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Usedom: Ahlbecker Seebrücke soll wieder Wahrzeichen werden

Die Seebrücke am Strand des Ostseebades Ahlbeck auf Usedom wurde saniert. Foto: Stefan Sauer
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Die Seebrücke am Strand des Ostseebades Ahlbeck auf Usedom wurde saniert. Foto: Stefan Sauer

Die denkmalgeschützte Seebrücke am Strand des Ostseebades Ahlbeck auf Usedom hat ihr ursprüngliches Aussehen wieder erhalten. Nach der Schönheitskur an der Außenfassade soll Anfang 2017 die Innensanierung der Seebrücke beginnen.

Ahlbeck (dpa/tmn) – Die denkmalgeschützte Seebrücke Ahlbeck auf Usedom hat wieder ihr ursprüngliches Aussehen. Im November und Dezember wurde sie außen saniert.

Die Seebrücke sei wieder so hergerichtet worden, wie sie viele in Erinnerung haben – mit rotem Dach und grünen Türmchen, sagte Kurdirektor Thomas Heilmann. «Wir wollen die Ahlbecker Seebrücke wieder als Wahrzeichen Usedoms in den Kaiserbädern herrichten.» Nach der Schönheitskur an der Außenfassade soll Anfang 2017 die Innensanierung des Bauwerks beginnen, das seit dem Loriot-Film «Pappa ante Portas» deutschlandweit bekannt ist.

Die Ahlbecker Seebrücke mit ihren pittoresken Türmchen ist nach Angaben von Usedom Tourismus Deutschlands älteste Seebrücke. Sie wurde nie von einem Brand erfasst. Die Ursprünge gehen auf eine 1882 erbaute Plattform am Strand und einen 1898 errichteten Seesteg zurück. Später wurden die pavillonartigen Aufbauten erweitert. Bei allen Restaurierungen behielt die Seebrücke ihre historische Bausubstanz bei. Letztmalig hatte ihr Dach im Jahr 1996 seine typische Farbe erhalten. Dem Seewetter ausgesetzt, war die Farbe in den vergangenen Jahren zu einem Grau verblasst.

Anfang 2017 soll die Innensanierung der Seebrücke starten, die als Restaurant genutzt wird. Dabei geht es vor allem um die energetische Sanierung und den Bau von barrierefreien Zugängen. Außerdem soll die Brandgefahr verringert werden, indem die Gasherde durch Induktionsherde ersetzt werden.

Details zur Geschichte der Seebrücke

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