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Zukunft des Reisens

Reisen nach Corona: So wird sich unser Reiseverhalten 2021 ändern

Wanderer am Wertacher Hörnle.
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Im letzten Jahr nutzten Deutsche ihre Freizeit vermehrt für Spaziergänge und Wanderungen.

Reisen in der Corona-Krise bedeutet vor allem Maskenpflicht, Abstand halten und am besten im eigenen Land urlauben. Verändert das unser Reiseverhalten nachhaltig?

  • Viele Deutsche wünschen sich aufgrund der Corona-Pandemie einen Urlaub mit Outdoor-Option. 
  • Der Verzicht auf schnelle Trips und Flüge schärft das Bewusstsein für umweltbewusstes Reisen.
  • Das Sicherheitsbedürfnis ist groß – Deutschland wird wohl erst einmal das Hauptreiseziel bleiben.

An Ostern in Urlaub fahren? Wahrscheinlich nicht. Aber zu Pfingsten* oder im Sommer doch hoffentlich? Viele Menschen wünschen sich, dass der Corona-Impfstoff das Verreisen bald wieder möglich macht. Aber werden wir je wieder so unbeschwert wie vorher wegfahren? Experten glauben, dass sicheres Reisen länger langfristig ein Thema bleibt und viele Trips und Touren bewusster geplant werden.

Sicher reisen: Die Corona-Pandemie macht die Deutschen vorsichtig

Viele Menschen zögern, verbindlich eine Reise zu buchen. Sie sind unsicher und sorgen sich um ihre Gesundheit. Klar, unterwegs zu sein erhöht die Infektionsgefahr – und viele wollen sich im Urlaub eigentlich nicht einschränken. Regeln gibt es im Alltag genug – und jetzt soll man womöglich auch woanders zur Sperrstunde im Hotelzimmer sein? Dann verzichtet man doch lieber auf die Fernreise oder die aufregende Tour in eine Metropole.

Angesichts des neuen Corona-Impfstoffs hoffen viele auf eine „neue Normalität“ beim Reisen, das zeigt eine Umfrage des Online-Reiseanbieters Tourlane. Befragt wurden 1.200 Reisende zwischen 18 und 65 Jahren. 85 Prozent räumen dem Thema Reisen für 2021 den höchsten Stellenwert ein. Dabei bevorzugen 67 Prozent einen Aktivurlaub im Freien – wohl auch, um Menschenansammlungen und das damit verbundene Infektionsrisiko zu vermeiden.

Erfahren Sie hier: Die Reisepläne der Deutschen – kommt 2021 der große Reise-Boom?

Werden Urlaubsentscheidungen durch Corona nachhaltiger?

Die Tatsache, dass wir in unserem Radius stark eingeschränkt sind, hat unsere Wertschätzung für die Natur gesteigert. Viele Deutschen nutzten 2020 ihre Freizeit für einfache Spaziergänge in Parks oder Wanderungen in nahegelegenen Regionen. Die neue Naturverbundenheit hat für die Urlaubswünsche Folgen: Bei einer Umfrage des Reiseveranstalters Tourlane gaben 17 Prozent der Befragten an, künftig seltener fliegen zu wollen. Auch wenn das Thema bereits durch die „Fridays for Future“-Bewegung präsent war: Die Corona-Krise zeigt, wie kostbar das Reisen ist und dass nicht jeder Trip mit dem Flieger sein muss. Urlaubs-Entscheidungen könnten auch langfristig bewusster und nachhaltiger getroffen werden.

Lesen Sie hier: Griechenland fordert Impfpass für EU – Reisen bald nur noch mit Immunisierung möglich?

2020 boomte der Markt für Fahrräder, Camper und Kleinbusse. Im November 2020 verdoppelten sich laut Caravaning Industrie-Verband die Neuzulassungen von Reisemobilen im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres. Experten gehen deshalb davon aus, dass sich viele langfristig öfter dafür entscheiden werden, mit dem eigenen Auto oder einem anderen Gefährt loszufahren.

Hauptreiseziel der Deutschen im Jahr 2021: Deutschland

Viele Deutsche, die 2020 in Deutschland geblieben sind, werden auch dieses Jahr tun, prognostizieren Fachleute. Eine Option sind allenfalls noch Nachbarländer, von denen aus man schnell nach Hause kommt, wenn es riskant wird. Viele Urlaubswillige werden vermutlich beliebte Ziele meiden und sich dieses Jahr für etwas unbekanntere Gegenden entscheiden. So viel steht fest: Das Reisen wird durch die Corona-Pandemie anders, aber sicher nicht weniger schön und intensiv. (jba) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch interessant: Erste Länder in Europa heben Reise-Beschränkungen für Corona-Geimpfte auf.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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