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ITB: Reiselust der Deutschen so groß wie nie

ITB
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Die BMW Welt auf der ITB 2011. Das Ensemble BMW Welt - bestehend aus BMW Welt, BMW Museum und BMW Werk - hat sich binnen kürzester Zeit zu einem der beliebtesten touristischen Anziehungspunkte Münchens entwickelt.

Trotz politischer Unruhen, steigender Ölpreise und Inflationsbefürchtungen - steigt die Reiselust der Deutschen. Die Reisemesse ITB startet jetzt mit Rückenwind.

Eine gute Konjunktur und voller Optimismus in die neue Saison vermelden die Reiseveranstalter zweistellige Buchungszuwächse. Sie erwarten ein neues Rekordjahr.

“Das Geschäft boomt wie lange nicht mehr“, hieß es übereinstimmend auf der weltgrößten Reisemesse ITB bei Tui, Rewe oder Thomas Cook. Marktforscher geben ihnen Recht: Die Deutschen sind reisefreudiger denn je und lassen sich den Urlaub wieder etwas kosten.

Die schönsten Städte der Welt

Die schönsten Metropolen der Welt

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Paris (Frankreich) ist die Stadt des Lichts: Die Ästhetik der weitläufigen Boulevards, die strenge Architktur, dem Grand Palais oder dem Eiffel Turm und im Gegensatz das moderne Centre Pompidou. © dpa
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Wer ist die Schönste? Eine Jury vom US-Magazin Forbes aus Architekten, Städteplaner und Entwickler wählten die schönsten Stadte der Welt. Cambridge (Großbritannien) gehört dazu. Grund: der Fluss Cam, die gotische Kapelle und der Chor des King's College. © dpa
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Kapstadt (Südafrika) -  ein atemberaubender Blick, dazu der Botanische Garten Kirstenbosch am südlichen Fuß des Tafelbergs machen die Stadt zu einer der schönsten der Welt. © dpa
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Chicago (USA) - punktet mit neuen Grünflächen und dem Millenium Park. © dpa
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Florenz (Italien) zeigt einen Sinn für historische Gebäude, wie die Basilica Santa Maria del Fiore und Uffzien. Die Stadt ist für Touristen gut zu Fuß zu erkunden. © dpa
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Die Piazzas in Florenz (Italien) haben einen einzigartigen Flair, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. © dpa
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New York (USA) ist eine Architektur Schönheit. Die Skyline ist unverwechselbar, gerade auch der Kontrast zwischen alten und modernen Häusern. © dpa
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Eine sinkende Kriminalitätsrate spricht für die Atmosphäre am Big Apple und das wunderbare Straßenleben. © dpa
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San Francisco (USA) wird gelobt für seine Brücken, Hügel, seine Straßenbahn und für kürzlich begrünte Flächen. © dpa
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Sydney (Australien) ist am schönsten im Oktober und November wenn die Millionen Jacaranda Bäumen blühen. © dpa
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Tokyo (Japan) überzeugt Designer wegen seinem Sinn nach Struktur und Ordnung. Die Dynamik in der Nacht, wenn die Neon-Beleuchtung in den engen Straßen leuchtet, sei außergewöhnlich. © dpa
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Vancouver (Kanada) - der Pazifische Ozean und die schneebedeckten Berge sind eine perfekte Kulisse für die Olympia Stadt. In der Stadt gibt's dazu auch noch den riesigen Stanley Park. © dpa

Die Bundesbürger gaben im vergangenen Jahr durchschnittlich 861 Euro für Urlaubsreisen aus - 41 Euro mehr als im Jahr 2009. Das geht aus der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hervor, die auf der ITB vorgestellt wurde.

Insgesamt ließen sich die Bundesbürger ihren Urlaub im vergangenen Jahr 54,8 Milliarden Euro kosten. Die durchschnittliche Länge der jährlichen Urlaubsreisen ist mit insgesamt 13,2 Tagen gleich geblieben. “Der Prozess, dass die Reisen immer kürzer werden, scheint ein natürliches Ende gefunden zu haben“, sagte Tourismusforscher Martin Lohmann.

