Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Insolvenz

Lufthansa: Höhere Ticketpreise nach Air-Berlin-Übernahme?

Es ist noch nicht klar, ob die Tickets von Air Berlin nach einer Lufthansa-Übernahme tatsächlich steigen. Foto: Paul Zinken/dpa
+
Es ist noch nicht klar, ob die Tickets von Air Berlin nach einer Lufthansa-Übernahme tatsächlich steigen. Foto: Paul Zinken/dpa

Lufthansa könnte als großer Gewinner aus der Air-Berlin-Insolvenz hervorgehen. Passagiere fragen sich nun: Was wäre, wenn der große Konkurrent Teile der Airline übernimmt? Steigen dadurch die Ticketpreise?

Berlin/Frankfurt (dpa) - Eine Teil-Übernahme der insolventen Air Berlin durch den Lufthansa-Konzern muss nicht automatisch zu höheren Ticketpreisen für Passagiere führen. Davon geht ein Verbraucherschützer aus.

«Es wird auch darauf ankommen, wer noch zum Zuge kommt», sagte der Touristik-Experte der Verbraucherzentrale Bundesverband, Felix Methmann, der Deutschen Presse-Agentur. Der Wettbewerb auf dem deutschen Luftverkehrsmarkt könne sich künftig durchaus verschärfen, sagte er mit Blick auf die Angebote zahlreicher europäischer Billigfluggesellschaften.

Er gehe davon aus, dass die Air Berlin übernehmenden Gesellschaften das Geschäft besser organisieren werden als das Unternehmen bislang selbst, sagte Methmann. «Die haben viele ihrer Flugzeuge schlicht nicht vollbekommen.» Es sei aus seiner Sicht möglich, dass bereits der Insolvenzverwalter Überkapazitäten aus dem Angebot nehme und unrentable Verbindungen streiche.

Vor allem der irische Billigflieger Ryanair hatte die am Dienstag (15. August) verkündete Insolvenz und die staatliche Zwischenfinanzierung von 150 Millionen Euro scharf kritisiert. Sie laufe auf eine Übernahme der Air Berlin durch die Lufthansa hinaus und werde in Deutschland zu höheren Ticketpreisen führen. Der andere große Billigflieger Easyjet soll Branchengerüchten zufolge an Teilen von Air Berlin interessiert sein.

Kommentare