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Beste Kurvenlage

Kehren in Ehren: Die Großglockner-Hochalpenstraße feiert 75-jähriges Jubiläum.

75 Jahre hat sie auf dem Buckel. Ihre Kurven aber sind so aufregend wie eh und je. Und deshalb fahren Touristen nach wie vor ab auf die Großglockner-Hochalpenstraße.

Weil das Panorama auf die umliegenden Bergriesen einfach umwerfend ist, halten sie manchmal aber auch an. Beim Mankeiwirt zum Beispiel.

Wirt Herbert Haslinger mit seinem zahmen Murmeltier.

Eigentlich heißt der Mann ja Haslinger, Herbert Haslinger. Seit er ein kleines Murmeltier, Mankei auf Pinzgauerisch, gefunden und aufgezogen hat, das nun in der Familie lebt wie eine Hauskatze, ist der Chef des urigen Gasthofs Fuscherlacke aber der Mankeiwirt. Haslingers Gasthof steht in Kehre sieben auf der Großglockner Hochalpenstraße, auf 2262 Metern, mitten im Nationalpark Hohe Tauern, mit herrlichem Blick auf die umliegenden Bergriesen. 27 enge Kurven hat die Panoramastraße insgesamt, verteilt auf eine 47,8 Kilometer lange Asphalt-Schlange, die sich mit bis zu 12 Prozent Steigung von Bruck im Salzburger Land bis nach Heiligenblut im Nachbar-Bundesland Kärnten windet.

Vor 75 Jahren wurde sie gebaut, bis heute haben seitdem fast 60 Millionen Menschen Österreichs höchste befestigte Passstraße befahren.

Die zehn schönsten Panoramastraßen

Die schönsten Panoramastraßen für den Urlaub

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Beste Aussicht! Hier finden Sie die zehn schönsten Panoramastraßen der Welt. Platz 1: Südafrika, Kapstadt. Das Küstenkurven beginnt in Scarborough. © dpa
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2. Kanada, Alberta - Highway 93 in nordwestlicher Richtung durch die Rocky Mountains zum Lake Louise. © dpa
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3. Spanien, Katalonien: Der schnellste Weg von der Küste zum Berg führt ab Barcelona über die Autobahn A2. © dpa
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4. Österreich Mühlviertel: 66 Kilometer führt die Bundesstraße 124 in Oberösterreich durch bezaubernde Aussichten. © dpa
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5. Griechenland, Pilion: Von der Hafenstadt Volos aus führen Landstraßen hoch in die Berge. © dpa
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6. Schweiz, Tessin: Von Lugano aus über Comano und Lamone fahren. © dpa
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7. Brasilien, Pai Inacio: Von Salvador de Bahia über die BR 324 bis Feira de Santana fährt, dann auf die BR 116, später auf die BR 242 Richtung Westen wechselt. © dpa
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8. Deutschland, Bayern: Über die B17 nach Schongau, über Peiting auf der B23 nach Rottenbuch, weiter auf der Staatsstraße 2058 Richtung Peißenberg und über die B472 nach Hohenpeißenberg. © dpa
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9. Italien, Umbrien: Die jungen Römer genießen die romantische Abendstimmung auf den Hügeln rund um ihre Stadt. © dpa
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10. Norwegen Lofoten: Von Narvik fährt man mit dem Wagen auf der E 10 auf die südlichen Lofoten und genießt Fjordlandschaft und den strahlend blauen Atlantik. © dpa

Nicht der Zweck heiligte die für damalige Verhältnisse gigantischen Mittel von sechs Millionen Schilling, um die Straße zu bauen (das waren 14 Prozent der Summe, die Österreich zwischen 1930 und 1935 überhaupt für den Straßenbau ausgegeben hatte). Es war von Anfang an klar, dass die Straße als Transitroute über den Alpenhauptkamm nur geringe wirtschaftliche Bedeutung haben würde. Bereits in der Planungsphase in den 20er Jahren ging es eher darum, die Alpen für den Tourismus zu erschließen.

Und so ist bis heute der Weg das Ziel für alle, die sich eine Fahrt auf Österreichs schönster, mautpflichtiger Alpenpanoramastraße 28 Euro Tagesgebühr kosten lassen. Neben den niedlichen Murmeltieren gibt es übrigens noch einen Grund, in Kurve sieben beim Mankeiwirt einen Stopp einzulegen. Der sensationell gute Kaiserschmarrn!

C.H.

REISE-INFOS ZUR GROßGLOCKNER - HOCHALPENSTRAßE

STRECKE Die Großglockner- Hochalpenstraße führt auf 47,8 Kilometern mit 27 Kehren, 60 Brücken, 600 Rohrdurchlässen und

Großglockner-Hochalpenstraße

einer maximalen Steigung von 12 Prozent von Bruck im Salzachtal über den Alpenhauptkamm nach Heiligenblut in Kärnten, mitten ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern. Höchster Punkt ist das Hochtor mit einer historischen Passhöhe von 2576 Metern (Tunnelportal auf 2506 Metern). Im Mölltal zweigt eine Gletscherstraße ab auf die Franz-Joseph-Höhe am Pasterzengletscher mit Blick auf den Großglockner.

REISEZEIT Die Hochalpenstraße ist zwischen Ferleiten und Heiligenblut im Winter nicht befahrbar. Die Wintersperre beginnt je nach Wetterverhältnissen Ende Oktober und endet Anfang Mai. Außerdem besteht ein ganzjähriges Nachtfahrverbot.

AUSSTELLUNG Das Besucherzentrum Kaiserfranz- Josefs-Höhe behandelt in Ausstellungen auf vier Stockwerken das Thema Gletscher, Glockner und die Panoramastraße.

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