Die Flops: Das nervt im Urlaub

Die Flops: Das nervt im Urlaub

Die Top 10: Das nervt im Urlaub
Im Urlaub sollte alles perfekt sein, doch für die Deutschen gibt es genügend Gründe sich zu ärgern. Was die Deutschen laut einer Umfrage am meisten nervt ist vor allem... © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
das Ferienhotel ( 25 Prozent). © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
Auf Platz 2: Das schlechte Wetter. Das Wetter hat es auch nicht leicht. Es ist entweder zu feucht oder ... © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
zu sonnig, zu heiß oder zu trocken. © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
Doch auch über kaltes Wetter können sich Urlauber aufregen. © dpa
Die Top 10 nervt im Urlaub
Platz 3: Großen Ärger-Faktor haben auch andere Touristen. Andere sind entweder zu laut, benehmen sich schlecht... © dpa
Die Top 10 nervt im Urlaub
... oder saufen. Und gerade Männer zwischen 36 und 45 Jahren ärgern sich mehr darüber als Frauen (bis 26 Jahre). © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
Platz 4: Überhöhte Preise stören 11 Prozent. © dpa
Das nervt im Urlaub
Platz 5: Stress und Hektik im Straßenverkehr © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
oder auch im Ferienort nerven 11 Prozent. © dpa
Die Top 10: Das nervt im Urlaub
Platz 6: Über den mitgereisten Partner ärgern sich fünf Prozent; Frauen übrigens häufiger als Männer. © dpa

Die Branche freut sich, dass die Gäste wieder früher buchen und nicht mehr so oft auf Last-Minute-Schnäppchen setzen wie im vergangenen Jahr. Auch Familien fahren wieder mehr in Urlaub.

Hotels, Gaststätten und Busunternehmer stellen sich auf brummende Geschäfte ein. Denn Deutschland steht als Reiseland hoch im Kurs - nicht nur bei den Bundesbürgern. Die europäischen Nachbarn, aber auch Asiaten und Amerikaner entdecken zunehmend die touristischen Vorzüge der deutschen Städte und Landschaften. Nachdem 2010 erstmals die Marke von 60 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste geknackt wurde, erwartet die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) einen weiteren Aufwärtstrend. Spätestens in zehn Jahren sollen es 80 Millionen Übernachtungen sein.

Einschließlich der einheimischen Gäste könnten in diesem Jahr in Deutschland erstmals bis zu 390 Millionen Übernachtungen erzielt werden, schätzt die DZT, die für die Vermarktung des Deutschland-Tourismus zuständig ist. “Der Trend zu Reisen im eigenen Land hält an“, betont Hedorfer. Im vergangenen Jahr gab es erstmals mehr als 320 Millionen Übernachtungen aus dem Inland.

Bei den Auslandszielen der Deutschen sind Spanien, Griechenland und die Türkei die Gewinner der Saison. Beim größten deutschen Reiseveranstalter Tui setzt sich auch der Fernreiseboom fort, obwohl höhere Kerosinzuschäge verlangt werden und die Luftverkehrsabgabe die Flugreisen verteuert. Durch die Unruhen in Nordafrika und Rückholaktionen aus Ägypten und Tunesien mussten viele Veranstalter zwar Rückschläge hinnehmen, aber die wenigstens Urlauber haben verzichtet, stattdessen buchten viele auf andere Ziele um.

Die GfK sieht die Bundesbürger reisefreudiger denn je. Volle Reisekassen und höhere Preise ließen die Reisebüro-Buchungen für den Sommerurlaub bis Ende Januar um 18 Prozent anwachsen. Schon die Wintersaison hatte 14,6 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. “Es sieht für den deutschen Reisemarkt sehr, sehr gut aus“, sagte GfK-Marktforscher Stefan Nigg.

Die Rewe-Gruppe erwartet für 2011 “ein absolutes Rekordjahr“. Die sogenannten Bausteinmarken der Gruppe, Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen, hätten in den ersten vier Monaten des im November begonnenen Touristikjahres 2010/11 rund 12 Prozent mehr umgesetzt, berichtete Michael Frese, Sprecher der Geschäftsführung dieser Marken.

Dass Tunesien und Ägypten rasch ein touristisches Comeback erleben, ist für Frese keine Frage: Nach einem schwachen Geschäft im Sommer dürften die beiden Ziele in Nordafrika im kommenden Winter wieder normal gebucht werden. Auch Deutschlands viertgrößter Reiseveranstalter Alltours schickt wieder deutlich mehr Menschen in den Urlaub. Mit Rabatten bis zu 30 Prozent versucht Alltours derzeit, die Ziele Tunesien und Ägypten attraktiv zu machen.

Eva Tasche und Birthe Blechschmidt, dpa

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