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Qualität statt Rotlicht

Thailand will kein Urlaubsziel für Sex-Touristen mehr sein

Viele Touristen kommen nicht nur wegen des langen Sandstrandes nach Pattaya Beach. So mancher sucht hier auch ein Sex-Abenteuer. Foto: Barbara Walton
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Viele Touristen kommen nicht nur wegen des langen Sandstrandes nach Pattaya Beach. So mancher sucht hier auch ein Sex-Abenteuer. Foto: Barbara Walton

Bekannt ist Thailand nicht nur für seine tropischen Strände, alten Paläste und buddhistischen Tempel, sondern auch für sein florierendes Sex-Gewerbe. Von seinem Schmuddel-Image will sich das asiatische Land nun jedoch befreien.

Bangkok (dpa) - Thailand will seinen Ruf als Urlaubsziel für Sex-Touristen loswerden. Premierminister Prayut Chan-o-cha rief einem Bericht der «Bangkok Post» zufolge dazu auf, Städte wie Pattaya und andere Urlaubsregionen zu «Orten des Qualitäts-Tourismus» zu machen.

Nach offiziellen Zahlen verdienen in dem südostasiatischen Land mehr als 120 000 Menschen ihr Geld im Geschäft mit Sex. Prayut, der seit einem Militärputsch vor bald vier Jahren an der Regierung ist, sagte: «Wir müssen ein Bewusstsein schaffen, dass das keine gute Beschäftigung ist. Macht das nicht!»

Der General reagierte damit auf Äußerungen von Gambias Tourismusminister Hamat Bah, die in Thailand Empörung ausgelöst hatten. Der Minister hatte sein westafrikanisches Heimatland mit den Worten verteidigt: «Wir sind kein Ziel von Sex-Touristen. Wenn ihr ein Sex-Ziel haben wollt, fahrt nach Thailand.» In dem mehrheitlichen buddhistischen Königreich ist Prostitution offiziell verboten. Die Gesetze werden aber nur sehr lax umgesetzt.

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