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Salzburg: Supermarkt im Mozarthaus

Geburtshaus Wolfgang Amadeus Mozart
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Blick auf das Geburtshaus des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart in der Salzburger Altstadt.

Es zählt zu den berühmtesten Gebäuden in Salzburg: das Geburtshaus von Mozart. Jetzt soll ein neuer Mieter einziehen. Die Geschäftsräume nutzt dann eine österreichische Lebensmittelkette.

Einziehen wird die Filiale einer Lebensmittelkette. Auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern ist nun ein Gourmetmarkt geplant.

Eine Tradition, die sich nun wiederholen soll. Schon zu Lebzeiten des berühmtesten Sohnes der österreichischen Stadt wurden in dem Gebäude feine Lebensmittel verkauft, wie die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg als Hauseigentümerin bekanntgab.

Schon im Frühjahr 2011 soll der Lebensmittelmarkt fertig sein. “Es soll ein kleiner, aber feiner Markt der Spitzenklasse werden, der sowohl die Bewohner der Altstadt als auch die Touristen versorgen wird“, erläutert Stiftungspräsident Johannes Honsig-Erlenburg.

Die Verträge sind unterschrieben, über die Höhe der monatlichen Miete hüllen sich Stiftung und Mieter in Schweigen. Auch über mögliche Umbaupläne und die Gestaltung der Außenfassade ist noch nichts bekannt. “Wir werden erst in den nächsten Wochen über die Details wie Fassadengestaltung und Inneneinrichtung diskutieren“, sagt die Sprecherin der Supermarktkette Spar, Nicole Berkmann.

Mehr als Mozartkugeln

Die Familie Mozart zog 1747 in eine Mietwohnung im dritten Stock des Hauses in der Getreidegasse 9. Am 27. Januar 1756 kam Wolfgang Amadeus Mozart dort als siebtes Kind der Familie zur Welt.

Auch über das Sortiment der neuen Filiale im Geburtshaus Mozarts ist noch nichts bekannt. “Geplant ist aber auf jeden Fall, nicht nur Mozartkugeln zu verkaufen, sondern wirklich feine Kost anzubieten mit nationalen und internationalen Spezialitäten“, so Berkmann. Damit der neue Markt zu den Osterfestspielen im April 2011 öffnen kann, soll bereits im Januar mit dem Umbau begonnen werden. Der österreichische Vorstandschef der Supermarktkette, Gerhard Drexel, übt sich derweilen in Demut. “Es ist für uns eine große Ehre, in diesem Haus, für das Menschen aus der ganzen Welt nach Salzburg kommen, eine Filiale eröffnen zu können.“ Der Standort ist eine seit Jahrhunderten bekannte Adresse für feine Kost. “Bereits zu Mozarts Zeiten betrieb die Familie Hagenauer im Haus in der Getreidegasse 9 einen Feinkostladen“, weiß Stiftungs- Präsident Honsig-Erlenburg.

Die Familie Mozart zog 1747 in eine Mietwohnung im dritten Stock des Hauses. Am 27. Januar 1756 kam Wolfgang Amadeus Mozart dort als siebtes Kind der Familie zur Welt. Die Internationale Stiftung Mozarteum errichtete 1880 ein Museum im Geburtshaus, 1917 wurde sie auch Eigentümerin des Hauses. Derzeit ist im Erdgeschoss eine italienische Café-Bar untergebracht.

dpa

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