Corona-Pandemie

Skiurlaub 2021: Wann öffnen die Skigebiete in Österreich, Italien und Deutschland? Saison-Start verschoben

In den meisten Alpenländern sind die Skigebiete derzeit geschlossen. Wann dürfen die Pisten in Deutschland, Österreich und Italien trotz Corona wieder befahren werden?

Trotz geschlossener Pisten tummelten sich über die Feiertage zahlreiche Menschen zum Rodeln oder Winterwandern in den Skigebieten Deutschlands. Seit dem 11. Januar darf man sich in Corona-Hotspots nur noch 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen* – damit werden auch Tagesausflüge unterbunden. Zudem gilt bald nicht nur eine Quarantäne, sondern auch eine Testpflicht bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet. Dennoch hoffen viele noch auf eine Skisaison Anfang 2021. Wann ist damit zu rechnen, dass Skigebiete in Deutschland, aber auch Österreich und Italien wieder öffnen?


Corona 2021: Wann öffnen Skigebiete in Deutschland wieder?

Ursprünglich war der Lockdown bis zum 31. Januar geplant – ohne Verlängerung hätten theoretisch auch die Skigebiete in Deutschland wieder öffnen können. Die Wahrscheinlichkeit dafür war allerdings gering. Aufgrund der weiterhin hohen Corona-Fallzahlen wurden die Maßnahmen bis zum 14. Februar verlängert und weiter verschärft. Besonders tagestouristische Ausflüge sollen seit dem 11. Januar durch einen 15-Kilometer-Bewegungsradius in Hotspots unterbunden werden. Darum werden deutsche Skigebiete wohl noch bis mindestens Mitte Februar geschlossen bleiben.


Skiurlaub trotz Corona in Österreich möglich?

Skifahrer in der Skiwelt Wilder Kaiser.

Seit Heiligabend sind die Skipisten in Österreich unter strengen Auflagen geöffnet. Skifahrer über 14 Jahre müssen in Gondeln oder beim Anstehen in einer Schlange eine FFP2-Maske tragen. Manche Seilbahnen verkaufen solche Masken vor Ort, andere wiederum bitten Skifahrer darum, diese selbst mitzubringen. In den Bergbahnen werden teilweise nur halb so viele Gäste transportiert, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Skifahrer sollen ihre Tickets online kaufen.

Obwohl die Skigebiete geöffnet haben, sind ausländische Touristen in Österreich unerwünscht. Dafür sorgt eine verpflichtende zehntägige Quarantäne, die Tagestouristen Einhalt gebieten soll. Diese kann nur durch einen negativen Corona-Test, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen wird, verkürzt werden. Zudem wird der bis zum 25. Januar geplante Lockdown bis zum 8. Februar verlängert. Hotels und Gastronomie – genauso wie Bergrestaurants – bleiben also mindestens genauso lange geschlossen.

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Skifahren 2021 in der Schweiz: Was erlaubt ist

In der Schweiz entscheiden die Kantone selbst darüber, ob die Skigebiete geöffnet bleiben oder nicht. In vielen Skigebieten laufen deshalb die Bergbahnen, auch Hotels haben weitestgehend geöffnet. Dabei werden laut dem Schweizer Tourismusverband strikte Schutzkonzepte eingehalten. Welche Kantone derzeit einen Skiurlaub ermöglichen, kann sich aber stetig ändern. Im Kanton Zürich sollen zum Beispiel bis zum 22. Januar die Lifte stillstehen. Der Schweizer Tourismusverband weist darauf hin, dass Reisende sich direkt bei den Destinationen und Anbietern über den aktuellen Stand informieren sollten.

Italien-Urlaub 2021: Aktueller Stand zu den Skigebieten

Nach aktuellem Stand werden die Skigebiete Italiens am 15. Februar öffnen. Ursprünglich war die Öffnung schon für die erste Januarwoche geplant, doch viele Regionen und Provinzen baten um Aufschub, um die Gesundheitsregeln anzupassen. Vor allem sollte diskutiert werden, wie voll Lifte und Gondeln besetzt sein dürfen. Sobald die Skisaison beginnt, gelten in jedem Fall eine Maskenpflicht in den Seilbahnen und Abstandsregeln. Die Gondeln sollen regelmäßig desinfiziert werden, außerdem wird es Schutzabtrennungen geben und die Skibusse erhöhen ihre Taktfrequenz.

Um nach Italien einreisen zu dürfen, müssen Touristen aus allen EU-Ländern eine Einreiseerklärung und einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wer keinen negativen Corona-Test vorlegen kann, muss sich in Quarantäne begeben, so das Auswärtige Amt. Zudem muss die Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort mitgeteilt werden. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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