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Spanien: Flughafenstreiks drohen zu Ostern

Alarm in Spaniens Tourismus-Branche: Flughafenarbeiter wollen auf dem Höhepunkt der Reisesaison in den Streik treten und den Betrieb auf den spanischen Airports weitgehend zum Erliegen bringen.

Die großen Gewerkschaftsverbände haben in der Zeit von April bis August an 22 Tagen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Hoteliers und Reiseveranstalter sind in heller Aufregung. Sie befürchten, dass die Streikwelle die Hoffnungen auf eine Neubelebung der Reisebranche zunichtemachen könnte.

Das Chaos, das die spanischen Fluglotsen Anfang Dezember 2010 mit einem wilden Streik ausgelöst hatten, ist noch frisch in Erinnerung. Damals war der gesamte Luftverkehr in Spanien fast 20 Stunden lang lahmgelegt worden. Hunderttausende von Passagieren saßen auf den Flughäfen fest, der Ruf Spaniens als Ferienziel nahm beträchtlichen Schaden.

Diesmal wollen nicht die Lotsen in den Streik treten, sondern die übrigen Beschäftigten der Flughafenbehörde AENA. Dazu gehören auch Berufsgruppen, ohne die kein Flughafen funktionieren kann. Da sind zum Beispiel die Feuerwehrleute, die Wartungsmechaniker oder die Flugzeugabfertiger, die die Maschinen in die Parkpositionen einweisen. Die angekündigte Streikwelle unterscheidet sich vom wilden Streik der Fluglotsen auch dadurch, dass die Ausstände vorher angekündigt wurden und daher legal sind.

Reisetrends 2019: Da fahren wir hin

Trend: 2019 reisen wir in die Arktis

Reisetrends 2019
Eine Studie zeigt: Abenteuerlust ist weiblich. Nach ihren Reisezielen für das Jahr 2019 gefragt, antworteten 7,2 Prozent der deutschen Frauen, sie wollten Ziele außerhalb der Erde besuchen. Das wollen nur 5,9 Prozent der Männer. Das Bild zeigt den Nordpol des Planeten Mars. © dpa
Reisetrends 2019
Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen den 1001 befragten Männern und Frauen bei außergewöhnlichen Zielen auf der Erde. Insgesamt will jeder sechste Deutsche in die Arktis oder auf unentdeckte Inseln reisen. 18 Prozent der Frauen, aber nur 11 Prozent der Männer wollen das. © dpa
Reisetrends 2019
Nordeuropa zieht ebenfalls jeden sechsten Befragten an. Hier: Helsinki in Finnland. © dpa
Reisetrends 2019
Nach Westeuropa, hier sehen wir Lissabon in Portugal, wünschen sich 15,7 Prozent zu reisen. Hier gibt es keine nennenswerten Meinungsverschiedenheiten zwischen den Geschlechtern. © dpa
Reisetrends 2019
Kaum wird es etwas exotischer, überwiegen wieder die Frauen: Nach Afrika will fast jede fünfte Frau (19,5 Prozent), aber nur 15,8 Prozent der Männer haben Lust auf Safari und roten Sand. Hier ein Bild aus dem Norden Äthiopiens. © dpa
Reisetrends 2019
Das Kräfteverhältnis kehrt sich um, wenn es um Osteuropa geht. 22,1 Prozent der Männer, aber nur 15,3 Prozent der Frauen sind interessiert an unseren östlichen Nachbarländern. Hier ist die Landschaft rund um das tschechische Prag zu sehen. Besonderes Highlight sind hier die Burgen. © dpa
Reisetrends 2019
Nord- und Südamerika ziehen jede dritte Befragte, aber nur jeden vierten Befragten an. 27,7 Prozent wollen insgesamt den amerikanischen Kontinent bereisen. Hier eine Landschaft in New Mexico, USA. © dpa
Reisetrends 2019
Asien ist schwer im Kommen: 37,4 Prozent der Befragten wollen 2019 Fernreisen nach Asien und Australien machen. Hier dürften allerdings einmal mehr die Damen die treibende Kraft in Sachen Urlaubsplanung sein: 41,8 Prozent wollen nach Fernost, aber nur 32,8 Prozent der Männer. Hier das "Hawaii Asiens", die chinesische Insel Hainan. © dpa
Reisetrends 2019
Wer kennt sie nicht, die romantischen Gondolliere in Venedig? 40,8 Prozent der Reisenden wollen auch 2019 noch nach Venedig und auf dem Markusplatz Tauben füttern. © dpa
Reisetrends 2019
Platz 1 der Studie belegt aber Deutschland selbst. Auch 2019, so die Experten des Reiseportals Expedia, will immer noch jeder zweite Deutsche im eigenen Land Urlaub machen. Da sind sich Frauen und Männer einig. © dpa

Dennoch haben die Gewerkschaften die gesamte öffentliche Meinung in Spanien gegen sich. Sie haben für die Streiks genau solche Tage ausgesucht, an denen sie möglichst vielen spanischen und ausländischen Touristen die Urlaubsreise verderben können. Die Streiks wurden unter anderem für die Osterferien, für lange Wochenenden sowie für den Beginn und das Ende der sommerlichen Hochsaison angesetzt.

