Millionen Gäste erwartet Rom in dieser Saison. Kein Wunder also, dass die ewige Stadt demnach derzeit vor allem mit einem Problem zu kämpfen hat: Taschendiebstahl - bei so vielen ahnungslosen Besuchern ein Leichtes. In einer vergangenen Folge der Kabel-Eins-Sendung erhielt der Zuschauer bereits einen Eindruck, wie die B anden auf den Straßen Roms arbeiten und Touristen buchstäblich das Geld aus den Taschen ziehen. Ganze Banden sind dabei nur darauf aus, Urlaubern die Geldbörse zu klauen - und gehen wirklich gewieft vor.

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So geben sich etwa viele als Fahrkartenkontrolleure oder Mitarbeiter des Hauptbahnhofs aus, um Urlauber dann über den Tisch zu ziehen. Bereits am Fahrkartenautomat werden Reisende in fast perfektem Deutsch vor Betrügern gewarnt.

Ein weitere Hindernis, vor das Giesel gestellt wird: Eine bezahlbare Pizza zu finden, die dann auch noch schmeckt. Gar nicht so leicht, wie es scheint, sollte man doch meinen, dass dieses Vorhaben in Rom einfach umzusetzen sei. Und dann auch noch acht Euro für ein kleines Bier zahlen - da fragt man sich, aus was Bier in Italien hergestellt wird, dass es diesen Preis rechtfertigt.

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Urlaubsabzocke: In Venedig wird es richtig teuer

In Venedig schmeckt der Espresso am legendären Markusplatz bestimmt recht gut, aber ist er wirklich seinen Preis wert? Denn dort zahlen Besucher gut und gerne mal 12 Euro für ihren Espresso. Wer etwas größeres trinken möchte, muss noch tiefer in die Tasche greifen.

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sca

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