Die Unternehmensverbände der Tourismusbranche warnen: “Die Streiks verursachen einen Schaden, der nicht wiedergutzumachen sein wird.“ Allein für die Osterwoche seien Verluste in Höhe von 400 Millionen Euro zu befürchten. Manuel Maciñeiras, Präsident des Reisebüroverbandes Aedave, meint: “Mit den Streiks werden die Bürger als Geiseln genommen und das ganze Land erpresst.“

In dem Arbeitskonflikt geht es nicht um Löhne, sondern um die Teilprivatisierung der spanischen Flughäfen. Die Beschäftigten befürchten, dass die privaten Betreiber ihre Rechte beschneiden und Arbeitsplätze abbauen werden.

Urlaub: Die zehn lustigsten Schilder

Das sind die zehn lustigsten Schilder im Urlaub

Italien, Manerba: In diesem Dorf haben Autofahrer keine Probleme, einen kleinen Brunnen zu erreichen.
Italien, Manerba: In diesem Dorf haben Autofahrer keine Probleme, einen kleinen Brunnen zu erreichen. © Langenscheidt
Wer auf Reisen ist, kann so einiges erleben. Vor allem im Straßendschungel oder am Wegesrand treffen Urlauber auf Schilder, die obwohl sehr ernst gemeint, komisch sein können. Hier die zehn besten Schnappschüsse. Darunter das Hinweisschild für Touristen mit Fotoapparat, gesehen in Österreich, Hellbrunn.
Wer auf Reisen ist, kann so einiges erleben. Vor allem im Straßendschungel oder am Wegesrand treffen Urlauber auf Schilder, die obwohl sehr ernst gemeint, komisch sein können. Hier die zehn besten Schnappschüsse. Darunter das Hinweisschild für Touristen mit Fotoapparat, gesehen in Österreich, Hellbrunn. © Langenscheidt
Deutschland, Moritzburg: Lebt hier der legendäre Moritzburger Monsterkarpfen?
Deutschland, Moritzburg: Lebt hier der legendäre Moritzburger Monsterkarpfen? © Langenscheidt
Japan, Kyoto: Normale WC's sind im fernen Osten scheinbar eine Herausforderung. Traditionelle Plumpsklos benutzen Japaner mit dem Gesicht zur Wand, so erscheint eine Hinweistafel durchaus sinnvoll.
Japan, Kyoto: Normale WC's sind im fernen Osten scheinbar eine Herausforderung. Traditionelle Plumpsklos benutzen Japaner mit dem Gesicht zur Wand, so erscheint eine Hinweistafel durchaus sinnvoll. © Langenscheidt
Dieses Schild weist in Namibia, Solitaire auf eine Gefahr hin. Aber auf welche eigentlich?
Dieses Schild weist in Solitaire in Namibia auf eine Gefahr hin. Aber auf welche eigentlich? © Langenscheidt
In Bad Griedbach konnte man dieses Schild bestaunen.
In Bad Griedbach konnte man dieses Schild bestaunen. © Langenscheidt
Was da wohl auf einer Toilette in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul los war, dass dieses Schild aufgestellt wurde?
Was da wohl auf einer Toilette in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul los war, dass dieses Schild aufgestellt wurde? © Langenscheidt
Ob es im polnischen Wyreba wohl wirklich Außerirdische gibt? Wenn man diesem Schild glaubt, wohl ja.
Ob es im polnischen Wyreba wohl wirklich Außerirdische gibt? Wenn man diesem Schild glaubt, wohl ja. © Langenscheidt
Im Great Otway National Park in Australien kann so einiges passieren.
Im Great Otway National Park in Australien kann so einiges passieren. © Langenscheidt
Ein Schild auf Sylt, das einen schmunzeln lässt.
Ein Schild auf Sylt, das einen schmunzeln lässt. © Langenscheidt
"Urlaub im Schilderwald", über 100 Schnappschüsse mit Texten von Titus Arnu erschienen im Langenscheidt Verlag für 9,95 Euro.
"Urlaub im Schilderwald", über 100 Schnappschüsse mit Texten von Titus Arnu erschienen im Langenscheidt Verlag für 9,95 Euro. © Langenscheidt

Spaniens Verkehrsminister José Blanco ist zuversichtlich, bis Ende April noch eine Einigung zu erreichen und die Gewerkschaften zu einer Zurücknahme ihres Streikaufrufs bewegen zu können. Die Aussichten sind jedoch nicht günstig. In den vergangenen Monaten erzielten beide Seiten keine Annäherung. Zudem brachte die Streikankündigung der Reisebranche schon jetzt erste Verluste ein. “Die Buchungen sind merklich zurückgegangen“, teilte der Verband der katalanischen Reisebüros mit. 

Dabei ist der Tourismus nach dem Ende des Baubooms der einzige Sektor, der Spaniens Wirtschaft aus der Krise führen kann. Die Reisebranche macht elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus und hatte für dieses Jahr auf ein kräftiges Anschwellen des Urlauberzustroms gehofft. Spanien hatte auch darauf gesetzt, dass Mallorca, die Kanaren oder die Costa Brava von den Unruhen in Ferienländern wie Tunesien oder Ägypten profitieren können. Im Februar war die Touristenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent gestiegen.

Hubert Kahl, dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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